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Starke Defensive: Arminia gewinnt mit 54:50

Basketball Starke Defensive: Arminia gewinnt mit 54:50

Als die Arminen auf Manndeckung umstellten, lief es: Dank einer starken Defensiv-Leistung haben Vöhrums Basketballer in der Bezirksklasse den TSV Winnigstedt mit 54:50 besiegt. Von der 7. bis zur 23. Minute bekam der Gast nur zwei Freiwürfe zugesprochen. Bester Arminia-Werfer: Burak Tiryaki.

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Arminia Vöhrum (links Burak Tiryaki) gewann in eigener Halle gegen den TSV Winnigstedt mit 54:50 und ist nun Dritter in der Bezirksklasse.

Quelle: Isabell Massel

Kreis Peine. Den zweiten Sieg im dritten Spiel feierten die Bezirksoberliga-Basketballer aus Edemissen. Sie setzten sich in Weende problemlos mit 69:48 durch und kletterten damit auf Rang drei. Ebenfalls erfolgreich waren auch die Bezirksklassen-Klubs aus Vechelde, Ilsede und Vöhrum.

Bezirksoberliga

SC Weende-Göttingen II – TSV Edemissen 48:69 (13:19, 24:32, 37:45). „Das war ein nie gefährdeter Start-Ziel-Sieg“, berichtete Edemissens Coach René Kupsch, der nicht nur mit dem Ergebnis, sondern auch mit dem Auftritt der Seinen zufrieden war. „Vor allem zu Beginn haben wir stark gespielt, den Ball optimal laufen lassen und uns so immer wieder gute freie Würfe herausgespielt.“ Zudem habe die Defensive gut gestanden, lobte er. „Dadurch ist es uns gelungen, rasch einen Vorsprung zu erspielen, der bis Mitte des zweiten Viertels stetig wuchs“, sagte Kupsch.

Anschließend jedoch habe sich die Offensive eine kleinere Schwächephase geleistet. „Wir haben einige gute Chancen leichtfertig ausgelassen“, bemängelte er. Folglich habe der Gegner den Rückstand ein wenig verkürzt, aber in Gefahr geriet der Sieg nicht. „Denn gegen Ende der Partie ist unsere Aggressivität in der Verteidigung nochmals gestiegen und durch leichte Fastbreakpunkte belohnt wurden.“ Insgesamt sei es ein souveräner Sieg gewesen, „da wir Weende in der Defensive konstant im Griff hatten. Im Angriff dagegen hat es bisweilen ein wenig gehakt – das dürfen wir uns am nächsten Wochenende gegen Schapen nicht erlauben“, mahnte Kupsch.

Edemissen: Eckel (6), Kupsch (10), Pape (22), Richter 87), C. Stannek (5), K. Stannek (13), Wöhler (6).

Bezirksklasse Harz

BSC Acosta II – VT Union Groß Ilsede 57:72 (9:13, 26:33, 42:57). „Der Bann ist gebrochen. Wir haben endlich den ersten Sieg in dieser Saison eingefahren“, freute sich Union-Spieler Matthias Busche. Dabei standen den Gästen nur sechs Spieler zur Verfügung. „Doch die haben die Aufgabe trotz Startschwierigkeiten mit Bravour gelöst“, lobte Busche. Zwar gelang den Gästen der erste Korberfolg erst in der vierten Minute, aber gegen Ende des ersten Viertels zogen die Ilseder mit einer 11:0-Serie davon. „Bis zur Pause verlief die Partie dann ziemlich ausgeglichen. Wir hatten unter dem Korb Vorteile, der BSC dagegen traf besser aus der Distanz“, berichtete Busche, dessen Team den Vorsprung nach dem Seitenwechsel zwischenzeitlich auf 16 Punkte vergrößerte. Die Hausherren kamen durch einen Zwischenspurt zwar noch einmal näher heran, „doch durch eine Umstellung auf Zonenverteidigung haben wir den BSC gebremst und am Ende dann ungefährdet gewonnen“, erklärte Busche.

Union: Fischer (24 Punkte), Berwing (22/1 Dreier), Rösner (9), Busche (8/2), Rühmann (7), Renning (2).

Arminia Vöhrum – TSV Winnigstedt 54:50 (14:19, 21:21, 41:35). Der Gast sei zunächst präsenter gewesen und habe im ersten Viertel nahezu mit jedem Wurf getroffen, sagte Vöhrums Pressewart Tim Markgraf. „Wir dagegen sind nur schwer ins Spiel gekommen.“ Folglich lag die Arminia nach dem ersten Abschnitt mit 14:19 hinten.

Daraufhin stellte der Gastgeber auf Manndeckung um – und das zahlte sich aus. „Damit hatten die Winnigstedter echte Probleme, sie erzielten nur zwei Punkte im zweiten Viertel“, berichtete Vöhrums Kapitän Kim Budiman. Auch deshalb, „weil unsere Defensive hervorragend gearbeitet hat“, lobte Budiman und verwies darauf, dass die Gäste von der 7. bis zur 23. Minute nur zwei Freiwürfe zugesprochen bekamen. Lohn der starken Abwehrleistung: Bis zur Pause stellte die Arminia den Gleichstand her.

„Danach lief dann auch unser Angriffsmotor. Allerdings noch nicht ganz rund, weil kaum Systeme gespielt wurden und dadurch zu viele Fehlwürfe und Ballverluste produziert wurden“, erläuterte Markgraf. Dennoch setzte sich sein Team am Ende durch und kletterte damit auf Rang drei.

Vöhrum: Behrens (10), Budiman (10/1 Dreier), Daqi (12/1), Magdziarz (2), Marchese (3), Schelenz (2), B. Tiryaki (18), Y. Tiryaki (2).

Bezirksklasse Heide

SV Groß Schwülper – MTV Vechelde 53:83 (9:24, 21:36, 37:61). Da keine Schiedsrichter zugegen waren, einigten sich die Kontrahenten darauf, dass die jeweiligen Trainer die Partie leiten. „Sein eigenes Team zu pfeifen, ist schon ein sehr ungutes Gefühl“, erklärte Vecheldes Coach Oliver Wedekind. Seine Mannschaft hingegen ließ sich davon nicht irritieren, dominierte von Beginn an. „Insbesondere am Brett waren wir deutlich besser besetzt.“

Aber auch die Defensive überzeugte, ließ im ersten Viertel nur neun Punkte zu. „Doch dann zog der Schlendrian ein“, monierte Wedekind. „Wir haben viele einfache Punkte vergeben, Fehlpässe gespielt und nachlässig verteidigt.“ Folge: Das zweite Viertel verlief ausgeglichen. Anschließend jedoch steigerte sich der MTV und fuhr sicher beide Zähler ein. „Dennoch hatte ich das Gefühl, dass die Jungs noch ein wenig mit angezogener Handbremse gespielt haben“, sagte Oliver Wedekind. „Das müssen wir ändern, wenn wir nächstes Wochenende gegen die Schapen Sharks gewinnen wollen.“

Vechelde: T. Vogel (9), N. Vogel (3/1 Dreier), Klapsing (10/1), Klocke (27) Löpmeier (10), Drews (4), Sänger (2), Kunze (2), Schönhoff (16).

Von Redaktion

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