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Sport Regional SG gewinnt – und braucht nur noch einen Punkt zum Titel
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18:01 17.04.2018
Zu oft blieben die Adenstedterinnen (blau) in der Abwehr des MTV Vorsfelde hängen Quelle: Isabell Massel
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Kreis Peine

Nach dem 22:18 gegen den VfB Fallersleben benötigt die SG Zweidorf/Bortfeld II nur noch einen Punkt, um die Meisterschaft in der Regionsoberliga der Frauen zu sichern. Einen Sieg und eine Niederlage gab es für die Handballerinnen der SG Adenstedt.

SG Zweidorf/Bortfeld II – VfB Fallersleben 22:18 (12:10). „Wir haben den Sieg mehr erkämpft, als dass wir spielerisch überzeugt haben“, berichtete SG-Coach Fabian Kracik. Beim 25:15 im Hinspiel hatte die SG deutlich weniger Probleme. „Es war kein Vergleich zum Hinspiel. Fallersleben hat aggressiv verteidigt und im Angriff Druck gemacht“, erläuterte Kracik. Sein Team habe zwar von Beginn an geführt, doch entscheidend absetzen konnte sich der Tabellenführer nicht. „Wir haben häufig das Tor nicht getroffen. Fallersleben war ein guter Gegner, sodass ein höherer Sieg nicht möglich war.“

Aber auch wenn seine Mannschaft spielerisch nicht glänzte, zeigte er sich erleichtert. Aus den verbleibenden beiden Spielen, benötigt sein Team nur noch einen Punkt, um den Titel zu gewinnen. „Dieser Sieg hat uns der Meisterschaft einen Schritt näher gebracht. Jetzt wollen wir im Heimspiel gegen Velpke alles klarmachen“, betont er. Aber auch wenn die SG Meister wird, wird sie in der kommenden Saison in der Regionsoberliga starten, da die erste Mannschaft bereits in der Landesliga spielt.

SG Zweidorf/Bortfeld II: Sonnenberg (7), Essmann (3), Fauteck (3), Gehrmann (2), Lange (2), Ulrich (2), Harms (2), Vollrath (1).

Viktoria Thiede – SG Adenstedt 20:26 (5:12). „Es war ein ungefährdeter Sieg dank der guten ersten Halbzeit“, sagte SG-Spielerin Anne-Kathrin Hampel. „Unser Rückzugsverhalten funktionierte super und die Abwehr stand kompakt.“ Zwischen der zehnten und der 22. Minute kassierten die Adenstedterinnen kein Gegentor. Bis zur Pause konnten sie sich einen beruhigenden Sieben-Tore-Vorsprung erspielen.

„In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel hektischer“, sagte Hampel. 13 der 15 Zeitstrafen verteilten die Schiedsrichter nach dem Seitenwechsel. „Wir haben es in dieser Phase verpasst, Ruhe ins Spiel zu bringen“, monierte sie. Das punktlose Schlusslicht steckte nicht auf, doch es gelang ihm nicht, den Rückstand zu verringern. Dies lag auch an den Torfrauen der SG. „Sie haben vier von fünf Siebenmetern gehalten“, lobte Hampel Kerstin Ohlendorf und Nina Mühlbach. „Sie haben die Angreiferinnen verzweifeln lassen.“

SG Adenstedt: A. Bertram (11/8), Hoffmann (3), Pape (3), Schulze (2), Wittenberg (2), Hampel (1), L. Bertram (1), Lose (1), Teichmann (1), Kegelmann (1).

SG Adenstedt – MTV Vorsfelde II 22:25 (10:12). „Vorsfelde spielte schnell und druckvoll und nutze unsere Unkonzentriertheit zu Beginn aus“, erklärte SG-Spielerin Anne-Kathrin Hampel den frühen 1:5-Rückstand. Anschließend fanden die Gastgeberinnen besser ins Spiel und verkürzten auf 6:8.

„Leider spielten wir unsere Angriffe oft zu durchsichtig und ohne Druck“, monierte sie die vergebenen Chancen, „zudem war unser Rückzugsverhalten zu langsam.“ Dies nutzte der MTV, um die Hälfte seiner Tore durch Tempogegenstöße zu erzielen. Auch nach der Halbzeit gelang es der SG nicht, den Rückstand zu verringern. Durch die Niederlage fiel Adenstedt auf Platz acht hinter Vorsfelde zurück.

SG Adenstedt: A.Bertram (6/5), Pape (5), L.Bertram (4), Hoffmann (3), Becker (1), Teichmann (1), Schulze (1), Lose (1).

Von Lukas Reineke

Jetzt ist es traurige Gewissheit: Beim MTV Duttenstedt geht eine Ära mit höherklassigem Frauen-Tischtennis zu Ende. Der MTV muss seine Landesliga-Riege zurückziehen, weil er in der kommenden Spielzeit kein komplettes Team mehr zusammenbekommen hätte. Nach zwei Sprunggelenk-Brüchen hört MTV-Ikone Christa Ehrentraut auf.

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