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Sport Regional SG Zweidorf/Bortfeld kassiert bittere Hiemniederlage
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16:00 06.11.2017
Aileen Gersdorff erzielte drei Tore für die SG Zweidorf/Bortfeld. Quelle: Hartmut Butt
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Kreis Peine

14:0-Punkte! Die Handball-Damen-Landesliga wird weiter von der HSG Nord dominiert. Dieses Wochenende gewannen die Edemisserinnen in Dransfeld , holten damit ihren siebten Erfolg in Serie. Verloren haben dagegen die Zweidorf/Bortfelderinnen die gegen VfL Wolfsburg II eine bittere Heimniederlage kassierten.

SC Dransfeld – HSG Nord Edemissen 22:29 (11:15). „Am Ende war es ein verdienter Sieg, doch die erste Halbzeit hatten wir große Probleme, den gegnerischen Angriff in den Griff zu kriegen“, berichtete HSG-Nord-Trainer Gundolf Deterding. Viel zu oft seien Dransfelds Rückraumspielerinnen frei zum Wurf gekommen. „Und die Anspiele an den Kreis konnten wir lange Zeit kaum unterbinden“ erläuterte er die Phase bis zum 10:11 (20). Anschließend steigerten sich die Edemisserinnen in der Abwehrarbeit, Ende des ersten Durchganges führten sie mit fünf Toren.

Den Vorsprung baute die HSG Nord im zweiten Abschnitt aus. Mehr noch: In einem Zwischenspurt Mitte der Halbzeit wurde die Führung auf zehn Treffer ausgebaut. „In dieser Phase wurde über konsequente Deckungsarbeit immer ein gutes Tempo- und Positionsspiel eingeleitet. So wurde das Spiel entschieden. Anna-Lena Feldt ragte dabei heraus“, lobte Deterding, der zudem die Leistungen seiner Rückraumspielerinnen Dine Neugebauer und Annika Hanne herausstellte. „Beide setzten im Angriff immer wieder Akzente, obwohl sie körperlich hart angegangen wurden.“

HSG Nord Edemissen: Wilck, Maricek (beide Tor) – Feldt (1), Koch (2), Carmon (3), Seffer, Schmidt (3), Streit (1), Neugebauer (10), Hanne (8), Brandes (1).

SG Zweidorf/Bortfeld – VfL Wolfsburg II 20:25 (12:15). Systematisch für das Spiel waren zwei Szenen kurz vor und nach der Pause. Außenspielerin Sabrina Spiller, die vorher drei Siebenmeter sicher verwandelt hatte, scheiterte an der Wolfsburger Torfrau. Nach der Pause war Spiller auf der Außenbahn frei durch und knallte den Ball gegen den Pfosten. In der Folgezeit traf sie noch dreimal gegen die Latte.

Die Niederlage der SG basiert aber nicht nur auf Pech. Die Mannschaft lag bis zum 11:10 meistens mit einem Treffer vorn, kassierte dann den Ausgleich. „Schon zu diesem Zeitpunkt haben wir zu viele leichte Fehler gemacht“, sagte Trainer Andreas Bremer. Das 11:10 war die letzte Führung im Spiel für die Gastgeberinnen. Nach mehreren individuellen Fehlern geriet die Riege von Trainer Andreas Bremer mit 11:13 ins Hintertreffen.

In der zweiten Hälfte geriet die Bremer-Sieben mit 14:19 in Rückstand. Hoffnung keimte auf, als die eingewechselte Janine Gersdorff zum 18:20 traf.

Die Freude über die Verkürzung des Rückstands war kurz. In der Abwehr waren die Gastgeber häufig einen Schritt zu spät am Gegner. Im Angriff häuften sich die technischen Fehler wie Schritte, Fehlpässe und Fangfehler. Den Gästen, die ohne Auswechselspielerin angetreten waren, reichte eine durchschnittliche Leistung, um zwei Punkte aus der Bortfelder Sporthalle zu entführen.

SG Zweidorf/Bortfeld: Fiebig, Rother – Spiller (7/4), Meyer (3), A. Gersdorff (3), J.Gersdorff (3), Steinhoff (2), Strutz (2), Inga, E. Kelkert, Filipczak, Wesemann, Lüddecke, Sewalla.

Von Hartmut Butt

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