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Sport Regional Schwicheldt überragt, Oberg überrascht
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14:13 28.12.2015
Außenseiter-Duell vor guter Kulisse: Spielertrainer Akif Eroez (grün-schwarz) wurde mit Takva Peine Vierter, gegen Sonnenberg gab es ein 4:4. Quelle: Isabell Massel
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Ein ungefährdeter Gruppensieg gelang dem Kreisligaspitzenteam Rot-Weiß Schwicheldt. Die Mannschaft von Spielertrainer Dominik Feer gewann alle fünf Spiele und erzielte beeindruckende 30 Tore.

Es war die entscheidende Szene der 1. Vorrundengruppe des PAZ-Cups. Kurz vor dem Abpfiff der letzten Begegnung zwischen dem TSV Wendezelle und Rot-Weiß Schwicheldt stand es 3:3. Dem TSV Wendezelle hätte dieses Resultat zur Qualifikation für die Endrunde am 2. Januar gereicht. Doch anstatt das Remis über die Zeit zu retten, agierte der Bezirksligist viel zu überhastet. Insbesondere beim Freistoß in der Schwicheldter Hälfte, den ausgerechnet Marco Di Nunno als mitspielender Torhüter ausführte. „Das war mein Ding“, gestand Di Nunno, dessen Team eiskalt ausgekontert wurde. Der in diesem Spiel mit vier Toren überragende Tobias Dreyer bewahrte die Ruhe und erzielte per Distanzschuss das 4:3. Sekunden später erhöhte Schwicheldt auch noch auf 5:3. Wiederum traf Dreyer, dieses mal per Kopf. „Tobias ist mein Gerd Müller! Mit unserem Abschneiden bin ich sehr zufrieden“, freute sich Schwicheldts Spielertrainer Dominik Feer, der gegen Wendezelle ausgezeichnet parierte und somit auch entscheidend zum Einzug in die Endrunde beitrug.

Den hatten sich die Rot-Weißen auch absolut verdient. Spielerisch bot der Kreisligist den besten Fußball, zudem präsentierte sich die Offensive sehr konsequent. Allen voran Marcel Lautenbach, der mit neun Toren zum treffsichersten Schützen der Vorrunde zählte. Hinter ihm reihten sich mit Jonas Winkler (6) und Tobias Dreyer (5) zwei weitere Schwicheldter ein. Vor allem in den Begegnungen gegen den TSV Sonnenberg (9:0) und gegen die PSG Peine (9:2) ließen es die Schwicheldter krachen.

Ganz im Gegensatz zum Bezirksligisten aus Wendezelle, dem die abgesehen vom Duell gegen die PSG (4:1) mangelnde Torausbeute schlussendlich zum Verhängnis wurde. Denn als Tabellenzweiter qualifizierte sich der mit 10 Zählern punktgleiche Kreisklassist Fortuna Oberg. Die junge Mannschaft von Hubert Meyer präsentierte sich vor allem taktisch gut vorbereitet. Entsprechend schwer tat sich Wendezelle mit dem mitspielenden Torwart Di Nunno im vierten Spiel gegen die Oberger. „Zweimal gingen wir in Führung, trotzdem reichte es aufgrund unserer individuellen Fehler nicht“, bedauerte Di Nunno. Das Aufeinandertreffen endete 2:2.

Für Hubert Meyer war das Weiterkommen keineswegs eine Überraschung. „Wir haben uns in jedem Spiel viele Chancen erspielt. Leider fehlte oft die Konsequenz. Auch gegen Wendezelle hatten wir Pech!“ Und dennoch: der Einzug in die Endrunde glückte. Den TSV Sonnenberg bezwang die Fortuna mit 6:1, Takva Peine mit 5:0. Das machte am Ende den Unterschied. „Die Qualifikation für die Endrunde haben wir uns absolut verdient. Die Jungs haben sich super verkauft“, lobte Meyer.

Die besten Szenen der PAZ-Cup-Gruppe 1 hat Jean-Marie Lohmann mit der Videokamera festgehalten. Der Zusammenschnitt ist ab heute Abend im Internet unter paz-sportbuzzer.de zu sehen.

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