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Sport Regional Siebenmeter-Parade lässt HSG jubeln
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14:22 08.03.2017
Hauke Schwerdtner und die A-Junioren der HSG Nord Edemissen gewannen innerhalb von 24 Stunden zwei Spiele. Quelle: Isabell Massel
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Kreis Peine. Zwei Heimspiele, zwei Siege: Trotz der Doppelbelastung sicherten sich die A-Junioren-Handballer der HSG Nord Edemissen in der Landesliga vier Zähler. Zunächst besiegten sie GW Himmelsthür mit 35:22, und nur 24 Stunden später bezwangen sie den Tabellenzweiten aus Moringen in einer dramatischen Partie mit 32:31. Ebenfalls erfolgreich waren auch die B-Junioren der HSG. Der Tabellenfünfte der Landesliga setzte sich gegen den Sechsten aus Springe klar mit 34:24 durch. Eine deutliche Niederlage hingegen gab es für die C-Junioren des MTV Groß Lafferde.

A-Junioren Landesliga

HSG Nord Edemissen - GW Himmelsthür 35:22 (18:8). „Wir haben von Beginn an sehr konzentriert gespielt und unsere Chancen konsequent genutzt“, begründete HSG-Coach Thomas Rauls den deutlichen Erfolg. Nach nur vier Minuten lagen die Edemissener mit 4:0 vorn und bauten diesen Vorsprung bis zur Pause auf 18:8 aus. Vor allem dank Max Hoffmann. „Er hat richtig aufgedreht und in der ersten Halbzeit sieben Tore geworfen“, berichtete Rauls.

Auch im zweiten Abschnitt dominierte die HSG Nord klar und fuhr gegen den ersatzgeschwächten Gast souverän die beiden Zähler ein. „Ab der 40. Minute haben wir es allerdings etwas ruhiger angehen lassen, da wir ja einen Tag später noch gegen Moringen spielen mussten“, erläuterte Rauls.

HSG Nord: Williamson (7), Rauls (1), Langeheine (4), Donker (1), Helwes (1), Staar (1), Schwerdtner (6), Hoffmann (14).

HSG Nord Edemissen - MTV Moringen 32:31 (15:19). „Es war eine hoch dramatische und spannende Partie“, erklärte HSG-Coach Thomas Rauls. Zum Matchwinner avancierte Keeper Tom Stautmeister, denn in der letzten Sekunde parierte er einen Strafwurf und machte damit den Sieg perfekt. Dabei sah es in Halbzeit eins nicht nach einem Erfolg für die HSG aus, lag sie doch zwischenzeitlich mit 11:17 hinten. Grund sei das schlechte Deckungsverhalten gewesen, monierte Rauls.

Zwar kam sein Team bis zur Pause auf vier Treffer heran, aber nach dem Seitenwechsel setzte sich der Gast auf 23:16 ab (35.). „Da sah Moringen schon wie der sichere Sieger aus“, sagte Rauls. „Aber obwohl meine Jungs den Tag zuvor schon gespielt hatten, ließen sie sich nicht hängen und hielten dagegen.“

Und das wurde belohnt: In der 56. Minute erzielte Kajo Hinz den Ausgleich - im Gegenzug hielt Tom Stautmeister einen Strafwurf. Als Kajo Hinz 45 Sekunden vor Schluss erneut traf, lag die HSG erstmals in dieser Partie in Führung. Mit dem Schlusspfiff jedoch bekam Moringen dann noch einen Strafwurf zugesprochen, doch Tom Stautmeister parierte auch den letzten Ball - der Rest war Jubel.

HSG Nord: Williamson (4), Hinz (10), Rauls (2), Helwes (1), Staar (3), Schwerdtner (3), Hoffmann (9).

B-Junioren Landesliga

HSG Nord Edemissen - HF Springe 34:24 (16:11). „Gegen den Tabellennachbarn haben wir eine gute Leistung geboten“, lobte HSG-Coach Sascha Langeheine, dessen Team von der ersten Minute an das Geschehen eindeutig bestimmte. Entsprechend setzten sich die Edemissener über 3:0 und 10:4 bis zur Pause auf 16:11 ab.

Nach Wiederbeginn kam Springe zwar auf drei Tore heran, aber in Gefahr geriet der Sieg nicht. „Wir haben das Spiel weiterhin klar dominiert“, sagte Langeheine, der die Überlegenheit nutzte, um jedem Spieler seine Einsatzzeit zu geben. „Zu einem Bruch in unserem Spiel führte das nicht. Wir haben souverän gewonnen“, sagte er. Ebenfalls erfreulich: „Jeder hat sich in die Torschützenliste eingetragen.“

HSG: Zemke (4), Hinz (3), N. Helwes (5), Grätz (1), Sudorgin (4), Felski (3), Donker (1), Hoyer (3), Langeheine (6), Meist (3), J. Helwes (1).

C-Junioren Landesliga

HSV Warberg/Lelm - MTV Groß Lafferde 30:18 (14:6). „Wir haben die gesamte erste Halbzeit verschlafen und zudem eine ganz schwache Leistung in der Abwehr geboten - dadurch war die Messe bereits mit dem Halbzeitpfiff gelesen“, resümierte MTV-Betreuer Christoph Meyer. Aber auch im Angriff habe sein Team zu statisch und unbeweglich agiert, monierte er. Am ärgerlichsten war jedoch, „dass die Jungs keinen Siegeswillen gezeigt haben“.

Entsprechend sei in der Pause vor allem die mangelnde Einstellung angesprochen worden, berichtete Meyer. Und das zeigte Wirkung. „In der zweiten Halbzeit war die Mannschaft wesentlich präsenter und hat etliche Bälle erobert. Leider wurden diese Ballgewinne jedoch viel zu selten in Tore umgemünzt“, haderte er. Folglich fiel die Niederlage für die Lafferder am Ende hoch aus. „Letztlich war es ein gebrauchtes Spiel. Positiv war nur, dass die Mannschaft sich nicht aufgegeben und um jeden Ball gekämpft hat.“

Lafferde: Wittenberg (3/2), Bertram (2), Schmidt (3), Hansen (1), Fischer (7), Schmidt (2).

pet/rd

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