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SG setzt im Topspiel auf Fans und Angriff

Handball-Landesliga SG setzt im Topspiel auf Fans und Angriff

Gleich zwei Gipfeltreffen stehen dieses Wochenende in der Handball-Herren-Landesliga auf dem Proramm. Die SG Zweidorf/Bortfeld empfängt am Sonntag (17 Uhr) die ebenfalls noch ungeschlagene SG Spanbeck/Billingshausen. Und der frischgebackene Spitzenreiter MTV Groß Lafferde tritt am Sonnabend (18 Uhr) beim Tabellendritten Moringen an.

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Rückraum-Spieler Marius Schröder will mit Zweidorf/Bortfeld ungeschlagen bleiben.

Quelle: Isabell Massel

Kreis Peine. Gleich zwei Gipfeltreffen stehen dieses Wochenende in der Handball-Herren-Landesliga auf dem Proramm. Nur noch drei ungeschlagene Teams gibt es, dazu gehören die SG Zweidorf/Bortfeld und die SG Spanbeck/Billingshausen – am Sonntag treffen sie in Bortfeld aufeinander. Beide haben lediglich einen Zähler abgegeben, und beide dürfen sich im Kampf um die Meisterschaft keine weiteren Verlustpunkte erlauben. Und der frischgebackene Spitzenreiter MTV Groß Lafferde tritt am Sonnabend beim Tabellendritten Moringen an.

SG Zweidorf/Bortfeld – SG Spanbeck (Sonntag, 17 Uhr). „Das ist der Kracher des Spieltages“, sagt SG-Chef Sigurt Grobe. Er freut sich auf die Begegnung und hofft, dass die Sporthalle in Bortfeld voll wird. „Denn wir werden die Unterstützung der Zuschauer brauchen“, erklärte Grobe, dessen Team in der zurückliegenden Spielzeit die Gäste am finalen Spieltag im Kampf um die Vizemeisterschaft noch abfing.

In den zwei Begegnungen der Vorsaison ging es spannend zu, wobei die Heimmannschaft jeweils die Nase vorn hatte – Grobe hätte nichts dagegen, wenn dies auch am Sonntag der Fall ist. „Spanbeck ist allerdings enorm abwehrstark und kann zudem sehr gut kontern“, warnt Grobe. Das bedeutet für die Gastgeber, „dass wir druckvoll angreifen müssen“. Denn nur so werde die Gästeabwehr in Bewegung gesetzt und zu Fehlern gezwungen.

Erfreulich für die SG ist, dass sie in stärkster Besetzung auflaufen kann. Auch Marius Schröder ist wieder an Bord. Mit ihm hat der SG-Coach eine weitere Option für den rechten Rückraum, in dem vor einer Woche Steffen Weigel und Kreisläufer Tobias Schulze für Druck gesorgt hatten. „Unsere Stärke ist die Variabilität“, erklärt Trainer Michael Nechanitzky.

Entsprechend sieht auch die Zielsetzung aus: Zwei Punkte sollen her, um weiter ganz oben mitzumischen

MTV Moringen – MTV Groß Lafferde (Sonnabend, 18 Uhr). Groß Lafferdes Handball-Abteilungsleiter Steffen Slabon betont, dass die Gastgeber, die derzeit 10:4-Punkte vorweisen, noch besser in der Tabelle dastehen könnten. „Denn den Heimvorteil konnten die Moringer bisher erst zweimal nutzen. Die Minuspunkte resultieren aus den Auswärtsspielen gegen die Spitzenmannschaften Spanbeck, Zweidorf/Bortfeld und Edemissen. Dafür kann sich die Ausbeute sehen lassen.“ Davon abgesehen sei der „Vornamensvetter“ gut besetzt und mit Rückkehrer Clemens Warnecke, der zuvor bei Oberligist Rhumetal aktiv war, weiter verstärkt worden. „Warnecke sorgt zusammen mit Mittelmann Julius Zech für Gefahr aus dem Rückraum.“ Auch die Kreise von Rechtsaußen Sebastian Heiler, der derzeit die Torjägerliste der Landesliga mit einer Quote von 8,14 Treffern pro Spiel anführt, müsse man einschränken.

Von der Spielweise her sieht Slabon beide Mannschaften ähnlich veranlagt. „Moringen spielt wie wir mit viel Tempo aus einer sicheren Abwehr heraus. Deswegen dürfen wir uns im Angriff keine leichten Fehler erlauben, da diese vom Gegner umgehend mit schnellen Gegentoren bestraft werden. Außerdem müssen wir in der Abwehr eine Schippe drauf legen, denn die war beim 41:23 gegen Northeim etwas passiv“, verweist er auf den jüngsten Erfolg, der auch am Sonnabend angestrebt wird. „Wir wollen unseren achten Saisonsieg einfahren.“

Von Hartmut Butt und Jürgen Hansen

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