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Sport Regional Teichmann trifft in letzter Sekunde zum Sieg
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16:00 12.09.2017
Enges Spiel zwischen der HSG Nord und Langelsheim (schwarze Hosen). Die Edemisserinnen siegten mit Glück. Quelle: Sönke Rathje
Kreis Peine

Mit einem Tor in der letzten Sekunde sicherten sich die Regionsliga-Handballerinnen der HSG Nord Edemissen II den ersten Saisonsieg. Trotz einer guten Leistung gegen den Meisterschaftsfavoriten HSG Bad Harzburg/Vienenburg gab es für Bildung Peine eine knappe Niederlage.

HSG Nord Edemissen II – HSG Langelsheim/Astfeld 19:18 (7:6). Nach einem langen Pass von Lisa Reiter erzielte Sabrina Teichmann eine Sekunde vor dem Ende den umjubelten Siegtreffer für die Gastgeberinnen. „Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen. Aber wir brauchen die beiden Punkte, denn es wird eine schwierige Saison“, freute sich Edemissens Coach Roland Bufe.

Beeindruckt war er besonders von der Moral seines Teams. „Wir haben an uns geglaubt, dass wir das Spiel noch drehen können.“ Einen großen Verdienst daran hatten die reaktivierte Torfrau Anna Westendorf und Lena Brandes. „Anna hat uns mit ihren Paraden immer wieder herangeholt. Lena hat mit ihrer Übersicht gut ihre Mitspielerinnen eingesetzt und mit ihrer Schnelligkeit selber Tore erzielt“, lobte Bufe.

Der Sieg ist für ihn jedoch erst der erste Schritt einer sehr holprigen Saison, vermutet er: „Wir haben nur einen Stamm von zehn Spielerinnen, deswegen werden wir immer wieder mit A-Jugendlichen und U21-Spielerinnen auffüllen müssen. So kann sich natürlich keine feste Formation einspielen. Wir werden sehen, wie sich die Saison entwickeln wird.“

HSG Nord Edemissen II: Brandes (6), Teichmann (3), Himmelstoß (2/1), Reiter (2/1), Glawion (2), M.-C.Seffer (1), Zessack (1), Amberg (1), Becker (1).

HSG Bad Harzburg/Vienenburg – Bildung Peine 15:12 (7:8). „Ich hatte vorher nicht damit gerechnet, dass wir Bad Harzburg so lange Paroli bieten können“, sagte Bildungs Spielertrainerin Alexandra Mühe, da für sie die HSG zu den Titelfavoriten zählt. Davon ließen sich die Peinerinnen allerdings nicht verunsichern. Besonders Kathrin Gieselmann zeigte sich wenig beeindruckt. In Durchgang eins erzielte sie alle acht Treffer der Gäste. „Sie wurde vom Rückraum perfekt frei gespielt“, erläuterte Mühe.

Als Konsequenz wurde die Rechtsaußen in der zweiten Hälfte von den Gastgeberinnen in Sonderbewachung genommen. „Ihr standen permanent eine oder zwei Gegnerinnen auf den Füßen“, berichtete die Trainerin. Damit seien die übrigen Spielerinnen nicht so richtig klar gekommen, sodass die Gäste im zweiten Durchgang lediglich vier Treffer erzielten. „Leider sind uns nicht mehr so viele Tore gelungen. Am Ende fehlte uns die nötige Kraft“, bedauerte Mühe.

Diese holen sich die Peinerinnen nun auf Mallorca, wo sie sich gemeinsam mit der zweiten Bildung-Damenmannschaft sich „auf die kommenden Aufgaben vorbereiten“, wie sie schmunzelnd verrät: „Das ist unser Trainingslager.“

Bildung Peine: Gieselmann (9/2), Marquering (2/1), Brix (1).

Von Lukas Reineke

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