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Sport Regional „Sorry, Trainer!“ Jahnerinnen kommen doch weiter
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08:30 16.10.2018
Starker Auftritt: Nina Eggeling (am Ball) steuerte zehn Tore zum Pokalsieg des MTV Peine beim Landesligisten MTV Braunschweig bei. Quelle: Ralf Büchler
Peine

Verlieren sollen kann manchmal ganz schön schwer sein. Im Internet veröffentlichten die Oberliga-Handballerinnen des MTV Peine ein launiges Jubelfoto nach ihrem 30:25-Erfolg im Landespokal gegen den Landesligisten MTV Braunschweig und versahen es mit der Anmerkung „Sorry, Lutz!“. Aufgrund der starken Belastung in der Oberliga, hatte Trainer Lutz Benckendorf das Ziel ausgeben, auszuscheiden. Zumindest die zweite Vorgabe erfüllten die Jahnerinnen: Niemand verletzte sich.

MTV BraunschweigMTV Peine 25:30 (10:16). Auch eine Jahner Rumpftruppe schaffte souverän den Einzug in die dritte Pokalrunde. „Alles in allem war es ein verdienter Sieg. Positiv zu bemerken ist, dass sich jede Spielerin in die Torschützenliste eintragen konnte“, bilanzierte die verletzte Spielerin Laura-Sophie Bührig, die die Mannschaft für den verhinderten Lutz Benckendorf betreute.

Ihr Team erwischte einen guten Start und warf sich schnell mit 5:1 in Führung. „In den folgenden Minuten fehlte jedoch die Durchschlagskraft im Angriff, sodass Braunschweig auf 5:6 verkürzen konnte“, bedauerte Bührig. Eine Abwehrumstellung habe dann jedoch auch zu mehr Sicherheit im Angriff geführt. Mit Tempo-Handball bauten die Jahnerinnen den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 16:10 aus.

Auch nach der Pause konnte der Landesligist dem Vollgas-Spiel der Gäste nicht folgen. Die Peinerinnen warfen sich vorentscheidend mit 25:15 in Führung. Großen Anteil daran hatte Nina Eggeling, die mit insgesamt zehn Toren die erfolgreichste Werferin der Jahnerinnen war. „Sie zeigte sich durchsetzungsstark im Angriff und als sichere Siebenmeterschützin“, lobte ihre Teamkollegin Laura-Sophie Bührig.

Dass die Gastgeberinnen in der letzten Viertelstunde noch einmal verkürzen konnten, habe daran gelegen, dass ihr Team im Gefühl des sicheren Sieges zu drucklos agierte und in der Abwehr nicht mehr richtig zufasste. Gefährdet war der Erfolg aber nicht mehr.

Jahn: Winter (Tor) – L. M. Bührig (2), H. Bergmann (2), Eggeling (10), Marchefka (1), Hacke (1), Kruck (7), A. Bergmann, Klauenberg (3), Heiligentag (1).

Von Christian Meyer

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