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Sport Regional SG will Derbysieg, um oben dran zu bleiben
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16:01 09.03.2018
SG-Spieler Stephan Waltermann (am Ball) warf im Hinspiel zwei Tore. Auch im Rückspiel gegen die HSG Nord soll er für Gefahr sorgen. Quelle: Isabell Massel
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Kreis Peine

Spielen Edemissens Landesliga-Handballer im Titelkampf erneut das Zünglein an der Waage? Diese Frage dürfte beim morgigen Kreisderby beantwortet werden, in dem die besagte HSG Nord (Tabellenvierter) beim Aufstiegsaspiranten Zweidorf/Bortfeld (Dritter) antritt.

SG Zweidorf/Bortfeld – HSG Nord Edemissen (Sonnabend, 18.30 Uhr). Vor knapp drei Wochen fügten die Edemisser dem Tabellenzweiten Moringen in dessen Halle eine empfindliche 27:29-Niederlage zu. HSG-Nord-Trainer Martin Staats ist davon überzeugt, dass seiner Mannschaft im Auswärtsspiel bei der SG ein ähnlicher Coup gelingen kann. „Rufen wir unser Leist-ungspotenzial ab, können wir jeden in der Liga schlagen. Das haben wir in Moringen bewiesen. Außerdem haben wir den Vorteil, dass der Druck bei den Zweidorf/Bortfeldern liegt. Die wollen aufsteigen.“

Im Hinrunden-Kreisderby versagte die HSG Nord allerdings gegen den aktuellen Tabellendritten. So setzte es eine 24:34-Niederlage. „Damals waren wir in der Abwehr nicht aggressiv genug und machten zu viele einfache Fehler. Jetzt wollen wir uns besser verkaufen“, betont Staats, der den Gastgebern trotz des Fünf-Punkte-Rückstandes auf Spitzenreiter Groß Lafferde weiter gute Titelchancen einräumt. „Die Mannschaft ist stark genug. Sie ist auf fast allen Positionen doppelt gut besetzt. Es macht kaum einen Unterschied, ob jemand von der ersten Sieben oder der Bank auf dem Parkett steht. Und die SG spielt noch gegen Lafferde. Daher hat sie noch alles in der Hand.“

Die gastgebende SG ist allerdings weiterhin von Personalsorgen geplagt. „Der Januar und Februar waren anstrengend für uns. Wir mussten in jedem Spiel eine Vielzahl von Akteuren ersetzen“, sagt SG-Chef Sigurt Grobe. Neben Verletzungen ließen Krankheiten den Kader von Trainer Michael Nechanitzky deutlich schrumpfen.

Der Coach ist froh, dass er am Sonnabend zumindest wieder auf Spielmacher Gerrit Büüs, Marius Wolff, David Pfaff und Nils Zakravsky zurückgreifen kann. „Durch die Rückkehr dieses Quartetts haben wir ein paar Alternativen mehr“, sagt Grobe. In Braunschweig hatte sich Marcel Frühauf auf der Spielmacher-Position als gute Alternative für Büüs erwiesen und eines seiner besten Spiele in jüngster Vergangenheit bestritten. Durchaus möglich, dass Nechanitzky ihm auch im Derby einige Minuten mehr Spielzeit gibt.

Schmerzlich vermisst wird Tobias Brümmer. Der Torjäger und erfahrene Abwehrspieler ist noch gesperrt. Auf seiner Position müssen Stephan Waltermann und Marius Wolff für Gefahr sorgen. Ebenfalls nicht mit dabei sein werden Marco Lehne und Steffen Weigel, die weiterhin verletzt ausfallen. „Auch mit einem dünn besetzten Kader wollen wir einen Sieg erringen und keinen Boden im Kampf um die Vizemeisterschaft verlieren“, sagt Grobe.

Von Jürgen Hansen

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