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Sport Regional Trotz Krankheit: Charlotta Reckleben holt Einzel-Silber
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18:00 02.02.2017
Annika Borchard (U17, SG Vechelde/Lengede) sicherte sich bei den Norddeutschen Meisterschaften einen dritten und zwei fünfte Plätze. Quelle: Verein
Osterholz-Scharmbeck

„Für ganz oben hat es leider in keiner Disziplin gereicht“, erklärte NBV-Betreuer Wolf-Dieter Papendorf.

Die erste Medaille für die SG holte Hanna Moses (U19) an der Seite von Ole Hahn (BV Gifhorn) im Mixed. Die beiden zogen souverän ins Halbfinale ein - und besiegten dort die Berliner Lars Munaf/Henriette Leber mit 22:20 und 21:18. „Hanna und Ole haben sehr nervenstark gespielt“, lobte Papendorf. Auch im Finale boten sie gegen Roluf Schröder/Alicia Molitor (Schleswig-Holstein/Gifhorn) eine starke Leistung. Satz eins ging zwar verloren (16:21), doch anschließend setzten sie sich mit 21:15 durch - und im dritten Durchgang kämpften sich Moses/Hahn nach einem hohen Rückstand nochmals auf 14:16 heran. „Aber dann haben sie einige leichte Fehler gemacht und unterlagen mit 15:21“, sagte Papendorf.

Für Annika Borchard/Niklas Rapmund (Vechelde/Comet Braunschweig) hingegen war im Mixed-Wettbewerb U17 bereits im Viertelfinale Endstation.

Auch im Einzel startete Borchard - und nach dem Sieg im Achtelfinale traf sie auf ihre Vereinskollegin Charlotta Reckleben. „Beide Sätze waren sehr umkämpft“, berichtete Papendorf. Am Ende jedoch hatte Reckleben die Nase vorn (21:15, 25:23), so dass sie das Halbfinale erreichte. Selbiges stand dann einen Tag später auf dem Programm. Weil Reckleben jedoch über Nacht erkrankte, „musste sie ständig mit der Atmung und der Konzentration kämpfen“, erklärte Papendorf. Dennoch setzte sie sich gegen die an Eins gesetzte Marie Lücke (Sachsen-Anhalt) in zwei Sätzen durch (21:17, 22:20). „Weil sie taktisch klug gespielt hat“, erläuterte Papendorf. Im Endspiel jedoch musste Reckleben ihrer Krankheit Tribut zollen und verlor mit 12:21 und 9:21.

Im Doppel erreichten alle drei Vechelderinnen Podestplätze. Nachdem Borchard/ Tomke Hartmann (Berlin) einen souveränen Viertelfinalsieg eingefahren hatten, mussten sie im Halbfinale der topgesetzten Paarung Michelle Beecken/Kaja Zabinski (Pennigsehl/Hamburg) im dritten Satz knapp den Vortritt lassen (20:22) und sich mit Bronze begnügen. „Zwei fünfte und ein dritter Platz sind für Annika aber ein schöner Erfolg“, bilanzierte Papendorf.

Noch erfolgreicher war Reckleben. Mit Partnerin Nora Reincke (Hamburg) kam sie bis ins Finale. „Da fanden die beiden allerdings nicht richtig ins Spiel.“ Entsprechend unterlagen sie Beecken/Zabinski mit 14:21 und 18:21.

Auch Hanna Moses startete im Doppel (U19), zusammen mit ihrer Schwester Lena (BV Gifhorn). In der ersten Runde musste sich das an Position zwei gesetzte Duo gegen eine Berliner Paarung über drei Sätze strecken und erreichte durch ein 10:21, 21:8 und 21:19 das Halbfinale - auch das gewannen sie (21:13, 21:18). „Wir hatten unsere Gegnerinnen eigentlich das gesamte Spiel im Griff. Leider haben wir sie durch dumme Fehler immer wieder herankommen lassen“, ärgerte sich Hanna Moses. Im Finale lief es bei den Schwestern zunächst gar nicht, und somit ging Satz eins mit 21:12 an Lilli Gellersen/Marina Korsch (Hamburg).

Danach gestalteten sie die Partie jedoch ausgeglichen. „Leider fehlte am Ende bei drei Satzbällen der nötige Punch“, berichtete Papendorf. Das nutzten die Hamburgerinnen und gewannen mit 24:22. „Schade, jeder von uns hätte ihnen den Titel gegönnt, gerade vor dem Hintergrund, dass es für Lena das letzte Jugendjahr ist“, erklärte Papendorf.

Immerhin aber qualifizierten sich die drei Vechelderinnen für die Deutschen Meisterschaften (17. bis 19. Februar). Hanna Moses tritt im Mixed und Doppel an, Charlotta Reckleben ist im Einzel sowie Doppel sicher dabei und hat im Mixed einen Ersatzplatz erreicht. Zudem vertritt Annika Borchard die SG im Doppel und Einzel.

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