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Sport Regional SG II gewinnt auch ihr zehntes Heimspiel
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17:50 16.04.2018
Nico Schultz (am Ball) erzielte beim 34:28-Sieg der SG Zweidorf/Bortfeld II gegen den VfB Fallersleben sieben Tore. Quelle: Ralf Büchler
Kreis Peine

Ein starkes Spiel beim Heimsieg der SG zeigte Sebastian Bürger, dem acht Tore gelangen. Ein Trainer-Comeback von Helmuth Friehe gab es beim MTV Groß Lafferde II.

MTV Vorsfelde II – MTV VJ Peine 35:16 (15:10). „Für uns gab es von Beginn an nichts zu holen“, gestand Jahn-Spieler Arne Schlüsche, dessen Team in Durchgang eins noch einigermaßen mithielt. Doch nach dem Seitenwechsel setzten sich die Vorsfelder, die von einigen Spielern aus der Oberliga-Mannschaft unterstützt wurden, ab. „Mit Beginn der zweiten Halbzeit begann die Niederlage zu einer derben Klatsche für uns zu werden“, sagte Schlüsche. Ein Grund dafür sei der verletzungsbedingte Ausfall von Rouven Bertram gewesen. „Wir haben uns in der Folgezeit an der gegnerischen Abwehr aufgerieben. Und Vorsfelde hat uns dann immer wieder mit Tempogegenstößen überlaufen.“

Dank des Sieges machten die Gastgeber den Aufstieg in die Landesliga perfekt. „Die Niederlage ist zwar viel zu hoch ausgefallen, allerdings war das auch eine starke Truppe. Vorsfelde ist völlig zu Recht aufgestiegen“, gratulierte er.

Jahn: Hillmer (5), Schlüsche (4), Dannenberg (2), Bank (2), Bertram (2/2), Klapper (1).

SG Zweidorf/Bortfeld II – VfB Fallersleben 34:28 (15:16). „Zur Pause war ich mir sicher, dass wir gewinnen“, verriet SG-Coach Alexander Pietruk. Dabei fing die Partie ungünstig für sein Team an. Denn nach neun Minuten lagen die Gastgeber mit 1:7 zurück. Überragender Akteur dabei war der VfBer Reno Thiele, der fünf der sieben Tore erzielte. „Der Start war katastrophal. Wir hatten zunächst keinen Zugriff auf den Rückraum. Als wir ihn dann in Manndeckung genommen haben, lief es deutlich besser“, berichtete Pietruk.

Dennoch ging es mit einem knappen Rückstand in die Kabine.„In der zweiten Halbzeit haben wir konsequent weitergemacht. Wir haben uns stabilisiert und den Druck aufrecht erhalten. Fallersleben hingegen wurde müde“, begründete der SG-Coach. Besonders auffällig präsentierte sich bei der SG Sebastian Bürger, der als Linksaußen achtmal traf.

Aber auch über das Comeback von Jan Behrens nach seinem Mittelhandbruch im Januar war Pietruk erfreut: „Das war schon wieder ganz gut.“ Ein Sonderlob verteilte der Trainer zudem an Jan-Frederik Löpmeier, der aus der 3. Herren aushalf. „Er hat in der Deckung sehr gut gearbeitet.“

SG II: Bürger (8), Schultz (7), J.-L. Pietruk (6), Löpmeier (4), Dönch (3/1), Behrens (2), Scholz (2), Zutz (1), Maasberg (1).

Viktoria Thiede – MTV Groß Lafferde II 28:24 (12:12). Mit 3:0 gingen die Gäste zwar in Führung, „doch dann haben wir uns echt doofe Tore gefangen und einige Gegenstöße kassiert“, haderte MTV-Spieler Benedikt Schaper. Bis zur Pause gestaltete der Sechste jedoch das Spiel ausgeglichen. Nach dem Seitenwechsel setzte sich die auf Rang neun liegende Viktoria aber ab. „Weil wir zu ideenlos waren und uns dem langsamen und trägen Spiel von Thiede angepasst haben.“

Trotz der Niederlage war Schaper nicht unzufrieden. „Mit dem Kader war das in Ordnung. Uns haben wichtige Spieler im Rückraum und in der Abwehr gefehlt. Am Ende sind uns die Kräfte ausgegangen.“ Mit gerade einmal zehn Spielern waren die Lafferder angetreten, zudem fehlte Trainer Eckhard Meyer. Er wurde von Helmuth Friehe vertreten. „Helmuth hat seine Sache super gemacht“, sagte Schaper.

Lafferde II: Kanning (10/4), Bode (3/2), Rodemeier (3), Arlt (2), Gärtner (2), Straten (2), Schaper (2).

MSG Nordharz – HSG Nord Edemissen II 25:24 (13:13). „Das war eine unnötige Niederlage“, ärgerte sich HSG-Trainer Peter Wilck. Dabei lag sein Team kurz vor der Pause noch mit 13:9 vorn. „Wir hätten zu diesem Zeitpunkt schon höher führen müssen“, monierte Wilck. Doch sein Team habe reihenweise klare Einwurfmöglichkeiten nicht genutzt. „Danach haben wir dann durch unnötige Ballverluste unsere Führung hergeschenkt. Wir haben die Tore viel zu leicht kassiert.“

Mit dem Rückenwind des aufgeholten Rückstands starteten die Gastgeber motiviert in den zweiten Durchgang. „Die Nordharzer haben an ihre Chance geglaubt und um jeden Ball gekämpft. Wir haben den Kampf zwar angenommen, doch in einigen Situationen wollten die MSG-Spieler den Ball einfach mit mehr Leidenschaft“, berichtete Wilck. Zehn Minuten vor dem Ende führte der Vorletzte dann mit 23:20. Edemissen verkürzte zwar auf 23:24, für einen Punktgewinn reichte es allerdings nicht mehr.

HSG Nord II: Kollmeyer (9/5), Schrader (5), Wilke (4), Wilpert (2), Harms (2), Schwerdtner (2).

Von Lukas Reineke

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