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Sport Regional Trotz vieler Ausfälle: Erster Sieg für die MSG
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14:00 12.09.2018
Henrike Wanke (rotes Trikot) und die MSG Vechelde/Woltorf bezwangen die HG Elm mit 23:21 – es war der erste Sieg für den Aufsteiger. Quelle: Ralf Büchler
Kreis Peine

Titelverteidiger SG Zweidorf/Bortfeld II ist mit einem überzeugenden Sieg in die neue Saison der Handball-Regionsoberliga der Frauen gestartet. Überraschend war der Heimsieg der ersatzgeschwächten MSG Vechelde/Woltorf/Lehndorf. Dagegen wurde die SG Adenstedt für eine über weite Strecken gute Leistung nicht belohnt.

MSG Vechelde/Woltorf/Lehndorf – HG ELM 23:21 (10:11). Riesenjubel beim Aufsteiger: Trotz eines dünnen Kaders wurde die favorisierte HG ELM bezwungen. „Nachdem der Gegner unser Aufgebot beim Aufwärmen gesehen hat, war er sich wohl zu sicher, uns bezwingen zu können“, sagte MSG-Torhüterin Judith Priebe. Doch ihr Team habe 60 Minuten aufopferungsvoll um jeden Ball gekämpft.

„Wir haben jeden Zweikampf angenommen und viele davon gewonnen.“ Folge: Von der 39. bis zur 45. Minute kassierte die MSG lediglich einen Treffer und wandelte somit den 15:16-Rückstand in ein 20:17 um.

Diese Führung gaben die Gastgeberinnen bis zum Schluss nicht mehr ab. ELM kam zwar auf einen Treffer heran, doch drei Minuten vor Schluss erzielte Maresa Friese den 23:21-Endstand.

MSG: Wanke (8/2), Knaup (7), Berkhoff (4), Freise (2), Opitz (2).

SG Zweidorf/Bortfeld II – VfB Fallersleben 22:14 (13:7). „Wir sind nie in Gefahr geraten, die Partie zu verlieren. Das war ein gelungener Saisonauftakt“, bilanzierte SG-Trainer Fabian Kracik, dessen Team mit einem 3:0 startete. Zwar gelang Fallersleben Mitte der ersten Halbzeit der Anschlusstreffer, doch für die Wende reichte es nicht. Denn dazu waren die SG-Spielerinnen individuell und als Team einfach zu stark.

Im Rückraum machten Melanie Essmann und Annika Sonnenberg immer wieder Druck, erzielten mit Sprungwürfen Tore oder spielten ihre Mitspieler außen und am Kreis geschickt an.

Als Kerstin Lehne dann Mitte der zweiten Halbzeit zum 19:10 traf, war die Entscheidung gefallen. „Es war erfreulich, dass alle Spielerinnen torgefährlich waren“, erklärte Fabian Kracik.

SG II: Gehrmann (5/4), A. Sonnenberg (4), Essmann (3), Fauteck (3), Lehne (2), Litzius (2), Scholz (1), Malzahn (1), Nonn (1).

HSC Ehmen – SG Adenstedt 22:17 (11:10). Mit mehreren angeschlagenen Spielerinnen ging die SG Adenstedt in die Partie. „Trotzdem haben wir Ehmen das Siegen schwer gemacht“, berichtete SGA-Trainer Frank Pfeiffer, dessen Team Mitte der ersten Halbzeit mit 6:3 vorne lag. „Leider haben wir einige gute Chancen nicht genutzt“, sagte Pfeiffer. Die Folge: Die Adenstedter warfen in zehn Minuten nur zwei Tore, kassierten den 8:8-Ausgleich. In die Pause ging es mit einem knappen Rückstand.

„Im zweiten Durchgang sind wir dann ständig einem Rückstand hinterhergelaufen. Das ist anstrengend, kostet Kraft“, erläuterte Pfeiffer. Anna Bertram gelang es zwar noch, auf 15:16 zu verkürzen, doch danach setzte sich Ehmen ab.

SGA: Bertram (6/4), Schulze (4), Zellmann (3), Wittenberg (2), Lose (1), Hampel (1).

Von Hartmut Butt

Einen Fehlstart haben die ersatzgeschwächten Landesliga-Handballerinnen der SG Zweidorf/Bortfeld hingelegt. In Geismar unterlagen sie deutlich mit 15:25. Torhüterin Franziska Rother verhinderte eine noch höhere Pleite. Ebenfalls eine Niederlage kassierte die HSG Nord Edemissen, verlor sie doch beim Northeimer HC II mit 24:25.

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