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Sport Regional „Unsere Krisensitzung hat etwas gebracht“
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22:00 27.11.2015
Vedat Demir (rechts, hier im Trikot des VfB Peine) rechnet fest damit, dass sein TSV Essinghausen nicht weiter abrutscht und in der Kreisliga bleiben wird. Quelle: im
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„Danach gab es bei uns eine Krisensitzung. Es wurde auf den Tisch gehauen, wir haben uns ausgesprochen“, erklärt TSV-Spielführer Vedat Demir, der nun guter Dinge ist, dass seine Mannschaft wieder in die Erfolgsspur findet.

„Ich denke, die Aussprache hat etwas gebracht. Die Trainingsbeteiligung ist wieder besser, alle ziehen voll mit. Konzentrieren wir uns auf unsere Stärken, liegt am Ende Platz sieben drin“, sieht der 34-jährige sein Team besser als es der Tabellenstand aussagt.

Vor der Saison wechselte er vom VfB Peine zu den Essinghausenern, bei denen auch sein Bruder Ugur aktiv ist. Dazu überredet hat ihn TSV-Spielertrainer Jamil Omar. „Jimi ist mein Freund. Er hat davor schon zwei, drei Mal probiert, mich zu holen.“

Während seiner Fußballer-Karriere hat der bei VW arbeitende Demir eine ganze Reihe Vereine „durch“. So spielte er nach der Jugendzeit bei Marathon Peine in der Landesliga für Fortuna Lebenstedt, Eintracht Edemissen, SV Bockenem und den TSV Hillerse. „Bei Hillerse hatte ich meine beste Zeit als Fußballer. Unsere Mannschaft war richtig gut. Unter anderem waren mein Bruder Feysel und Heiner Pahl dabei.“

Von Letztgenanntem, der früher einmal für den Bundesligisten Eintracht Braunschweig auflief, hat Demir eine hohe Meinung. „Heiner war später Spielertrainer beim TSV und lief noch mit 48 in der Landesliga auf. Selbst in diesem hohen Alter ließ er die Gegenspieler schlecht aussehen, auch wenn sie viel schneller waren als er. Heiner hatte ein super Stellungsspiel. Und er wusste immer, auf welcher Seite der Gegner an ihm vorbeiziehen wollte.“

Wenig Sympathie hegt Demir dagegen für Michael Frontzeck, den Trainer seines Lieblings-Bundesligisten Hannover 96. „Mit dem wird 96 nicht mehr viel reißen. Ich erkenne keine Handschrift von ihm. Ein neuer Trainer und drei, vier neue Spieler müssen her, sonst wird es sehr schwer, die Klasse zu halten.“

Dass seine Essinghausener in der Kreisliga bleiben, daran hat der zweifache Familienvater keinen Zweifel. Und wenn nicht? „Ich werde bleiben, habe oft genug gewechselt. Es kommen keine weiteren Vereine mehr dazu“, betont Demir, der für die PAZ den 17. Kreisliga-Spieltag tippt - inklusive der Partien, die nachgeholt werden, weil sie durch die Platzsperre der Stadt Peine an diesem Wochenende ausfallen.

Pfeil Broistedt - Arminia Vöhrum 3:1
„Vöhrum hat viele gute Ergebnisse erzielt. Aber Broistedt ist stärker.“

Rot Weiß Schwicheldt - TSV Dungelbeck 2:0
 „Schwicheldt hat torgefährliche Leute und ist in der Vorwärtsbewegung stark.“

TSV Eixe - Bosporus Peine 0:2
 „Bosporus spielt eine gute Saison. Die Mannschaft ist konstant und diszipliniert.“

VfL Woltorf - VfB Peine 0:6
„Das wird eine klare Sache. VfB ist mein Top-Titelfavorit. Die Offensive ist überragend.“

TSV Wendeburg - Eintracht Edemissen 0:3
 „Egal ob Abwehr, Mittelfeld oder Sturm - Edemissen ist in allen Mannschaftsteilen stark.“

SV Lengede II - Herta Equord 2:0
 „Das Spiel wird auf Kunstrasen stattfinden. Die Lengeder sind darauf eingespielt.“

Teutonia Groß Lafferde - TSV Essinghausen 1:2
„Bei unserer Aussprache haben wir uns als Mannschaft eingeschworen. Wer werden alles geben und gewinnen.“

Auch die direkten Verfolger schafften es nicht, den Liga-Dominator zu ärgern: Mit 8:4-Siegen im Derby gegen Anker Gadenstedt und gegen den RSV Braunschweig V haben sich die Tischtennis-Bezirksoberliga-Spielerinnen des MTV Ölsburg vorzeitig die Herbstmeisterschaft gesichert - und das, obwohl das Team in den Spitzenspielen ersatzgeschwächt antreten musste.

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