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Sport Regional „Sportförderung ist nicht Freitzeitförderung“
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16:00 30.09.2017
Petra Wolters ist als Übungsleiterin im Kindergarten tätig.
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Kreis Peine


Der KSB hatte deshalb 17 Übungsleiter speziell ausgebildet und in den Gemeinden Vereine gefunden, die entsprechende Angebote unterbreiten. Kinder konnten mit einer ärztlichen Verordnung dort Sport treiben. „Die Vereine haben das dankenswerter Weise mitgemacht, aber viele Eltern haben ihre Kinder nicht dorthin gegeben“, stellt Laaf fest.

Deshalb müsse das Handeln früher einsetzen. „Die meisten der Kinder mit motorischen Defiziten gehen ja vor der Schulzeit in den Kindergarten. Die Überlegung ist, dass wir hier ausgebildete Leute einsetzen, die die Kinder im Bewegungsvermögen fördern.“

Zwei entsprechende Projekte mit Kindergärten gibt es. Die Zusammenarbeit mit einem evangelischen Kindergarten funktioniere gut, beim städtischen Kindergarten in der Südstadt sei die Entwicklung aber unklar. Hier ist KSB-Übungsleiterin Petra Wolters zwei Stunden pro Woche im Einsatz. Ob das Projekt fortgesetzt oder ausgeweitet werden kann, ist offen. „Von der Politik kam noch keine Resonanz. Möglicherweise stellt man sich diesem Thema gar nicht.“ Für Sprachförderung sei Geld vorhanden, für motorische Förderung kaum, kritisiert Laaf.

Damit Kindergärten künftig diesem Defizit besser begegnen können, hat der KSB einen Kooperationsvertrag mit der Berufsbildenden Schule abgeschlossen. Aus den Klassen der Sozialassistenten und Erzieher sind bisher neun Berufsanfänger zu Sport-Übungsleitern ausgebildet worden, sieben weitere folgen demnächst. Ihr Vorteil über den beruflichen Nutzen hinaus: Sie können auch in Sportvereinen als Übungsleiter tätig werden.

Das Kindergarten-Projekt wolle der KSB im Interesse der Kinder ausdehnen, sagt der Kreissportbund-Chef. Dafür fehle es zurzeit aber an Geld. „Kommunen denken oft, Sportförderung sei Freizeitförderung“, sagt Laaf. „Aber das ist es in diesem Fall nicht.“

Von Matthias Press

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