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Sport Regional „Tabellenplatz zehn spiegelt nicht unsere Leistungsfähigkeit wider“
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16:00 23.01.2019
Trainer Lutz Benckendorf (rechts) sieht Entwicklungspotenzial beim Frauenteam des MTV Vater Jahn Peine. Quelle: Isabell Massel
Peine

Im zweiten Jahr ihrer Oberliga-Zugehörigkeit haben die Handballerinnen von Vater Jahn Peine einen Schritt nach vorn gemacht. So schlossen sie den ersten Saisonabschnitt mit 13:15-Punkten als Tabellenelfter ab. In der Serie 2017/2018 standen nach 14 Spielen neun Zähler auf dem Konto. Stillstand ist in den verbleibenden zwölf Partien nicht vorgesehen. „Unser Hauptziel ist es, den Abstand auf die vorderen Mittelfeldplätze weiter zu verkürzen“, betont Peines Trainer Lutz Benckendorf.

Meine Bilanz der Hinrunde: Tabellenplatz zehn spiegelt nicht unsere wahre Leistungsfähigkeit wider“. Damit seien die Jahnerinnen sicher unterbewertet. Gegen Geismar, Tostedt und Altencelle habe es vollkommen unnötige Punktverluste gegeben. „Was das Team zu leisten imstande ist, haben wir insbesondere gegen den HSC, Heidmark und Northeim unter Beweis gestellt. Aber diese Konstanz in den Leistungen zu entwickeln und auch in anderen Bereichen den Schritt vom Breiten- zum Leistungssport weiter zu vollziehen, ist ein Prozess, der nicht von heute auf morgen vonstatten geht.“

Meine Spielerin der Hinrunde: „Das ist sehr schwer zu sagen, eigentlich hat jede Spielerin partiell sehr gute Leistungen erbracht. Wenn ich jemanden herausheben müsste, dann Karoline Kilsbach. Sie hat uns mit fast durchweg konstant starken Leistungen über die gesamte Hinrunde den Rücken im Tor frei gehalten. Zum zweiten ist es Annika Bergmann, die trotz ihrer über die gesamte Hinrunde andauernden Verletzung fast immer auf konstant hohem Niveau gespielt hat.“

Mein Pechvogel der Hinrunde: „Torhüterin Anne-Jette Winter stand uns letztmals am 10. November zur Verfügung. Es ist aufgrund ihrer Verletzung leider noch nicht klar, wann sie wieder einsatzfähig ist.“

Aufsteiger der Hinrunde: „Hier gibt es vier Kandidaten: Kim Klauenberg, Jobina Meyer, Michaela Steinhoff und allen voran Neele Heiligentag. Sie übernimmt im Spiel jede noch so undankbare Aufgabe klaglos und hat als ungelernte Kreisläuferin auf dieser Position den wohl größten Entwicklungsschritt in der Mannschaft gemacht.“

Meine Enttäuschung der Hinrunde: „Die fünf liegengelassenen Punkte gegen Geismar, Tostedt und Altencelle beraubten uns unserer wahren Platzierung in der Tabelle. Das wäre nämlich Platz fünf mit 18:10 Punkten. Aber hieraus sollten wir für die Zukunft lernen.“

Meine Erwartungen an die Rückrunde: „Unsere Leistungen weiter stabilisieren, unnötige Punktverluste vermeiden und den Abstand auf die vorderen Mittelfeldplätze verkürzen. Weiterhin haben wir gegen einige Teams noch Dinge zurechtzurücken. Es muss der Ehrgeiz der Mannschaft sein, dass wir uns Zug um Zug in der Oberliga etablieren und zeigen, dass wir keinesfalls eine Fahrstuhlmannschaft sind.“

Meine persönliche Zukunft: „Die ist bei Vater Jahn Peine offen. Meine Tätigkeit bei der PSG 04 werde ich fortsetzen.“

Zugänge: Patrizia Engelmann trainiert seit November 2018 bei uns mit, wird aber nur in Notfällen spielen. Die 29-Jährige spielte zuletzt für FSV 1895 Magdeburg, ehe eine Verletzung zu einer einjährigen Zwangspause führte. In der Jugend besuchte sie als Landesauswahlspielerin mehrere Jahre das Sportinternat.“

Abgänge: Keine.

Von Jürgen Hansen

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