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Sport Regional „Unions Spielweise kommt uns entgegen“
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14:54 13.04.2016
David Lieckfeldt (Mitte) und der TSV Hohenhameln bekommen es heute mit Spitzenreiter Union Salzgitter zu tun. Das Hinspiel gewann der TSV mit 3:1 - es war die bislang einzige Niederlage für den Tabellenführer. Quelle: rb
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Über einen neuerlichen Erfolg der Hohenhamelner würde sich mit Sicherheit auch der SV Arminia Vechelde freuen, liegt der doch nur einen Zähler hinter dem Tabellenführer.

TSV Hohenhameln - SV Union Salzgitter (Mittwoch, 18.15 Uhr). „Wie wir in den ersten 60 Minuten gespielt haben, gefiel mir gut.“ Mit diesen Worten lobte TSV-Coach Nick Gerull den Auftritt seiner Mannschaft am ersten Spieltag beim SV Union Salzgitter.

Jannik Richau, Kevin Genter und Bjarne Becker münzten die starke Leistung der Hohenhamelner in eine zwischenzeitliche 3:0-Führung um, die der SV Union nicht mehr egalisieren konnte - es blieb die bislang einzige Niederlage (1:3) der Salzgitteraner.

Die eindrucksvolle Bilanz der heutigen Gäste: 56 Punkte aus 21 Spielen und ein Torverhältnis von 83:14. Auch am Wochenende gewann die Mannschaft des Ex-Vallstedters Markus Schindelar deutlich mit 5:2 gegen die FG Vienenburg.

„Verstecken“, verspricht Hohenhamelns Lars Schiller, „werden wir uns aber auf keinen Fall.“ Dazu gibt es auch keinen Grund. Auch die Hohenhamelner gewannen zuletzt drei Spiele in Folge: gegen den SV Innerstetal (4:2), FC Othfresen (1:0) und den TSKV Goslar (2:0).

„Außerdem kommt uns die Spielweise von Union entgegen“, erläutert Schiller, der davon ausgeht, dass der Spitzenreiter aus Salzgitter offensiv agieren wird. „Dadurch ergeben sich Räume für uns. Die gilt es entsprechend auszunutzen“, fordert Schiller, der inzwischen als Co-Trainer der Hohenhamelner agiert.

Denn Nick Gerull, der im November des zurückliegenden Jahres aus beruflichen Gründen von seinem Traineramt überraschend zurücktrat, coacht seit dem 1. April wieder den TSV. „Dass Nick wieder auf der Trainerbank Platz nehmen wird, stand von Beginn an fest. So hat es der Verein auch kommuniziert“, erklärt Schiller, der zur Stelle war, als der Verein ihn brauchte. „Für mich war es eine Selbstverständlichkeit, dem Verein in dieser Zeit zu helfen“, sagt der langjährige Mittelfeldspieler der Hohenhamelner, dessen Ziel es heute gegen den SV Union ist, mindestens einen Zähler zu holen.

Viel fehlte nicht und die abstiegsgefährdete HSG Nord Edemissen II hätte gegen den Spitzenreiter gepunktet. Doch im Vereinsderby musste sie sich der eigenen Erstvertretung knapp mit 26:27 geschlagen geben und verpasste damit trotz einer Glanzleistung von Keeper Jörn Ohms wichtige Punkte im Abstiegskampf.

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