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SG muss weiter um den Klassenerhalt zittern

Badminton-Regionalliga: SG muss weiter um den Klassenerhalt zittern

Den Abstand nach unten ausbauen: Das hatte sich der abstiegsgefährdete Badminton-Regionalligist SG Vechelde/Lengede für die beiden Heimspiele zum Ziel gesetzt. Doch die SG ging leer aus. Zunächst gab es ein 1:7 gegen die SG Luckau und tags darauf ein 2:6 gegen die SG EBT Berlin.

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Die abstiegsgefährdete SG Vechelde/Lengede (von links: Henning Zanssen und Markus Müller) verlor beide Heimspiele.

Quelle: Isabell Massel

Vechelde. Den Abstand nach unten ausbauen: Das hatte sich der abstiegsgefährdete Badminton-Regionalligist SG Vechelde/Lengede für die beiden Heimspiele zum Ziel gesetzt. Aber das Vorhaben misslang, ging die SG doch leer aus. Zunächst gab es ein 1:7 gegen die SG Luckau und tags darauf ein 2:6 gegen die SG EBT Berlin II.

SG Vechelde/Lengede – SG Luckau/Blankenfelde 1:7 (5:14 Sätze). Das Ergebnis täusche ein wenig über den Spielverlauf hinweg, sagte Vecheldes Spieler Wolf-Dieter Papendorf. „Ein Punkt war durchaus drin für uns.“ Es fing auch gut an für die Gastgeber: Papendorf und Henning Zanssen gewannen das erste Doppel souverän in zwei Sätzen (21:6, 21:14).

Auch in der parallel stattfindenden Partie deutete alles auf einen Erfolg der Gastgeber hin, denn Hanna Moses und Katrin Schindler hatten den ersten Satz deutlich gewonnen und führten im zweiten Durchgang bereits mit 14:6. „Doch sie haben sich leider das Spiel noch aus der Hand nehmen lassen“, bedauerte Papendorf. Das sei der erste Knackpunkt gewesen. „Gehen wir mit 2:0 in Führung, wären wir mit noch mehr Schwung in die anderen Partien gegangen.“

Ein weiterer Knackpunkt war für ihn das Damen-Einzel. Hier erarbeitete sich Katrin Schindler im zweiten Satz zwar einige Matchbälle, „aber sie hat es nicht geschafft, den Sack zuzumachen und hat die Partie dann noch verloren“, berichtete Papendorf. Auch das sei sehr schade gewesen. „Letztlich aber haben die Gäste verdient gewonnen, weil sie in den knappen Spielen die Nerven behalten haben.“

Die Spiele: Wolf-Dieter Papendorf/Henning Zanssen – Mateusz Biernacki/Tobias Meißner 21:6, 21:14; Markus Müller/Janik Schwarze – Noel Raffloer/Christopher Straßburger 17:21, 18:21; Hanna Moses/Katrin Schindler – Zuzanna Glijer/Katharina Wendt 21:13, 19:21, 9:21, Papendorf – Biernacki 17:21, 11:21; Schwarze – Straßburger 26:28,13:21; Müller – Raffloer 17:21, 19:21; Schindler – Wendt 21:17, 21:23, 11:21, Zanssen/Moses – Meißner/Glijer 17:21, 21:6, 16:21.

SG Vechelde/Lengede – SG EBT Berlin II 2:6 (8:14 Sätze). „Auch gegen Berlin wäre mehr für uns möglich gewesen“, betonte Wolf-Dieter Papendorf. Sein Team habe zwar die komplette Zeit auf Augenhöhe gespielt, doch von den sechs Drei-Satz-Spielen gewannen die Vechelder lediglich zwei: Katrin Schindler im Damen-Einzel und Markus Müller im dritten Herren-Einzel.

Papendorf hingegen musste sich gleich zweimal nach drei Durchgängen geschlagen geben. „Im Doppel fehlte hintenheraus ein wenig die Kraft“, erläuterte Vecheldes Nummer 1. „Und auch das Einzel hätte ich gewinnen können, sogar in zwei Sätzen.“ Doch nachdem er den ersten Durchgang mit 21:19 zu seinen Gunsten entschieden hatte und anschließend im zweiten Satz führte, „bin ich dann aus dem Rhythmus gekommen und habe nicht mehr richtig ins Spiel gefunden“, bedauerte Papendorf.

Aber nicht nur diese Niederlage sei enorm ärgerlich gewesen, „sondern der komplette Spieltag war für uns sehr unerfreulich, da wir eigentlich aus den beiden Partien zwei Punkte holen wollten“, resümierte Papendorf. Da dies jedoch nicht gelang, muss die SG als Drittletzter weiterhin um den Klassenerhalt bangen. „Ganz wichtig ist nun, dass wir das nächste Spiel gegen Gifhorn nicht verlieren.“

Die Spiele: Wolf-Dieter Papendorf/Henning Zanssen – Brian Holtschke/Francis Karge 20:22, 21:10, 16:21; Markus Müller/Janik Schwarze – Jann Raupach/Kai Sumida 21:15, 14:21, 19:21; Hanna Moses/Katrin Schindler – Lisa Baumgärtner/Henriette Leber 16:21, 15:21; Papendorf – Holtschke 21:19, 15:21, 15:21; Schwarze – Karge 18:21, 17:21; Müller – Sumida 21:15, 10:21, 21:18; Schindler – Leber 18:21, 21:19, 21:13; Zanssen/Moses – Raupach/Baumgärtner 7:21, 21:17, 12:21.

Von Peter Konrad

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