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Sport Regional Sporthallen werden nicht mit Flüchtlingen belegt
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16:00 25.11.2015
In Peine wurden Hallen im Unternehmenspark II als Flüchtlingsunterkunft hergerichtet. Die Belegung von Sporthallen ist nicht geplant. Quelle: Michael Lieb (mic)

Die Arbeitsgemeinschaft Peiner Sportvereine spart sich den Geschäftsführer. Dieser Posten gehörte bisher zum fünfköpfigen Vorstand. Die Vertreter der Peiner Vereine stimmten bei der Jahresversammlung für eine Satzungsänderung, durch die der Vorstand auf vier Personen reduziert wird. Er besteht aus dem Vorsitzenden (Wolfgang Zierke), dessen Stellvertreter (Hubertus Hahn) und zwei Beisitzern (Hannelore Elsner und Gebhard Gohla).

Seit dem vergangenen Jahr war der Geschäftsführerposten unbesetzt geblieben, nachdem Heinrich Walkling nicht mehr kandidiert hatte. Zierke hatte damals vorgeschlagen, die Satzung entsprechend zu verändern, da sich „die Arbeit ohnehin verringert“ habe und auch mit vier Vorstandsmitgliedern zu leisten sei.

Zwei Frist-Änderungen wurden obendrein bei der Satzungsänderung mitbeschlossen: Die Einladungsfrist wurde von 14 auf 30 Tage verlängert, und die Frist zum Einreichen von Anträgen endet zwei Wochen (statt bisher einer) vor dem Zusammentritt des Vertretertages.

Vertreter von 32 der 61 städtischen Sportvereine waren bei dem Jahrestreffen anwesend. Sie erfuhren von Bürgermeister Michael Kessler, dass die Stadt - trotz der Belastungen durch die Unterbringung von Flüchtlingen - keine Abstriche im Etat beim Sport machen werde. Auch sei es nicht geplant, Sporthallen als Unterkünfte zu nutzen. „Ich kann allerdings nur für meine Amtszeit sprechen“, sagte Kessler, der bis zur Bürgermeisterwahl im September im Amt sein wird. „Flüchtlinge, die 2016 kommen, werden wir unterbringen können, ohne Sporthallen zu belegen.“

Sowohl Zierke als auch Kreissportbund-Vorsitzender Wilhelm Laaf bedankten sich bei Kessler für die gute Zusammenarbeit. Laaf wies beim Thema Flüchtlinge darauf hin, dass Sportvereinen eine wichtige Rolle bei der Integration zukomme. Er kritisierte, dass sich nur 13 von 182 Vereinen im KSB zurückgemeldet haben, als gefragt wurde, wie sich der jeweilige Verein für Flüchtlinge engagiere und was angeboten werde. Diese Daten wünschte sich die Kreisverwaltung.

Zierke stellte fest, dass den Vorstand - wie in jedem Jahr - Beschwerden über verdreckt hinterlassene Sporthallen erreicht hätten. Teilweise seien auch Dachluken offen gelassen worden.

Amtsleiter Thomas Witschel kündigte an, dass alle Vereine zu diesem Thema angeschrieben werden. Würden dann erneut Hallen in nicht tolerierbarem Zustand hinterlassen werden, sei der nächste Schritt, den betreffenden Vereinen die Nutzung der Halle zu untersagen.

mp

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