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Sport Regional Trotz der Ausfälle: Jahn kommt souverän weiter
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16:00 29.08.2018
Lena Marie-Bührig (am Ball) und Jahn gewannen in Vorsfelde alle drei Partien und zogen damit in die zweite Pokalrunde ein. Quelle: Büchler
Kreis Peine

Ihrer Favoritenrolle gerecht geworden sind die Oberliga-Handballerinnen von Vater Jahn Peine, die sich beim HVN-Pokalturnier in Vorsfelde ungeschlagen gegen klassentiefere Gegner durchsetzten. In der ersten Runde ausgeschieden sind dagegen die Landesliga-Handballerinnen aus Edemissen.

MTV Vater Jahn Peine

Der letzte Auftritt wurde für die Peinerinnen zum Endspiel um den Turniersieg. Dabei setzten sie sich mit 14:12 (6:6) gegen den bis dato ebenfalls ungeschlagenen Landesligisten Eintracht Braunschweig durch. Den Final-Erfolg führte Jahn-Spielerin Laura-Sophie Bührig in erster Linie darauf zurück, „dass wir schon gut eingespielt sind. Außerdem hat Karoline Kilsbach stark gehalten“. Wie in den vorherigen beiden Begegnungen (15:13/6:7 gegen MTV Vorsfelde und 16:10/8:6 gegen die SG Wittingen) – habe man mit einem kleinen Kader über die Runden kommen müssen.

Erschwerend hinzu kam, „dass Neele Heiligentag und Michelle Thurau uns während des zweiten Spiels verlassen mussten Deshalb haben wir den Rest des Turniers mit sieben Feldspielerinnen und einer Torfrau bestritten. Dafür haben wir unsere Aufgaben gut gelöst“, lobte Bührig, die sich nach ihrem Ende vorigen Jahres erlittenen Kreuzbandriss im Aufbau-Training befindet.

Jahn: Kilsbach – H. Bergmann, A. Bergmann, Heiligentag, Kruck, Klauenberg, Thurau, Meyer, Hüsing, Lena-Marie Bührig.

HSG Nord Edemissen

Statt mit 1:5-Punkten Letzter zu werden, hätten die Edemisserinnen in der Tabelle auch ganz oben stehen können. Denn alle Begegnungen endeten äußerst knapp. „Wenn wir richtig gewollt hätten, hätte einiges mehr drin liegen können“, betonte HSG-Nord-Trainer Gundolf Deterding, der darauf verweist, dass sein Team nach starkem Beginn verhaltener auftrat. Grund dafür sei die schwere Knieverletzung von Teresa Carmon gewesen, die sie sich in der Auftakt-Partie gegen Oberligist VfL Wolfsburg (15:15, 8:6) zugezogen habe. „Danach waren alle etwas bedrückt. Im Moment deutet bei Teresa alles auf einen Kreuzbandriss hin.“

Angesichts dessen nahm Deterding die Niederlagen gegen die Staffelrivalen Northeimer HC II (14:15, 5:7) und HSG Liebenburg-Salzgitter (15:16, 7:11) gelassen hin. Mut für die kommende Woche beginnende Punktspielserie macht ihm die Einstellung seines Teams. „Wir sind mit nur acht Spielerinnen angetreten. Torfrau Vanessa Pertile musste später im Feld auflaufen. Dafür haben wir uns gut geschlagen. Kampf und Einsatz stimmten – zum Ende hin fehlte einfach die Kraft“, erläuterte Deterding.

HSG Nord: Wilck, Pertile – Streit, Neugebauer, Carmon, Marquardt, Brandes, Himmelstoß.

Von Jürgen Hansen

Premiere in Groß Ilsede: Am Samstag um 14.30 Uhr wird der erste Rugby-Platz im Kreis Peine feierlich eröffnet. Den B-Platz des Ilseder Stadions hat VT Union mit Goalstangen ausgerüstet. Um 15 Uhr beginnt das erste Punktspiel in der Verbandsliga zwischen der Spielgemeinschaft VT Union/SG Schaumburg und SV Odin/ VfR Döhren .

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