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Sport Regional Sechs Siege in kurzer Zeit: Tri-Speedys in Top-Form
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14:00 24.07.2018
Erfolgreich in Uelzen (v.l.): Die Tri-Speedys Marcus Lenk, Uwe Schultz, Frauke Dedek, Dirk Petersen und Hans-Herbert Reinsch. Quelle: verein
Peine

In Top-Form sind derzeit die Tri-Speedys Peine. Lohn dafür sind zahlreiche Erfolge in ihren jeweiligen Altersklassen. „Unser Triathlon-Wochenende in Peine scheint unsere Athleten beflügelt zu haben. Denn in den Wochen danach haben sie einen Sieg nach dem anderen eingefahren“, freute sich Pressewart Hanjo Hoff.

Die Siegesserie eröffnete Kirsten Krohne beim 35. Waldecker Edersee Triathlon in Hessen. Im Rahmenprogramm beider Hessenligen wurde dort ein Kurztriathlon mit einer anspruchsvollen, weil welligen Radstrecke absolviert. Krohne bewies dabei erneut ihre Stärke auf dem Rad und eroberte in diesem Teil des Wettkampfes die Gesamtführung im Frauenstarterfeld und gab diese auch bis ins Ziel nicht mehr ab – sie sicherte sich in 2:47:09 Stunden Platz eins. „Solch ein Gesamtsieg ist schon immer etwas Besonderes, das kommt nicht allzu oft vor“, erklärte Krohne. Platz eins bei den Männern ging an den Gewinner des Ironman Hawaii von 2017, Patrick Lange.

Während die Bedingungen am Edersee noch gut waren, hatten die Athleten und Athletinnen in Wolfenbüttel und Uelzen mit widrigem Wetter (kühle Temperaturen, Nieselregen und böiger Wind) zu kämpfen.

Der Fümmelsee-Triathlon in Wolfenbüttel war nicht nur die vierte Station der Schülerserie Süd, sondern auch die Landesmeisterschaft der Schüler und Jugendlichen. „Deshalb sind die drei Top-Ten-Plätze unseres Nachwuchses auch besonders wertvoll“, erklärte Hoff. Julia Althans belegte bei den Schülerinnen C Rang fünf (15:26 min), Matthes Kier kam bei den Schülern B auf Rang sieben (24:00 min) und Maria Althans wurde in einem großen Starterfeld der Schülerinnen A Sechste (43:37 min). Allerdings blieb ihr dieser Wettkampf in schmerzhafter Erinnerung, bekam sie doch beim Schwimmstart einen kräftigen Tritt ins Gesicht. „Diese neue Erfahrung irritierte sie über das Schwimmen hinaus, sodass sie erst spät auf dem Rad wieder befreit auffahren konnte“, erläuterte Hoff.

Noch erfolgreicher waren die Peiner beim Volkstriathlon in Wolfenbüttel: Anke Karmann gewann die TW 50 (1:36:01 Std), und ihr Mann Michael holte Silber (TM55/1:21:22 Std).

In Uelzen fanden am gleichen Tag die Landesmeisterschaften im Mitteltriathlon statt. Die Bedingungen waren schwierig, besonders die Laufstrecke um den See wurde im Laufe des Tages immer rutschiger. Doch Uwe Schultz und Dirk Petersen (beide TM 50) kamen damit gut zurecht: Schultz belegte Platz 17 (5:31:49 Std), Petersen Rang 22 (5:39:26).

Ganz vorn hingegen landeten die Tri-Speedys beim Kurztriathlon in Uelzen und lieferten somit die Siege drei, vier und fünf an diesem Wochenende. Hans-Herbert Reinsch siegte in der TM60 (3:17:36), und Frauke Dedek gab der Konkurrenz in 3:59:00 Stunden das Nachsehen. „Frauke hat zum wiederholten Male gezeigt, dass der Sieg nur über sie geht“, sagte Hoff. Zudem holte Marcus Lenk in der TM35 (2:19:46 Std) Gold und wurde Gesamtvierter. „Darüber hat er sich riesig gefreut. Dabei hatte Marcus erst morgens nachgemeldet, so dass er unter der Startnummer einer Athletin, die abgesagt hatte, an den Start ging. Ein Zeitnehmer hat dann die personalisierte Startnummer handschriftlich von Patricia in Marcus umgeändert“, berichtete Hanjo Hoff.

Den sechsten Sieg innerhalb kurzer Zeit für die Speedys steuerte erneut Frauke Dedek bei (4:04:06 Std). Denn auch beim Berlin Sprint-XL Triathlon ging Rang eins in der TW60 an sie. Nicht nur der Ort (Schwimmen im Müggelsee und Radfahren durch den Spreewald und die Märkische Heide), „sondern auch die besondere Art Wettkampf mit 700 Meter Schwimmen, 72 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen hat mich sehr gereizt“, erklärte Dedek.

Ebenfalls dabei waren Dirk Petersen und Uwe Schultz, die zum dritten Mal in dieser Saison den Mitteltriathlon absolvierten (2 km Schwimmen, 90 km Rad, 21 km Laufen). „Dirk hat seine Lieblingsdistanz gefunden, und Uwe nutzt die Rennen, um sich auf seinen ersten Ironman vorzubereiten. Und wenn man diese Wettkämpfe gemeinsam bestreitet, fällt einem die Vorbereitung leichter“, sagte Hoff. In Berlin kam Petersen eher ins Ziel (13./5:40:12 Std), Schultz landete auf Rang 20 (6:03:57).

Von Redaktion

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