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Turnier „auf der Wies’n“

Golf-Club Peine-Edemissen Turnier „auf der Wies’n“

Wer denkt, Oktoberfest ist nur etwas für Süddeutsche, der hat sich kräftig geirrt. Dirndl und Lederhosen, Haferlschuhe und Wadenwärmer sind auch im Norden gefragt – unter anderem beim Golfclub Peine-Edemissen. 82 Golfer trafen sich zum Chapman-Turnier unter dem Motto: „Auf der Wies‘n“.

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Die Sieger beim Turnier mit anschließendem Oktoberfest.
 

Quelle: Bärbel Desch

Edemissen.  Wer denkt, Oktoberfest ist nur etwas für Süddeutsche, der hat sich kräftig geirrt. Dirndl und Lederhosen, Haferlschuhe und Wadenwärmer sind auch im Norden gefragt – unter anderem beim Golfclub Peine-Edemissen. 82 Golfer trafen sich zum Chapman-Turnier unter dem Motto: „Auf der Wies‘n“.

Die Regenjacken konnten ausnahmsweise mal zu Hause bleiben, als die Spieler zum Kanonenstart antraten. Und doch: der Boden ist in diesem Jahr nass, zu viel hat es in der jüngsten Zeit geregnet. Das hat zur Folge, dass die Bälle kaum ausrollen.

Das heißt für Golfer, dass sie ihre Schläge anders berechnen müssen, denn meistens bleibt der Ball dort liegen, wo er aufkommt. Und nicht jedem gelingt das.

Trotzdem gab es gute Ergebnisse: Maximilian Edeler und Max Ole Langer spielten sich mit einer 68er Bruttorunde auf den ersten Platz.

In der A-Klasse (bis Hcp 20) belegten Nina Höffkes und Oliver Krenzer mit 61 Netto den ersten Rang, gefolgt von Wiebke Kleinschmidt und Martina Wrede (62) sowie Maximilian Bache und Jan Hettwer (64).

In der B-Klasse (Hcp 21 bis 29) siegten Beate und Stefan Hense mit 66 Netto gefolgt von Andreas und Christina Helmis (68) sowie N. K. Chung und Roland Frieske (70).

In der C-Klasse (Hcp 30 und höher) gewannen Lisa Ann Mukodzi mit 63 Netto vor Silvia Sandmann und Jürgen Teschke (65) sowie Oliver und Inca Vogel (66).

Der Longest Drive wurde an der Bahn 16 ausgespielt. Wiebke Kleinschmidt lag hier mit 200 Metern vorn, bei den Herren gelang Paul Hense der längste Schlag mit 240 Metern. Die Bahn 3 forderte die Spieler mit Nearest to the Pin. Der beste Schlag gelang Tanja Kirchhoff. Sie platzierte den Abschlag 3,36 Meter neben die Fahne, bei den Herren siegte Bodo Desch, der den Ball 1,55 Meter vom Loch ausrollen ließ.

Dieses war jedoch eher Zufall, denn eigentlich missglückte der Schlag. Der Ball war so flach auf dem Wasser aufgekommen, dass er noch einmal Fahrt aufnahm, in die Höhe stieg und glücklich neben die Fahne plumpste.

Gefeiert wurde das Fest in bayrischer Tracht bei zünftiger Musik und ebenso deftigem Essen bis spät in die Nacht. Von den zehn Kilometern, die die Feiernden zuvor zurückgelegt hatten, war beim Tanzen nichts mehr zu spüren.

Von Bärbel Desch

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