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Stolte: „Der Platz wird brennen“

Fußball-Kreisliga Stolte: „Der Platz wird brennen“

Kellerduell in der Fußball-Kreisliga: Schlusslicht Falke Rosenthal gastiert beim ebenfalls abstiegsgefährdeten TSV Edemissen II.

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Bauchlandung: Die möchten die Edemissener (weiß, hier gegen Equord) im Spiel gegen Falke Rosenthal verhindern.

Quelle: cb

TSV Edemissen II – SV Falke Rosenthal (Sonntag, 14 Uhr) . „Wir gehen, was das Personal betrifft, ganz schön auf dem Zahnfleisch“, sagt TSV-Spielertrainer Frederik Stolte. Aber jammern komme nicht in Frage. „Da müssen wir durch, wir quälen uns in die Winterpause, danach werden die Karten neu gemischt.“

Zwei potentielle Zugänge hat er im Blick, aber bis dahin müssen noch zwei Partien absolviert werden, morgen ist Falke Rosenthal zu Gast – und die Falken stehen mit dem Rücken zur Wand. Für Edemissen dagegen ist es die Chance, den Abstand auf die Abstiegsränge zu vergrößern. Im schlimmsten Fall würde der derzeitige Rang 13 nicht für den Klassenerhalt reichen, wenn aus der Bezirksliga drei Peiner Teams abstiegen. Wenn es die Erste des TSV träfe, dann wäre ein Zwangsabstieg der Zweiten notwendig.

„Ein Horrorszenario für uns“, sagt Stolte, der daran jedoch keinen Gedanken verschwenden möchte. „Wir sind optimistisch. Die Erste und Zweite stehen zusammen wie Pech und Schwefel, und ich bin überzeugt, dass keine der beiden Mannschaften absteigt“, konstatiert Stolte, der auch ausdrücklich Helmut Kaub lobt. „Er macht großartige Arbeit, die Akteure müssen nur zeigen, was wirklich in ihnen steckt.“

Das zeigte seine Elf zuletzt auch nicht immer. Gegen Lafferde und Lengede gab es Niederlagen, der positive Trend nach den Siegen gegen Vechelde und Blumenhagen ist vorerst gestoppt. „Gegen Rosenthal müssen wir gewinnen – egal wie. Eines ist sicher: Unabhängig davon, mit welcher Elf wir auflaufen, der Platz wird brennen“, verspricht Stolte.

Ein Feuerwerk erwartet Falke-Trainer Markus Puschmann von seiner Elf nicht, zumal erneut einige Akteure fehlen. Was jedoch am meisten fehlt, „ist ein Sieg. Wir spielen immer gut mit, brauchen aber zu viele Chancen“, hadert er.

Zudem werden Fehler im Defensivbereich gnadenlos bestraft. „So stark wie in diesem Jahr hatten wir das noch nie“, sagt Puschmann. Aber in der Mannschaft stimmt es nach wie vor. „Würde ich nicht so eine eingeschworene Truppe vorfinden, würde es mir schwerfallen, hier weiterzumachen, aber so sehe ich kein Problem von meiner Seite aus“, erläutert er. Sieben Siege bis zum Klassenerhalt: So lautet die Rechnung von Puschmann, der mit Absteigern aus der Bezirksliga rechnet.

Dennoch: „21 Zähler aus 15 Spielen sind machbar, aber wir müssen anfangen zu punkten“, fordert Puschmann, der morgen so offensiv wie möglich spielen will, aber dabei nicht verkrampfen möchte. „Wenn wir die nötige Lockerheit haben, können wir gewinnen.“

mn

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