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Sport Regional Traum von Liga zwei ist fast geplatzt
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18:00 17.01.2017
Nadine Cordes und der VfB/SC Peine verloren das Topspiel gegen Südring Berlin mit 2:6. Damit sind die Chancen der Peiner auf den Relegationsplatz zur 2. Bundesliga stark gesunken. Quelle: Ralf Büchler
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Peine

Beide Teams sind zwar punkt- und spielgleich, aber in der Anzahl der Sätze haben die Berliner nun die Nase vorn. „Südring hat die besseren Karten, weil wir noch gegen den Tabellenführer spielen“, sagt Peines Coach Heiner Brandes.

Eintracht Südring Berlin - VfB/SC Peine 6:2 (13:6 Sätze). „Das war eine ganz bittere Niederlage“, resümierte Heiner Brandes. Ein Grund für selbige war, „dass Laura Gredner krank war und mit Fieber gespielt hat“. Alternativen gab es keine, „da beide Spielerinnen aus der Zweiten beruflich verhindert waren“. Folglich musste Laura Gredner sowohl im Doppel als auch im Mixed auflaufen. „Dabei war sie schon nach dem Einschlagen völlig kaputt“, sagte der VfB/SC-Trainer.

Allerdings lief es für sein Team zunächst wunschgemäß, gewannen doch Lukas Behme und Lucas Gredner das erste Herren-Doppel. Zwar entschieden die Berliner die beiden anderen Doppel für sich, doch die Nummer 1 der Peiner, Pawel Pradzinski, glich zum 2:2 aus. Anschließend hätte Nadine Cordes den VfB/SC erneut in Führung bringen können, „doch sie hat leider keinen ihrer drei Matchbälle genutzt - darunter war sogar ein Elfmeter“, haderte Brandes. Letztlich sei diese in der Verlängerung verlorene Partie der Genickbruch gewesen. „Hätte Nadine den Punkt geholt, wäre eventuell noch was gegangen“, sagte er.

Sein Team ging jedoch in den restlichen drei Partien leer aus, „weil Frank Juchim weit unter Form gespielt hat. Und im Mixed ging nichts, da Laura völlig fertig war“, erläuterte Brandes. „Schade“, bedauerte er, „dass wir in den beiden entscheidenden Spielen der Saison Pech hatten. Gegen den Horner TV hat sich Frank verletzt, und nun gegen Berlin war Laura krank. Wenn das nicht passiert wäre, hätten wir in beiden Spielen punkten können - aber so ist das eben im Sport.“

Die Spiele: Florian Kaminski/Bennet Köhler - Lucas Gredner/Lukas Behme 21:14, 9:21, 18:21; Andreas Kämmer/Marcel Stechert - Pawel Pradzinski/Frank Juchim 21:18, 21:13; Monja Ehlert/Jana Bühl - Nadine Cordes/Laura Gredner 21:12, 21:16; Kaminski - Pradzinski 17:21, 8:21; Ehlert - Juchim 21:15, 21:8; Köhler - Niklas König 17:21, 21:13, 24:22; Neick - Cordes 19:21, 21:15, 23:21; Ehlert/Bühl - Gredner/Gredner 21:17, 21:10.

BV Gifhorn II - VfB/SC Peine 0:8 (2:16). Die Enttäuschung ob der Niederlage in Berlin sei zwar groß gewesen, „aber keiner hat sich hängen lassen, jeder wollte“, begründete Brandes den klaren Erfolg. Dabei sei die BVG mit einer starken Truppe aufgelaufen. „Es war kein Fallobst.“ Doch trotz des 8:0 rutschte der VfB/SC auf Rang drei ab, weil die SG Vechelde/Lengede bei ihrem 0:8 gegen Südring Berlin keinen Satz gewann. „Wir hatten darauf gehofft, dass die Vechelder ein oder zwei Spiele gewinnen. Aber da sie nicht in Bestbesetzung angetreten sind, waren sie chancenlos“, erklärte Brandes, der nun nur noch wenig Hoffnung hat, dass sein Team die Berliner im Rennen um den Relegationsplatz noch abfängt. „Normalerweise ist das Ding jetzt gegessen“, betonte Brandes. „Denn wir müssten beide noch ausstehenden Spiele hoch gewinnen, allerdings treten wir noch gegen den Spitzenreiter an.“

Allerdings, fügte er hinzu, „wir werden alles versuchen, doch noch Zweiter zu werden - die Saison ist erst dann vorbei, wenn der letzte Ball auf dem Boden liegt.“

Die Spiele: Daniel Porath/Leif-Olav Zöllner - Lucas Gredner/Lukas Behme 21:19, 19:21, 0:21; Alexander Ohk/Robin Niesner - Pawel Pradzinski/Frank Juchim 19:21, 8:21; Sonja Schlösser/Lena Moses - Laura Gredner/Nadine Cordes 9:21, 16:21; Ohk - Pradzinski 11:21, 18:21; Zöllner - Juchim 0:21, 0:21 (Aufgabe Zöllner), Niesner - Niklas König 10:21, 12:21; Moses - Cordes 8:21, 15:21; Porath/Schlösser - Gredner/Gredner 17:21, 21:11, 13:21.

Den Spitzenreiter gestürzt haben die Handballerinnen der SG Adenstedt im Topspiel der Regionsliga. Siege gab es auch für Vater Jahn Peine II, Bildung Peine und die HSG Nord Edemissen II im Kreisderby gegen die PSG Peine. Die Siegesserie der HSV Vechelde-Woltorf ist hingegen gerissen.

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