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Sport Regional SG II kommt mit einem blauen Auge davon
Sportbuzzer Sportmix Sport Regional SG II kommt mit einem blauen Auge davon
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00:23 15.05.2014
Nico Schultz (am Ball) und die SG Zweidorf/Bortfeld II verloren zwar zum Abschluss in Lelm, aber dennoch wird der drittletzte Platz wohl zum Klassenerhalt reichen. Quelle: rb
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Die HSG Nord Edemissen II hingegen schloss die Saison mit einem Sieg beim MTV Braunschweig III ab.

SMSG Lelm/Warberg - SG Zweidorf/Bortfeld II 26:24 (12:12). „Es war eine verdammt enge Partie - und das Spiel hatte alles, was Handball ausmacht“, sagte SG-Trainer Frank Pausewang, Beide Mannschaft agierten mit viel Körpereinsatz, „aber unfair ist es nie geworden“. Zudem verlief die Partie bis Mitte der zweiten Halbzeit völlig ausgeglichen, ehe sich die Gäste auf 22:19 absetzen. „Danach müssen wir es eigentlich nur noch runterspielen, aber wir haben dann leider zu viel Tempo herausgenommen“, monierte Pausewang.

Folglich wandelten die Hausherren den 22:24-Rückstand noch in einen Sieg um. „30 Sekunden vor Ende haben wir es versäumt, den Ausgleich zu machen, da mussten wir dann aufmachen, sodass der letzte Treffer fünf Sekunden vor Schluss fiel“, erklärte Pausewang, dessen Team aufgrund der Niederlage auf den drittletzten Platz abrutschte. Dennoch wird es voraussichtlich zum Klassenerhalt reichen. „Denn die Konstellationen in den anderen Ligen sehen gut für uns aus“, erläuterte Pausewang.

Mit dem Verlauf der Saison hingegen ist er mehr als unzufrieden: „Wir haben nicht annähernd das gezeigt, was wir können. Uns hat die Konstanz gefehlt, auch weil wir nicht eingespielt waren. Aber wir sind noch einmal mit einem blauem Auge davon gekommen.“

SG: B. Weigel (5), Löpmeier (5), Wolff (4), Büüs (3), Scholz (1), Rutsch (1), Goes (1), Dönch (1).

MTV Braunschweig - HSG Nord Edemissen II 14:19 (6:9). Matchwinner sei Keeper Jörn Ohms gewesen, sagte der HSG-Coach. „Er hat reihenweise die Bälle gehalten, dazu noch drei Siebenmeter - das Tor war wie zugenagelt“, lobte Jörg Wilpert seinen Schlussmann. Ohne ihn hätte es nicht zum Sieg gereicht. „Denn mit 19 Toren gewinnt man eigentlich kein Spiel“, erklärte Wilpert.

Die Partie an sich sei nicht ansehnlich gewesen. „Es gab kaum Tempo.. Allerdings ging es ja für beide um nichts mehr“, sagte Wilpert, dessen Mannschaft sich bis Mitte der zweiten Halbzeit einen Vorsprung von acht Toren erspielt hatte. „Danach haben wir etwas schleifen lassen“, sagt er. Der Sieg sei jedoch nicht mehr in Gefahr geraten.

Fazit: „Nachdem die Hinrunde mit nur acht Punkten nicht so prickelnd verlaufen ist, haben wir uns in der Rückserie gefunden - unsere Formkurve ging ständig nach oben“, bilanzierte Wilpert.

HSG: Kollmeyer (7), Wilck (6), Guttmann (2), J.Brüge (2), Wilpert (2).

lr

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