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Sport Regional SGH Peine passt zehn Minuten nicht auf – und verliert
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14:30 05.05.2009
Karin Keul von der SGH Peine (vorn) kommt hier nicht an den Ball. Ihr Team verlor gegen Helmstedt-Büddenstedt mit 11:16. Quelle: rb

Männer

HSG Langelsheim/Astfeld – MTV VJ Peine 19:28 (9:12). Im Vorfeld forderte MTV-Trainer Carsten Bührig von seiner Mannschaft, die gleiche Einstellung gegen den Tabellenletzten zu zeigen wie einige Wochen zuvor gegen den Tabellenführer. Das gelang auch über weite Strecken. Allerdings erwischten die Gäste einen schlechten Start und lagen mit 0:3 hinten. Dann bekamen die Jahner aber schnell die Kurve und führten erstmals beim Stand von 5:6. Insgesamt hielt die HSG als Schlusslicht aber im ersten Durchgang gut mit.

Nach dem Seitenwechsel sorgten die Gäste dann für klare Verhältnisse. Über den herausragenden Rouven Bertram, zog der MTV sein Konterspiel auf und setzte sich vorentscheidend auf 18:10 ab. Danach wurde der Vorsprung verwaltet. „Das war insgesamt nochmal eine gute Leistung“, lobte Bührig, „vor allen Dingen konnten sich alle Spieler in die Torschützenliste eintragen.“
MTV: Bertram (11), Brandes (6), Netzel (2), Busse (2), Stanze (2), Förster (2), Thomas (2), Knobloch.

SG Zweidorf/Bortfeld II – MTV Vorsfelde II 33:42 (15:24). Chancenlos waren die Zweidorfer und Bortfelder in ihrem letzten Saisonspiel. „Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, ruhig zu spielen“, sagte SG-Coach Frank Pausewang, „allerdings begann meine Mannschaft sehr nervös.“ So lagen die Hausherren schnell mit drei Toren hinten. Nach dem 6:8 brach die Spielgemeinschaft ein und der MTV zog auf 8:14 davon. „Die haben einfach jeden Fehler von uns bestraft“, sagte Pausewang, „außerdem lief im Angriff bei uns nichts zusammen.“

Erschwerend kam hinzu, dass der MTV mit einigen Spielern aus der ersten Herren- und A-Jugendmannschaft angetreten waren – beide Teams spielen in der Oberliga. Nach dem Seitenwechsel stabiliserte sich das Spiel der SG wieder – der Rückstand war aber nicht mehr wettzumachen. Pausewang: „Man konnte schon früh sehen, dass wir nicht mehr gewinnen können. So sind dann auch noch einige jüngere Spieler zum Zug gekommen.“

SG: Kuhnigk (4), Wehmer (2), George, Zoch (2), Zutz (4), Schuhmann (8), Scholz (2), Löpmeier (6), Bürger (4).
Frauen

SGH Peine – HF Helmstedt-Büddenstedt 11:16 (5:11). Einen versöhnlichen Abschluss der Saison schafften die Peinerinnen in ihrer letzten Partie unter ihrem Trainer Sven Walenda. Insgesamt reichten den Gästen aber zehn unachtsame Minuten der SGH aus, um sich spielentscheidend abzusetzen. „Nach dem 0:1 verfiel meine Mannschaft in Tiefschlaf“, monierte Walenda. Dabei sorgten unnötige Ballverluste für eine 8:1-Führung der Gäste.

In der Pause rüttelte der SGH-Trainer sein Team noch einmal auf. Und das zeigte Wirkung. Trotz vieler ausgelassener Torchancen und vielen Pfostentreffern erwiesen sich die Gastgeberinnen im zweiten Durchgang als gleichwertige Mannschaft. Walenda: „Positiv war, dass sich die Mannschaft nicht aufgegeben und bis zum Schluss gekämpft hat.

SGH: Dettmer (2), Hansen (2), Kamlah (2), Willnauer (2), Kühne (2), Voiges.

VfL Wolfsburg III – MTV Groß Lafferde 28:19 (17:10). Bei ihrer Abschiedsvorstellung in der Regionsoberliga hielten die Lafferderinnen bis zum 9:6 gut mit. „Danach waren wir in der Deckung nicht aggressiv genug und fingen uns einfache Tore aus dem Rückraum“, erklärte MTV-Trainer Sven Jähner.

Nach der Pause agierte der MTV in der Deckung offensiver, was Früchte trug. Die Lafferderinnen kämpften sich Tor um Tor bis zum Zwischenstand von 19:16 heran. In der Folgezeit hatten die Gäste sorgar die Möglichkeit, weiter zu verkürzen, vergaben aber. „Insgesamt müssen wir uns eingestehen, dass die Klasse eine Nummer zu hoch für uns ist“, lautete Jähners Saisonfazit, „sowohl in der Abwehr als auch im Angriff haben wir zu viele Defizite."

MTV: Orth (5), Genter (4/2), Pisarek (3), Grigorjan (2), Jähner (2/1), Brunke (2/2), Fischer.

Malte Krause

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