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Sport Regional Tränen-Lob für mutige Wendezeller Dream Dancer
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16:02 12.04.2018
Die Dream Dancer des TSV Wendezelle starteten mit ihrem neuen Stück perfekt in die Regionalliga: Die getanzte Marktsituation um einen Dieb samt Sprechgesang wurde mit Platz zwei belohnt. Quelle: Hoffmann
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Wendezelle

Das gab es noch nie bei den Dream Dancern des TSV Wendezelle. Die Tänzerinnen des Jazz- und Modern-Dance-Regionalligisten sprechen in ihrem neuen Stück. „Was ist nur aus unserer Welt geworden?“Mit dieser zum Nachdenken anregenden Frage endet ihr eindrucksvoller Tanz. Und mit viel Beifall – sowohl bei der Generalprobe als auch beim Liga-Auftakt! Die Dream Dancer tanzen nach einer Arie aus der Oper Polifermo, gesungen von Farinelli. Das Thema Vertrauensverlust wird über eine Marktsituation, einen Dieb und verschwundene Sachen auf die Gesellschaft projiziert. Das Ganze – großes Theater.

Trainerin Anna Balzuweit schwärmt von dem einmaligen Experiment, Sprechgesang als Ausdrucksmittel integriert zu haben. „Das macht die Darbietung für die Tänzerinnen noch anspruchsvoller, neben ständigem Zählen der Takte nun noch auf den Punkt deutlich fürs Publikum verständlich zu sprechen.“

Anfangs habe der Sprechgesang die Tänzerinnen viel Überwindung gekostet. Doch der Mut zahlte sich aus. Die Routiniers des Vereins haben diese Herausforderung super gemeistert und prompt beim Regionalliga-Auftakt in Westercelle Platz zwei abgeräumt. „So gut habe ich die Truppe noch nie tanzen sehen. Wir haben viele im Publikum zu Tränen gerührt – selbst die Männer. Unsere Message über Misstrauen und eine Gesellschaft, die immer selbstsüchtiger ist, kam an“, schwärmte Balzuweit, die aufgrund einer Rückenverletzung noch nicht mittanzen konnte und noch hofft, beim zweiten Auftritt am 21. April in Stelle wieder fit zu sein. So musste Toni Mingas, die sowieso schon eine Doppelbesetzung tanzt, auch noch eine dritte Position einüben. „Das hat sie unglaublich klasse gelöst“, lobte Balzuweit. Das eigentliche Ziel, Klassenerhalt, dürfte mit diesem Stück nicht gefährdet sein.

Nicht weniger eindrucksvoll war die Darbietung der Jazz Warriors, die sich einem noch düsteren Thema, dem Suizid, gewidmet haben. In schwarzen Outfits, übertrieben dunkel geschminkten Augen tanzen sie den inneren Kampf gegen Dämonen, stellen Verzweiflung und Wut eindrucksvoll in Szene. Eine getanzte Mahnung an die Gesellschaft gegen Ausgrenzung. Am Ende sind die Zuschauer froh, dass es nur ein Tanz ist, so glaubhaft kommt das Thema rüber.

Dass in den Tänzen immer mehr akrobatische Elemente einfließen, begründet Trainerin Liliana Circosta-Claußen: „Eigentlich gibt es ja keine Vorgaben, was gezeigt werden muss, aber die Wettkampferfahrung lehrt uns, dass es ohne nicht geht, es muss auch spektakulär sein. Und Tanzen ist immer Geschmackssache – entweder es gefällt den Wertungsrichtern oder nicht.“ Als Ziel für die Ligawettkämpfe in der Landesliga haben sich die Jazz Warriors die Wiederholung der Vorjahresplatzierung (4.) vorgenommen.

Ebenfalls in der Landesliga startet das Nachwuchsteam Phoenix. Es präsentierte seinen Tanz nach der Musik Gasoline von Halsey. Hier geht es in erster Linie um den Einstieg in den ausdrucksvollen Tanz, was nach den markanten Rhythmen gut gelungen ist.

Von Katrin Hoffmann und Christian Meyer

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