Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Sport Regional Turm verhauen, Derby verloren
Sportbuzzer Sportmix Sport Regional Turm verhauen, Derby verloren
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:00 15.02.2017
Nerven behalten: Vecheldes Thomas Schiffner wehrte gegen Berkums Sascha Henke einen Matchball ab und gewann das wichtige Spiel. Quelle: Isabell Massel
Anzeige
Vechelde

Aber: „Berkum hat sich tapfer gewehrt. Es hätte durchaus zwischenzeitlich 7:7 stehen können, und dann wäre es richtig eng geworden“, merkte Arminia-Kapitän Josef Rempe an.

Arminia Vechelde - TTC Berkum 9:5 (33:23). Die Berkumer hielten im Duell der Landesliga-Absteiger diesmal deutlich besser mit als noch im Hinspiel (1:9). „Es war ein offenes Spiel in einer sportlichen Atmosphäre - das hat Spaß gemacht. Und es war für uns sogar noch mehr drin“, bilanzierte TTC-Kapitän Sascha Henke.

Dass sein Team an einem möglichen Remis knapp vorbeischrammte, habe unter anderem am unglücklichen Doppel-Verlauf gelegen. Jan Fichtner und Ersatzmann Jan Herbig hatten gegen Vecheldes Spitzen-Doppel schon die Dreisatz-Sieg-Überraschung auf dem Schläger. „Beim Stand von 9:7 verhaut Jan Herbig dann einen machbaren Turm“, schilderte Berkums Kapitän. Seine Teamkollegen verloren noch 2:3.

Auch Sascha Henke und Jens Aschemann ließen sich in zwei Sätzen in der Verlängerung noch von den Vecheldern Christian Havekost und Kolja Frey abfangen. „Wir hätten mindestens mit 2:1 aus den Doppeln gehen müssen“, haderte Henke. Vecheldes Kapitän Rempe stellte sogar fest: „Wir hätten uns auch nicht beschweren dürfen, wenn wir 0:3 aus den Doppeln gehen.“

Spielentscheidend war schließlich der zweite Einzel-Durchgang im mittleren Paarkreuz beim Stand von 7:5 für Vechelde. Die Berkumer Sascha Henke und Fabian Spatz führten bereits mit 2:1-Sätzen. „Ich hatte gegen Thomas Schiffner im vierten Satz sogar schon Matchball“, merkte Henke an.

Doch die Arminen drehten die Partien nervenstark und feierten ihren 12. Sieg im 13. Saison-Spiel. „Dass es so knapp wird, hätte ich nicht gedacht, aber die Berkumer haben bewiesen, dass sie besser sind als es der siebte Tabellenplatz derzeit hergibt“, sagte Vecheldes Nummer 1 Josef Rempe. Ihm war es als einzigem Spieler im Derby gelungen, beide Einzel zu gewinnen - und das sogar ohne Satzverlust.

Berkums Jan Fichtner ging dagegen ausgerechnet gegen die Klubkollegen aus seinem Fußball-Verein leer aus. „Aber er musste auch seine Einzel vorziehen, weil er noch zur Nachtschicht musste. Da hat dann die letzte Konzentration gefehlt“, erklärte Henke.

Spiele: Josef Rempe/Thore Richter - Jan Fichtner/Jan Herbig 3:2, Thomas Schiffner/Rainer Lindigkeit - Benjamin Weiß/Fabian Spatz 1:3, Christian Havekost/Kolja Frey - Sascha Henke/Jens Aschemann 3:1, Rempe - Weiß 3:0, Richter - Fichtner 3:0, Schiffner - Spatz 2:3, Havekost - Henke 1:3, Lindigkeit - Herbig 3:0, Frey - Aschemann 2:3, Rempe - Fichtner 3:0, Richter - Weiß 0:3, Schiffner - Henke 3:2, Havekost - Spatz 3:2, Lindigkeit - Aschemann 3:1.

Dank einer starken kämpferischen Leistung sorgte Handball-Regionsliga-Aufsteiger Vechelde gegen den Dritten für eine Überraschung. Mit nur sieben Feldspielern rang die HSV den TV Mascherode mit 26:25 nieder.

14.02.2017
Sport Regional Fußball-Kreisliga: Winter-Check beim SV Lengede II - „Wir müssen den Kader verjüngen“

Nach einem völlig verkorksten Saisonstart mit 3:18 Toren und null Punkten aus vier Spielen, hat sich der SV Lengede II um sein Trainergespann Nikolai Zemitis und André Wrede wieder gefangen. Zur Winterpause steht Lengede auf dem zehnten Tabellenplatz, dennoch glaubt Wrede an einen Abstiegskampf bis zum Schluss - allerdings kann er dieser Situation sogar etwas Positives abgewinnen.

Sport Regional Fußball-Landesliga: SV Lengede kontert Kritik des TSV Landolfshausen - Fußball bei Frost - da bricht auch Kunstrasen ab

Mit Seitenhieben vom Liga-Rivalen TSV Landolfshausen muss sich Fußball-Landesligist SV Lengede rumschlagen. Der Grund: Der Trainer des Gegners kann nicht nachvollziehen, warum der SVL das für Samstag angesetzte Punktspiel absetzte, obwohl er doch auf einem Kunstrasen-Platz spielen wollte. „Man sagt immer: Auf Kunstrasen kann man immer spielen. Aber das ist nicht der Fall. Bei Frost und Schnee würden wir den Platz kaputt machen“, kontert Lengedes Klub-Chef Wolfgang Werner auf PAZ-Nachfrage.

Anzeige