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Sport Regional Siegesserie: Anker schüttelt alle Verfolger ab
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15:48 22.02.2018
Starke Rückserie: Gadenstedts Kerstin Laue verlor im Jahr 2018 erst ein Einzel (10:1-Bilanz). Quelle: Isabell Massel
Gadenstedt

Fünf Spiele, fünf souveräne Siege: Gadenstedts Tischtennis-Spielerinnen kommen dem Titelgewinn in der Bezirksoberliga immer näher. Denn Spitzenreiter SV Anker schüttelte mit einem 8:2 gegen den RSV Braunschweig V und einem 8:4 gegen Broitzem die schärfsten Verfolger ab. „Wir sind super in die Rückrunde gestartet“, freute sich Anker-Spitzenspielerin Simone Bader.

Anker Gadenstedt – RSV Braunschweig V 8:2 (26:8). Kerstin Laue und Ina Kurmeier blieben ungeschlagen gegen den Zweiten. Letztere überraschte dabei auch mit einem Viersatz-Sieg gegen RSV-Spitzenspielerin Frauke Woll. „Ina hat toll gespielt. Sie hat saubere Topspins geboten und blockte sicher“, lobte Anker-Spielerin Simone Bader.

Spiele: Simone Bader/Ina Kurmeier – Frauke Woll/Angela Thewes 3:0, Kerstin Laue/Ina Blach – Christiane Schultze/Isabell Vogt 3:0, Bader – Schultze 3:1, Kurmeier – Woll 3:1, Laue – Thewes 3:0, Blach – Vogt 1:3, Bader – Woll 1:3, Kurmeier – Schultze 3:0, Laue – Vogt 3:0, Blach – Thewes 3:0.

TSV Watenbüttel III – Anker Gadenstedt 1:8 (10:26). Dem Tabellenvierten hätten die Gadenstedterinnen fast sogar die Höchststrafe verpasst, führte Simone Bader in ihrem Einzel gegen Sandra Fiebranz doch schon 2:0 nach Sätzen, ehe sie doch noch 2:3 verlor. „Ich spielte dann zu passiv und auch zu hart“, ärgerte sich Bader. Dafür gelang Teamkollegin Ina Kurmeier erneut eine Überraschung. Sie drehte einen 0:2-Satzrückstand gegen Watenbüttels Nummer eins, Aleksandra Jerominek, die mit ihrer 21:9-Bilanz zu den besten Spielerinnen der Liga gehört. „Ina hat weich angezogen und sich super bewegt“, stellte Bader erfreut fest.

Spiele: Aleksandra Jerominek/Yvonne Reichardt – Kerstin Laue/Ina Blach 1:3, Sandra Fiebranz/Susanne Reuber – Simone Bader/Ina Kurmeier 1:3, Jerominek – Kurmeier 2:3, Fiebranz – Bader 3:2, Reichardt – Blach 0:3, Reuber – Laue 0:3, Jerominek – Bader 1:3, Fiebranz – Kurmeier 1:3, Reichardt – Laue 1:3.

Anker Gadenstedt – VfL Woltorf 8:4 (28:18). Der abstiegsgefährdete VfL bot dem Spitzenreiter wie schon beim 5:8 im Hinspiel stark Paroli. Mit drei Einzelsiegen überzeugte Ankers Kerstin Laue, die es als einzige auch geschafft hatte, das Tempo-Spiel von Inga Hoppenworth zu stören und Woltorfs gut aufgelegte Spitzenspielerin zu besiegen.

Spiele: Simone Bader/Ina Kurmeier – Inga Hoppenworth/Ina Lieke-Rümenapf 2:3, Kerstin Laue/Ina Blach – Karin Anders/Barbara Hornburg 3:0, Bader – Anders 3:0, Kurmeier – Hoppenworth 0:3, Laue – Hornburg 3:1, Blach – Lieke-Rümenapf 3:2, Bader – Hoppenworth 0:3, Kurmeier – Anders 3:0, Laue – Lieke-Rümenapf 3:2, Blach – Hornburg 2:3, Laue – Hoppenworth 3:1, Bader – Lieke-Rümenapf 3:0.

MTV Groß Lafferde – Anker Gadenstedt 0:8 (1:24). Ohne Spitzenspielerin Heike Kunze war der Vorletzte Groß Lafferde chancenlos. Nur einen Satz gab Anker ab, Kirsten Geske holte ihn für den MTV beim 1:3 gegen Ina Kurmeier. „Mit Heike Kunze wäre das Spiel enger ausgefallen“, war sich Simone Bader sicher.

Spiele: Heike Zellmann/Louisa Wittenberg – Simone Bader/Ina Kurmeier 0:3, Kirsten Geske/Imke Meyer – Kerstin Laue/Ina Blach 0:3, Geske – Kurmeier 1:3, Zellmann – Bader 0:3, Meyer – Blach 0:3, Wittenberg – Laue 0:3, Geske – Bader 0:3, Zellmann – Kurmeier 0:3.

Anker Gadenstedt – SV Broitzem 8:4 (29:18). Die Gadenstedterinnen revanchierten sich eindrucksvoll bei ihrem schärfsten Titel-Konkurrenten für die 2:8-Hinspiel-Packung. „Bis zum 3:3 ging es ausgeglichen zu, aber dann lief es bei uns wie am Schnürchen“, freute sich Ankers Nummer eins, Simone Bader. Sie war mit drei Einzel-Siegen erfolgreichste Gadenstedterin und freute sich vor allem über den 3:1-Auftaktsieg gegen Svenja Schmidt. Das Duell hatte sie in der Hinrunde nämlich noch verloren. „Mit viel Bewegung, vielen Blocks und guten Angriffsbällen konnte ich mich für die glatte Hinspiel-Niederlage revanchieren.“

Den kuriosesten Satz der Partie lieferte Ina Blach ab. Gegen Iris Menzel führte sie im dritten Satz bereits 9:2 und verlor noch 11:13. „Aber Ina zeigte Nervenstärke und ließ sich nicht beirren. Sie spielte danach wieder viel dominanter“, freute sich Bader über das 3:1.

Erstmals erwischt in ihrer starken Rückrunde hat es Kerstin Laue. Nach einer 10:0-Bilanz stoppte Broitzems Spitzenspielerin Gerlinde Schonebeck die Siegesserie der Gadenstedterin – die Punkte aber holte Anker.

Spiele: Kerstin Laue/Ina Blach – Gerlinde Schonebeck/Iris Menzel 2:3, Simone Bader/Ina Kurmeier – Svenja Schmidt/Sina Kunze 3:0, Bader – Schmidt 3:1, Kurmeier – Schonebeck 1:3, Laue – Menzel 3:0, Blach – Kunze 2:3, Bader – Schonebeck 3:1, Kurmeier – Schmidt 3:1, Laue – Kunze 3:1, Blach – Menzel 3:1, Laue – Schonebeck 0:3, Bader – Kunze 3:1.

Von Christian Meyer

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