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Sandra Wilck hält den Sieg fest

Handball-Landesliga Frauen Sandra Wilck hält den Sieg fest

Der Tabellenführer der Handball-Landesliga der Frauen, HSG Nord Edemissen, musste sich im Kreisderby mächtig strecken, um nach 60 Minuten als glücklicher Sieger den Platz verlassen zu können. Sekunden vor Schluss hatte die SG Zweidorf/Bortfeld mit einem Siebenmeter die Ausgleichs-Chance.

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Ann-Christin Strutz (SG Zweidorf/Bortfeld) setzt sich gegen die Edemissener Abwehr durch.

Quelle: Hartmu Butt

Edemissen. Der Tabellenführer der Handball-Landesliga der Frauen, HSG Nord Edemissen, musste sich im Kreisderby mächtig strecken, um nach 60 Minuten als glücklicher Sieger den Platz verlassen zu können.

HSG Nord Edemissen – SG Zweidorf/Bortfeld 21:20 (9:11). Wer der Tabellenführer ist, war nicht eindeutig zu sehen. „Beide Teams waren mindestens gleichwertig, wenn die SG nicht sogar leichte Vorteile hatte“, sagte HSG-Coach Gundolf Deterding. Er war sich mit seinem SG-Trainerkollegen Andreas Bremer einig, dass ein Unentschieden ein gerechtes Ergebnis gewesen wäre.

„Am Ende hat die Mannschaft gewonnen, die etwas cleverer war und mehr Alternativen auf der Bank hatte“, ergänzte Bremer. Er war nicht unzufrieden mit seiner Riege. Die steigerte sich deutlich gegenüber der Heimniederlage gegen den VfL Wolfsburg II.

In der ersten Hälfte konnten sich die Gäste auf einen gefährlichen Rückraum mit Ann-Christin Strutz und Michaela Steinhoff verlassen. Nach einem Doppelschlag von Linksaußen Jobina Meyer zogen die Gäste auf 9:7 davon. Diesen Vorsprung retten sie in die Kabine, weil Edemissen zwar gefährlicher aus dem Rückraum war, aber auch ungewöhnlich viele technische Fehler machte und den Ausfall von Annika Hanne in der ersten Hälfte verkraften mussten.

Nach der Pause waren es erneut die Gäste, die den besseren Start erwischten. Sie zogen auf 13:9 davon. „Leider haben wir in dieser Phase das eine oder andere Mal zu früh abgeschlossen und Edemissen damit wieder ins Spiel gebracht“, sagte Bremer. Die Gastgeber glichen zum 13:13 aus. Als Elisa Kelkert dreimal hintereinander aus dem Rückraum traf, zogen die Gäste erneut mit 16:13 davon.

Die Edemissener Damen ließen sich nicht abschütteln, kämpften sich immer wieder zurück ins Spiel. Beim Stande von 16:17 hatten sie zweimal die Möglichkeit, per Siebenmeter den Ausgleich zu erzielen. Zweimal scheiterten sie an der starken SG-Torfrau Franziska Rother. Elisa Kelkert erhöhte auf 18:16.

Alles sah nach einer Überraschung aus. Doch die SG machte nun zu viele Fehler, geriet häufig in Unterzahl und in Rückstand. Edemissen dreht das Spiel mit druckvollem Angriffshandball. Die HSG ging 20:18 in Führung. Die SG kam noch einmal zurück, verkürzte durch einen Siebenmeter von Sabine Inga auf 19:20. Ann-Christin Strutz traf sogar zum 20:20.

In der Schlussphase setzte sich die Routine von Dine Neugebauer und Torfrau Sandra Wilck durch. Neugebauer traf zum 21:20 und Sekunden vor Schluss hielt Wilck einen Siebenmeter von Sabine Inga.

HSG Nord Edemissen: Wilck (Tor) – Neugebauer (6), Koch (5/4), Marquardt (3), Hanne (2/1), Himmelstoß (2), Seffer (1/1), Schmidt (1), Feldt (1), Carmon, Brandes, Mancek, Streit

SG Zweidorf/Bortfeld: Rother, Fiebig (beide Tor) – E. Kelkert (5), Steinhoff (4), Strutz (4), Spiller (3/2), Meyer (3), Inga (1/1), A. Gersdorff, J. Gersdorff, Lüddecke, Filipczak, Wesemann, Sewella.

Von Hartmut Butt

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