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Schwere Aufgaben für die Nachwuchs-Verteidiger

Fußball-Bezirksliga 2 Schwere Aufgaben für die Nachwuchs-Verteidiger

Verlieren verboten: Vor einem richtungsweisenden Duell steht der SV Bosporus Peine heute Abend in der Fußball-Bezirksliga 2. Dem Spitzenreiter einen Punkt abtrotzen möchte der TSV Edemissen.

SV Bosporus Peine – SV Broitzem .

„Eine Niederlage darf auf keinen Fall passieren, ein Punkt ist Pflicht“, betont Bosporus-Trainer Jürgen Simon vor dem wichtigen Duell im Abstiegskampf. Mit fünf Punkten Rückstand auf die Peiner belegt Broitzem derzeit den ersten Abstiegsplatz. Mit einem Sieg möchte Bosporus die Gäste auf Distanz halten. Mehr noch: „In den nächsten drei Heimspielen wollen wir den Klassenerhalt perfekt machen“, betont Simon. Der jüngste Erfolg bei Leu Braunschweig habe eine Menge Selbstvertrauen ins Team gebracht. „Spielerisch haben wir zugelegt“, erkannte Simon, dessen Elf sich auch morgen Abend nicht verstecken will. „Wir werden zeigen, wer Herr im Hause ist.“ Eine Sonderaufgabe erwartet Bosporus-Verteidiger Ibrahim Karahancer. Er soll Broitzems Ersen Ardic auf den Füßen stehen. An den Stürmer haben die Peiner nämlich keine guten Erinnerungen. In der Hinrunde schoss er noch in Diensten der Freien-Turner-Reserve Bosporus beim 9:0-Schützenfest fast im Alleingang ab. Fehlen werden neben dem verletzten Hadi Bacaksiz auch der beruflich verhinderte Bahattin Aslan.

TSV Edemissen – VfB Rot-Weiß Braunschweig.

Der Spitzenreiter gastiert in Edemissen. „Wir haben uns einen Punkt zum Ziel gesetzt. Wenngleich das aufgrund extrem vieler Ausfälle nicht einfach wird“, sagt TSV-Trainer Volker Herfort. Sebastian Beck, Thomas Rithmüller und Jannik Grobe fehlen aus beruflichen Gründen. Gleich bei vier Spielern ist der Einsatz fraglich: Libero Frederik Stolte und Thomas Erich haben Probleme am Knie, Sphettim Quollakaj schmerzt das Sprunggelenk, Marko Kaiser hat sich gezerrt.

A-Jugendliche und Spieler aus der 2. Herren schließen die Lücke. „Wir werden uns tief reinstellen. Wenn wir genauso kämpfen wie zuletzt, ist ein Punkt drin“, sagt Herfort. Doch dafür müssen die Edemisser die starke Rot-Weiß-Offensive mit dem Ex-Vallstedter Thomas Heinzel ausschalten. Um die Bewachung des Stürmer-Routiniers soll sich der A-Jugendliche Martin Beyer kümmern. „Ich traue ihm das zu und bin gespannt, wie er sich verkauft“, sagt Herfort, dem im Kampf um den Klassenerhalt ein Bonuspunkt gegen den Tabellenführer sehr gelegen käme. Nur vier Punkte liegt die Eintracht vor einem Abstiegsplatz. „Entschieden ist noch nichts“, warnt Herfort sein Team davor, die restlichen Partien zu locker anzugehen.

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