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Sport Regional Steil, steiler, Panzerstraße
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16:00 24.11.2018
Mit Finisher-Medaille: Hinnerk Hoff (von links), Mirja Szelag und Thomas Schneider schafften den Brocken-Marathon. Quelle: privat
Wernigerode

Dieser Lauf ist ein harter Brocken, denn es geht auf den Brocken! Mirja Szelag und Hinnerk Hoff von den Peiner Tri Speedys sowie Thomas Schneider vom Tri-Team des TSV Arminia Vöhrum haben den Brocken-Marathon gemeistert. Bei den 42,195 Kilometern auf den höchsten Berg Norddeutschlands müssen auch 1150 Höhenmeter überwunden werden. „Die Länge ist nicht unbedingt das Problem, es sind die Steigungen“, sagt Schneider.

Mirja Szelag und Thomas Schneider kamen beinahe zeitgleich in 5:22 Stunden ins Ziel, Hinnerk Hoff folgte kurz darauf in 5:26 Stunden. Die Vorbereitung zahlte sich aus. „Wir sind viele Höhenmeter vorab gelaufen. Da das in Peine ja nicht unbedingt möglich ist, sind wir zum Höhenzug nach Lichtenberg bei Salzgitter gefahren und haben dort trainiert“, erläutert Schneider.

Jagdhornbläser schickten die rund 1000 Läufer mit einem Halali ins Rennen. Trotz der Anstrengungen, das Peiner Trio genoss auch: „Die wunderschöne, laubverfärbte Naturlandschaft, die gute Stimmung im Feld, die besondere Verpflegung – so läuft’s“, stellte Schneider fest. Ab Kilometer 17 lief es bei einigen Teilnehmern jedoch im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr, denn es folgte der vielleicht schwierigste Abschnitt. „Auf der sogenannten Panzerstraße war es besonders steil“, verdeutliche Schneider. Er passierte als Erster des Peiner Dreigestirns nach 2:17 Stunden die Brockenkuppe.

Danach geht es zwar fast nur noch bergab – doch einfacher wird es nicht. Denn: „Das komplette Körpergewicht muss gebremst werden. Und die Beine sind bereits müde von 20 Kilometer bergauf laufen“, erläutert Schneider. Tückisch sei zudem die schlechte Wegstrecke mit grobem Schotter, Wurzeln und großen Steinen. „Das hemmt das Vorankommen“, verdeutlicht der Vöhrumer Armine.

Energie tanken konnten die Athleten an den gleich neun Verpflegungsstellen. Angeboten wurde nicht nur Tee, Wasser, Obst, Isogetränke und Malzbier, es gab auch Haferschleim. „Das ist bei einem Gebirgsmarathon durchaus üblich“, weiß Schneider, der den Brocken-Marathon bereits zum dritten Mal meisterte – und dreimal Glück hatte. Auf dem Brocken herrscht Hochgebirgsklima, oftmals stürmt es, Nebel behindert die Sicht. „Doch ich hatte zum dritten Mal super Wetter“, stellte Schneider erfreut fest.

Die Peiner erreichten das Ziel auf den Plätzen 592, 593 und 607 der 750 Finisher. Ihre Erkenntnis: „Mit Schmalzbrot, Kartoffelsuppe und Bier waren die Strapazen schnell vergessen, und der Brocken ist auch nur ein Berg.“

Von Christian Meyer

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