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Unter Druck: Für Woltwiesche ist ein Sieg Pflicht

Fußball-Kreisliga Unter Druck: Für Woltwiesche ist ein Sieg Pflicht

Bereits zehn Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter aus Vöhrum hat Fußball-Kreisliga-Titelfavorit Viktoria Woltwiesche. Im Nachholspiel am Donnerstag gegen den TSV Edemissen ist deshalb ein Sieg Pflicht für die Viktoria. „Alle müssen eine Schippe drauflegen“, fordert Co-Trainer Dennis Slodczyk.

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Patzen verboten: Um den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren, muss Viktoria Woltwiesche (hellblau) das Nachholspiel in der Kreisliga gegen den TSV Edemissen gewinnen.

Quelle: Ralf Büchler

Kreis Peine. „Für uns zählt nur der Titel“: Mit dieser Direktive startete der SV Viktoria Woltwiesche in die Saison der Fußball-Kreisliga. Doch zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft derzeit eine Lücke, denn die Viktoria, die in den vergangenen drei Spielen keinen Sieg einfuhr, steht derzeit nur auf Rang acht und hat bereits zehn Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter aus Vöhrum. Allerdings haben die Woltwiescher auch drei Partien weniger auf dem Konto als der Tabellenführer. „Punktverluste dürfen wir uns jetzt nicht mehr leisten“, mahnt Viktorias Co-Trainer Dennis Slodczyk vor der Nachholpartie gegen den TSV Edemissen. Ebenfalls im Einsatz ist der TSV Dungelbeck, der den VfB Peine erwartet.

SV Viktoria Woltwiesche – TSV Edemissen (Donnerstag, 19 Uhr). „Es läuft momentan nicht ganz rund“, gesteht Viktorias Co-Trainer Dennis Slodczyk. Zugleich warnt er jedoch davor, in Panik zu verfallen. Zwar sei die bisherige Bilanz nicht zufriedenstellend, „aber im Fußball gibt es eben immer wieder auch Phasen, in denen manchmal der Wurm drin ist und Kleinigkeiten nicht passen“.

Klar ist für ihn allerdings auch, „dass wir eine Schippe drauflegen müssen“. Denn die Ergebnisse seien unter anderem auch eine Folge der Einstellung. „Jeder muss mehr arbeiten, noch einen Schritt mehr machen“, fordert Slodczyk. In die Erfolgsspur komme man nur zurück, „wenn wir alle hundert Prozent geben“. Dieses Engagement sei gegen jeden Kontrahenten erforderlich, „da gegen uns alle immer besonders motiviert sind – geschenkt wird uns also nichts“, mahnt Slodczyk. Auch gegen den Tabellenzehnten Edemissen werde das der Fall sein, prognostiziert er. Hinzu kommt der Druck, der aufgrund der Saisonvorgabe auf der Mannschaft lastet. „Das spielt zwar eine Rolle, aber wir wollen ihn annehmen“, betont Slodczyk, für den die heutige Partie eine ganz wichtige ist. „Gegen Edemissen müssen wir Farbe bekennen und Vollgas spielen.“

TSV Dungelbeck – VfB Peine (Donnerstag, 19 Uhr). Mittwoch feierte VfB-Trainer Jan Sgubisch seinen 41. Geburtstag und hofft darauf, dass sein Team ihm nachträglich einen Sieg schenkt und sich damit auch für die überraschende 0:1-Niederlage gegen Kellerkind Sierße/Wahle rehabilitiert. „Ich erwarte auf jeden Fall eine Reaktion. Die Mannschaft muss wieder mehr Laufbereitschaft und Zweikampf-Härte an den Tag legen. Gerade gegen eine robuste Truppe wie Dungelbeck ist das gefragt“, betont Sgubisch.

Der VfB-Trainer erwartet ein enges Spiel auf Augenhöhe und verweist auf die jüngste Bilanz der Dungelbecker, die sich nach dem Fehlstart wieder gefangen haben. Zuletzt blieben sie viermal unbesiegt und holten gegen Bosporus sogar noch einen 0:2-Rückstand auf. Und: Die Dungelbecker sind ein kleiner Angstgegner für den VfB, der in drei Duellen der Vorsaison sieglos blieb. Das Kreispokal-Halbfinale verloren die Peiner 0:3, in der Liga gab es ein 1:2 und 1:1. „Meine Jungs wollen es gerne immer spielerisch lösen, gegen manche Gegner klappt das aber nicht so einfach“, hat Sgubisch einen Erklärungsansatz.

Nachgeholt wird die Partie übrigens, weil sie trotz guten Wetters am 24. September wegen der Platzverhältnisse in Dungelbeck abgesagt wurde. Nachkarten will Sgubisch nicht. Aber: „Darüber haben wir uns schon gewundert“, sagt der Coach, der diesmal auf Cihan Balya (rotgesperrt) und Dario Arlt (krank) verzichten muss.

Von Peter Konrad und Christian Meyer

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