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Sport Regional SG im Derby lange ebenbürtig, aber die HSG Nord ist cleverer
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16:00 04.12.2018
Annika Hanne (HSG Nord Edemissen) war mit sieben Toren ein Garant des Derby-Sieges gegen die SG Zweidorf/Bortfeld. Quelle: Hartmut Butt
Edemissen

Der klare Favorit musste sich mächtig strecken, um nach 60 Minuten als Derby-Sieger vom Feld gehen zu dürfen. Doch am Ende setzten sich die Landesliga-Handballerinnen aus Edemissen gegen die SG Zweidorf/Bortfeld mit 21:17 durch. Die HSG Nord profitierte dabei auch von der Sieben-Meter-Schwäche der Gäste, die fünf Strafwürfe nicht im Tor unterbrachten.

HSG Nord EdemissenSG Zweidorf/Bortfeld 21:17 (11:8). „Das Beste am Spiel war, dass wir die zwei Punkte in Edemissen behalten haben“, sagte HSG-Coach Gundolf Deterding. Mit der Leistung seines Teams jedoch war er nicht zufrieden. Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff sah er „deutlichen Steigerungsbedarf“. In einem aber war er sich mit SG-Trainer Ulrich Bollmann einig: „Die SG war über weite Strecken ebenbürtig.“

In der Tat, in den ersten 20 Minuten hielt der Aufwärtstrend der Bortfelderinnen an. Sie agierten im Angriff sicher, erlaubten sich nur wenig Ballverluste. Folglich stand es Mitte der ersten Halbzeit 5:5. Nach 18 Minuten glückte ihnen durch Spielmacherin Jenna Böger sogar das 6:5. Doch Edemissen antwortete, schaffte das 8:6 und ging mit drei Toren Vorsprung in die Kabine. Bei der HSG waren es immer wieder die Rückraumspielerinnen Annika Hanne und Sina Schrader, die Tore warfen.

Der Start in Halbzeit zwei verlief für die Gäste holprig. „Wir haben uns zwar Chancen erspielt, aber leider zu viele liegen gelassen“, haderte Ulrich Bollmann.

Diese Aussage traf vor allem für den Beginn der zweiten Hälfte zu. Denn gleich zweimal scheiterten die Gäste in dieser Phase von der Sieben-Meter-Linie an HSG-Torfrau Vanessa Pertile, die ein guter Rückhalt für ihr Team war. Sie war wesentlich daran beteiligt, dass am Ende nur 17 Tore gegen Edemissen fielen.

Deterding und Bollmann bestätigten aber auch SG-Torfrau Franziska Rother eine starke Leistung. Sie hielt mit ihren Paraden ihr Team im Spiel – und als Johanna Wesemann auf 15:17 verkürzte (18.), schien es noch einmal spannend zu werden. „In der Schlussphase haben wir aber einige falsche Entscheidungen getroffen“, bemängelte Bollmann. In dieser Hinsicht waren die Edemissenerinnen cleverer. Lohn: Zwei Derby-Punkte.

HSG Nord: Pertile, Wilck – Hanne (7/1), Schrader (5/1), Feldt (4), Himmelstoß (4), Brandes (1), Neugebauer, Seffer, Streit.

SG: Rother – Filipczak (4/1), Böger (3), Inga (2/1), Wesemann (2), Steinmetz (2), Strutz (2), Grobe (1), Zimball (1), Kamp, Giese.

Siebenmeter: Edemissen 4/2, Bortfeld 7/2. Zeitstrafen: Edemissen 1, Bortfeld 4.

Von Hartmut Butt

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