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Torfrau Marie Giere hält zwei Siege fest

Handball der Juniorinnen Torfrau Marie Giere hält zwei Siege fest

Moral bewiesen haben die B-Juniorinnen der HSG Nord Edemissen in der Handball-Landesliga. Denn zur Pause lagen sie in Helmstedt mit 8:15 hinten, doch sie drehten die Partie und gewannen mit 23:19. Ebenfalls erfolgreich waren die A-Juniorinnen der HSG. Die C-Juniorinnen hingegen gingen in der Oberliga leer aus.

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Die B-Juniorinnen der HSG Nord (am Ball Jordis Schaprian) siegten trotz des 8:15-Pausenrückstands in Helmstedt noch mit 23:19.

Quelle: Isabell Massel

Edemissen. A-Juniorinnen Landesliga

TuS Empelde - HSG Nord Edemissen 22:23 (5:14). Nach 20 Minuten führte die HSG bereits mit 10:2. Grund dafür war, „dass wir konzentriert gespielt und in der Abwehr gut zusammengearbeitet haben“, lobte HSG-Trainerin Lena Klemm. Bis zur Pause baute die HSG den Vorsprung auf 15:4 aus - die Partie schien entschieden zu sein.

Nach Wiederbeginn jedoch leisteten sich die Gäste einige Unkonzentriertheiten. Hinzu kam, „dass es im Angriff technische Fehler und etliche Fehlwürfe gab“, monierte Klemm. „Zudem spielten wir öfter in Unterzahl.“ Das nutzte Empelde zu einer Aufholjagd - und vier Minuten vor Schluss war der TuS bis auf zwei Treffer herangekommen (21:23). Empelde warf sogar noch das 22. Tor, zu mehr reichte es indes nicht. Zu verdanken war dies vor allem HSG-Keeperin Marie Giere. „Sie hat in dieser Phase zwei Siebenmeter gehalten“, berichtete Klemm. Lob gab es auch für die B-Juniorinnen. „Trotz des schweren Spiels, das sie am Samstag hatten, haben sie auch in Empelde hervorragend gespielt.“

HSG: Himmelstoß (6), Mara Hintz (4), Merle Hintz (4), Teichmann (3), Denecke (2), Führmann (2), Prilop (1), Höper (1).

B-Juniorinnen Landesliga

HF Helmstedt - HSG Nord Edemissen 19:23 (15:8). Zwei völlig unterschiedliche Halbzeit bekamen die Fans zu sehen. „Wir waren zunächst völlig von der Rolle und haben eine katastrophale Leistung geboten“, erklärte HSG-Coach Gundolf Deterding. Entsprechend geriet sein Team mit 1:10 in Rückstand. „Auch zur Pause sah es nicht wesentlich besser aus“, sagte Deterding.

Doch in seiner Halbzeitansprache fand er die richtigen Worte, denn nach dem Seitenwechsel agierte die HSG wie ausgewechselt. „Die Deckung spielte jetzt endlich konzentriert. Außerdem hat Marie Giere überragend gehalten und sehenswerte Pässe zum Tempogegenstoß gespielt“, lobte er. Und die Aufholjagd wurde belohnt: Beim 16:16 gelang der HSG der Ausgleich. „Danach übernahmen alle Spielerinnen noch mehr Verantwortung und sorgten somit für einen verdienten Sieg“, berichtete Deterding.

HSG: Prilop (1), Hintz (10/3), Führmann (5), Schaprian (1), Höper (6).

C-Juniorinnen Oberliga

TV Oyten - HSG Nord Edemissen 29:26 (17:13). „Über weite Strecken haben wir das Spiel offen gehalten“, erklärte HSG-Trainerin Lena Klemm. Entscheidend war die Physis. „Wir waren körperlich unterlegen. Und es ist uns nicht gelungen, die Linkshänderin aus Oyten, die fast zwei Köpfe größer war, in den Griff zu bekommen“, sagte Klemm, deren Team ständig einem Rückstand hinterherlaufen musste. „Aber die Mädels haben nie aufgegeben.“ Und als Kae Majometano den Anschlusstreffer erzielte (25:24), schien sich eine Überraschung anzudeuten. „Doch danach ließ Oyten nichts mehr anbrennen.“

HSG: Zemke (12), Kae Majometano (7), Prilop (1), Lindenthal (1), Sander (1), Kim Majometano (4).

HSG Heidmark - HSG Nord Edemissen 30:23 (13:11). Die ersten 20 Minuten dominierte die HSG. „Da haben wir auch ständig geführt“, berichtete Klemm. Doch nachdem Heidmark ausgeglichen (22./11:11) und anschließend die Führung erzielt hatte, „haben wir dann den Faden verloren“, gestand Klemm. Auch nach der Pause fand ihr Team nicht mehr in die Partie zurück. „Wir hatten dem druckvollen Spiel von Heidberg nicht mehr viel entgegenzusetzen.“

HSG Nord: Zemke (12), Kae Majometano (3), Kim Majometano (1), Prilop (1), Sander (1), Scherf (2), Teichmann (3).

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