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Turner im Pech: Weber erleidet Kreuzbandriss

Turn-Bundesliga Turner im Pech: Weber erleidet Kreuzbandriss

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Max Wittenberg-Voges am Barren.

Quelle: nie

In einem dramatischen Wettkampf verloren die Athleten des Niedersächsischen Turn-Teams (NTT) nicht nur den Heimwettkampf in Celle gegen die TG Saar mit 32:40, sondern auch Nationalturner Robert Weber, der sich beim Sturz vom Reck schwer verletzte und vermutlich für den Rest der Saison ausfallen wird.

Nur dieser Tatsache haben es die Saarländer zu verdanken, dass sie als Sieger die Halle verlassen konnten. Denn wenn Weber zu Ende hätte turnen können, hätte das NT-Team die entscheidenden Punkte bekommen.

Als Punktsammler für die Niedersachsen betätigte sich einmal mehr der Bültener Max Wittenberg-Voges. Am Pauschenpferd brachte er sein Team um vier Punkte voran. Einige Zeit später lagen die Niedersachsen jedoch 14:23 zurück.

Auch am Barren zeigte Wittenberg-Voges als Startturner wieder eine hervorragende Leistung und erzielte gegen Ivan Bykov zwei Score-Punkte. Im letzten Jahr hatten diese beiden noch als Teamkameraden bei der Jugendeuropameisterschaft Bronze für Deutschland gewonnen.

Insgesamt lagen die Niedersachsen einige Zeit später schon 20:30 zurück, bewiesen nun am Reck aber Kampfgeist. Wieder wurde Wittenberg-Voges als erster Niedersachse ans Gerät geschickt, und wieder machte er seine Sache gut. Der Junioren-Vize-Europameister an diesem Gerät punktete klar und brachte das Turn-Team auf 24:30 heran.

Lokalmatador Andreas Toba präsentierte nun eine Reihe von Höchstschwierigkeiten. Auch beim Abgang landete er sicher im Stand. Die Halle tobte – besonders als das Ergebnis von drei Score-Punkten für das NTT-Team bekannt wurde.

Jetzt fehlten nur noch drei Punkte zum Ausgleich, vier zum Sieg. Und Reckspezialist Robert Weber wurde ans Gerät geschickt, um diese zu gewinnen. Aber dann passierte es: Weber erreichte beim Kolman-Salto nur mit einer Hand die Stange, rutschte ab und stürzte so unglücklich, dass er sich das Knie verdrehte und schmerzverzerrt liegen blieb. Diagnose des Team-Arztes Andreas Japtok: Kreuzbandriss. An ein Weiterturnen war nicht zu denken. Da er bis dahin nur zwei Teile geturnt hatte, bekam er für seine Übung nur insgesamt 2,10 Punkte. Sein Kontrahent Maximilian Rupp turnte seine Übung routiniert durch und erhielt 12,60 Punkte. Da es bei einer Differenz von mehr als 6 Punkten 10 Score-Punkte gibt, war damit der Wettkampf zugunsten der Saarländer entschieden.

Andreas Bretschneider holte dennoch am Reck noch fünf Punkte gegen Waldemar Eichhorn. Damit hatten die NTT-ler immerhin das Reckturnen noch mit 12:10 gewonnen.

Beim nächsten Wettkampf geht es zum amtierenden deutschen Meister SC Cottbus, und ohne Robert Weber wird der Kampfgeist nötig sein, um zumindest ein paar Gerätepunkte nach Niedersachsen zu entführen.

nie

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