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Sportbund setzt auf Hilfe von Langzeitarbeitslosen

Kreissportbund Sportbund setzt auf Hilfe von Langzeitarbeitslosen

Interessanter Vorstoß des Peiner Kreissportbundes: Der Vorsitzende Wilhelm Laaf möchte langfristig arbeitslose Peiner zu Übungsleitern ausbilden lassen.

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Beispielhaft: US-Hürdensprinter David Oliver hat vorm „Diamond League-Meeting“ in Zürich ein Training mit Kindern absolviert. Viele Vereine haben zu wenig Jugendtrainer. Der Kreissportbund hofft auf Hilfe von Langzeitarbeitslosen.

Quelle: dpa

„Ich denke dabei vor allem an Menschen, die Schwierigkeit haben, einen Job zu finden, weil sie zu alt sind. Einge von ihnen sind jedoch sportlich interessiert und haben große Menschenkenntnis“, verdeutlicht Laaf. Während eines Besuches des Präsidiums des Landessportbundes in Peine stellte er seine Pläne vor – und erntete prompt eine Zusage für finanzielle Unterstützung vom Team um Landessportbund-Chef Professor Dr. Wolf-Rüdiger Umbach.

7500 Euro steuert der Landessportbund zu, wenn es zu dem Projekt kommt. Davon könnten rund 20 Übungsleiter ausgebildet werden, schätzt Laaf. KSB-Sportlehrer Ralf Klemm wird die Pläne am 15. September erstmals dem Fachdienst Arbeit des Landkreises vorstellen. „Ich hoffe, man nimmt unser Angebot auch an“, wünscht sich Laaf.

Für die Langzeitarbeitslosen hätte ein späterer Einsatz in Vereinen und Schulen gleich mehrere Vorteile: Sie könnten sich Geld hinzuverdienen und hätten wieder eine Aufgabe. „Der psychologische Effekt ist nicht zu unterschätzen. Wir können sagen: Der Sport braucht dich“, betont Laaf.

Überzeugt hat den Landessportbund auch die vom Kreissportbund angebotene Ausbildung zum Sportassistenten für Grundschulen, Kindergärten und Sportvereine. Dieses Angebot richtet sich an Sportinteressierte, die die Arbeit mit Kindern unterstützen wollen damit der Nachwuchs fit bleibt. Der Landessportbund unterstützt das Pilotprojekt zwischen KSB und VfL Woltorf ebenfalls mit Geld.

Ein weiteres Thema der fast dreistündigen Arbeitstagung war die Zusammenarbeit zwischen Ganztagsschulen und Sportvereinen. Für Laaf gibt es in der Organisation noch Nachholbedarf, deshalb hat er den Landkreis gebeten, alle Schulträger, den Sport und andere Organisationen, die beim Thema Ganztagsschule helfend aktiv sein können, zu einer Besprechung einzuladen.

cm

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