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Sport Regional SG mit Dreisatz-Fluch und Satzball-Pech
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18:00 27.09.2018
Katrin Schindler (beim Aufschlag) spielte stark beim 4:4 gegen die SG Hamburg. Quelle: Isabell Massel
Woltwiesche

Mit zwei Heimspiel-Krimis sind die Badminton-Regionalliga-Spieler der SG Vechelde/Lengede in die Saison gestartet. Am Ende wussten sie nicht so richtig, ob sie sich über einen Punkt freuen oder drei möglichen Punkten hinterhertrauern sollten. Denn beim 4:4 gegen die SG Hamburg verloren sie alle Dreisatz-Spiele trotz Satzführung und beim 3:5 gegen die SG Luckau verloren sie drei von vier Sätzen, die in die Verlängerung gingen. „Da lag definitiv mehr drin. Aber so wie wir aufgetreten sind als Mannschaft, war das sehr positiv. Wir haben uns echt super verkauft und der Mannschaftsgeist war auch sehr gut“, bilanzierte SG-Teamkapitän Henning Zanssen, der noch verletzt pausierte.

SG Vechelde/LengedeSG Hamburg 4:4 (11:8). Ein Dreisatz-Fluch ließ die Südkreis-SG am Heimsieg in der Woltwiescher Halle vorbeischrammen. Alle Herren-Doppel und auch das Mixed verlor der Gastgeber trotz Satzführung noch. „Deshalb waren wir auch kurz enttäuscht. Tendenziell hätten wir eher gewinnen als verlieren können“, bilanzierte SG-Spieler Janik Schwarze. Am dichtesten am fehlenden Sieg dran waren die Neuzugänge Nils Rodefeld und Michael Rösener, hatten sie doch im Entscheidungssatz schon eine 17:13-Führung erspielt. „Sie hatten Oberwasser. Und auch von der Körpersprache her dachten alle, die beiden sind durch. Doch dann sind sie nervös geworden“, bedauerte SG-Kapitän Zanssen. Nicht ein einziger Punkt gelang mehr und die Neuzugänge verpassten es, sich für ihren bis dato starken Auftritt bei ihrem Regionalliga-Debüt zu belohnen. „Schade, denn im Angriff standen sie sehr gut“, betonte Zanssen.

Doch im Einzel lief es: Janik Schwarze, Markus Müller und Katrin Schindler siegten souverän 2:0. Den vierten Punkt holten Hanna Moses und Katrin Schindler im Damen-Doppel und heimsten ein Extra-Lob ihres Kapitäns ein: „Die beiden haben im Doppel losgelegt wie die Feuerwehr. Und im Einzel hat Katrin ihre Punkte schlau vorbereitet und ihre Gegnerin schön in die Ecken getrieben“, lobte Zanssen.

Spiele: Janik Schwarze/Markus MüllerMirco Steckel/Felix Ober 21:16, 17:21, 17:21; Nils Rodefeld/Michael RösenerSven Kreher/Hauke Moll 21:14, 10:21, 17:21; Hanna Moses/Katrin SchindlerPauline Lux/Conny Paulsen 21:16, 21:10; Janik SchwarzeSven Kreher 21:18, 21:19; Nils Rodefeld/Philipp Droste 18:21, 10:21; Markus MüllerHauke Moll 21:16, 21:8; Katrin SchindlerPauline Lux 21:10, 21:19; Michael Rösener/Charlotta RecklebenPhilipp Droste/Conny Paulsen 24:22, 16:21, 18:21.

SG Vechelde/LengedeSG Luckau/Blankenfelde 3:5 (7:11). Drei von vier Sätzen, die in die Verlängerung gingen, verlor der Gastgeber gegen die Brandenburger und vergab dabei sogar Satzbälle. „Das war der Knackpunkt“, konstatierte SG-Kapitän Henning Zanssen. Im Doppel schlug Gifhorn-Neuzugang Leif-Olav Zöllner nicht nur auf, sondern auch ein. Sein Einsatz zahlte sich aus. Er dominierte mit Michael Rösener die Gäste-Paarung Neil Bhaputa/Christopher Straßburger. Janik Schwarze und Nils Rodefeld brachten die Südkreis-SG mit ihrem Dreisatz-Erfolg sogar 2:0 in Führung. „Beide Doppel haben spielerisch super zusammengepasst“, stellte Kapitän Zanssen erfreut fest. Die SG durfte von einer Überraschung träumen – doch dann folgte das Satzverlängerungspech in den Einzeln. Am bittersten erwischte es Markus Müller gegen das englische Talent Neil Bhaputa. Im ersten Satz brachte er eine 17:14-Führung nicht ins Ziel, im zweiten Satz verlor er nach 20:18-Führung noch. SG-Kapitän Zanssen erkannte aber auch die starke Leistung des erst 15-jährigen Bhaputa an: „Der war unheimlich schnell, das habe ich selten so gesehen.“

Nur einen Satz, der in die Verlängerung ging, gewannen die Gastgeber – und damit machten Michael Rösener und Charlotta Reckleben prompt ihren Mixed-Erfolg perfekt. „Die beiden haben Nerven bewiesen, denn ihre Gegner hatten zwischenzeitlich einen 13:18-Rückstand zum 20:20 aufgeholt“, stellte Teamkollege Janik Schwarze erfreut fest.

Spiele: Janik Schwarze/Nils RodefeldMateusz Biernacki/Tobias Meißner 21:19, 17:21, 21:12; Leif-Olav Zöllner/Michael Rösener – Neil Bhaputa/Christopher Straßburger 21:18, 21:13; Hanna Moses/Katrin Schindler – Zuzanna Glijer/Hongzi Huang 19:21, 5:21; Janik SchwarzeMateusz Biernacki 14:21, 14:21; Nils Rodefeld – Christopher Straßburger 22:24, 21:14, 16:21; Markus Müller – Neil Bhaputa 19:21, 20:22; Katrin Schindler – Hongzi Huang 20:22, 12:21; Michael Rösener/Charlotta RecklebenTobias Meißner/Zuzanna Glijer 21:19, 23:21.

Von Christian Meyer

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