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Sport Regional Tipps an der Seitenlinie für die Jungschiedsrichter
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23:10 29.07.2013
Michael Knigge (4. von rechts) gibt Anweisungen für den Praxisteil. Quelle: lr
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Geleitet wurde der Lehrgang von Jugendschiedsrichterbetreuer Sebastian Rühmann und Lehrwart Michael Knigge. Unterstützt wurden die beiden von Ingo Yazidi, der den jungen Unparteiischen die Online-Kennung für den Online-Spielbericht erklärte.

Zu Beginn des Lehrgangs durften die Teilnehmer eine Umfrage ausfüllen, in der sie sagen konnten, was in der Zusammenarbeit in einem Schiedsrichtergespann, das in der Kreisliga unterwegs ist, funktioniert oder verbessert werden müsste.

Gefragt wurde hierbei aber auch, wie sich ein Schiedsrichter zum Beispiel verhalten muss, wenn bei einem Spiel beide Mannschaften die gleiche Trikotfarbe haben und keine Ausweichtrikots beziehungsweise Leibchen vorhanden sind. In diesem Fall sollte das Spiel nicht angepfiffen werden. Allerdings könnte eine Mannschaft die Trikots auch links herum anziehen.

Als nächstes stand der Praxisteil an. Die Schiedsrichter wurden dabei zu aktiven Spielern. Die Idee von Lehrwart Michael Knigge: Während einige spielen, werden Jungschiedsrichter an die Seitenlinie gestellt. So sollen die Entscheidungsprozesse in dem Spiel simuliert werden, damit die Assistenten mehr Routine bekommen. Nachwuchsschiedsrichter, die bereits Erfahrung gesammelt haben, standen den Unerfahrenen zur Seite und gaben ihnen Tipps. Vor dem Mittagessen wurde dann die Umfrage vom Morgen besprochen und analysiert. Einer der Wünsche: Die Absprachen könnten intensiver sein.

Nach dem Essen stand der unangenehmere Teil bevor. Bei einem Regeltest mussten die Nachwuchsreferees ihre Sicherheit bei den Fußballregeln unter Beweis stellen. Anschließend ging es erneut auf den Sportplatz, ehe die Regelfragen besprochen wurden. Zum Abschluss füllten die Nachwuchsschiedsrichter gemeinsam ein Spielformular aus, wodurch in der Vergangenheit aufgetretenen Fehler in Zukunft vermieden werden sollen. Knigge zog ein positives Fazit: „Diesen Lehrgang werden wir regelmäßiger wiederholen.“

lr

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