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SG-Coach Kracik setzt im Spitzenspiel auf die Fans

Handball-Regionsoberliga Frauen SG-Coach Kracik setzt im Spitzenspiel auf die Fans

Spitzenspiel in der Handball-Regionsoberliga der Frauen: Der Tabellenzweite aus Zweidorf/Bortfeld empfängt Tabellenführer Eintracht Braunschweig II. Auch für Aufsteiger SG Adenstedt wird es nicht leicht, muss er doch beim Dritten in Liebenburg antreten.

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Lena Fauteck (am Ball) und die SG II wollen auf Platz eins klettern.

Quelle: Massel

KreisPeine. Spitzenspiel in der Handball-Regionsoberliga der Frauen: Der Tabellenzweite aus Zweidorf/Bortfeld empfängt Tabellenführer Eintracht Braunschweig II. Auch für Aufsteiger SG Adenstedt wird es nicht leicht, tritt er doch beim Dritten in Liebenburg an.

SG Zweidorf/Bortfeld II – Eintracht Braunschweig II (Sonnabend, 16.45 Uhr). Während die SG vergangenes Wochenende spielfrei hatte, patzte Spitzenreiter Braunschweig beim bis dato punktlosen Schlusslicht ELM und kassierte die erste Niederlage. „Wir dürfen uns davon aber nicht blenden lassen. Denn die Eintracht hat nun etwas gutzumachen“, warnt SG-Trainer Fabian Kracik, dessen Team jetzt das einzig verlustpunktfreie Team der Liga ist.

„Und das soll so bleiben“, sagt Kracik, der die Tabellenführung übernehmen möchte. In der Favoritenrolle sei sein Team aber nicht. „Es wird ein Spiel auf Augenhöhe – entscheidend werden die Tagesform und das Glück sein“, prognostiziert Kracik, der Respekt vor den Gästen aus der Löwenstadt hat. „Sie sind nicht nur aus dem gebundenen Spiel, sondern auch über das Tempospiel brandgefährlich. Zudem besitzen sie zwei starke Torhüterinnen.“

Um dennoch den fünften Sieg im fünften Spiel einzufahren, setzt Kracik auf die Fans der Drachen, wie die SG genannt wird – sie sollen die Halle in einen Hexenkessel verwandeln. „Außerdem habe ich noch nie gehört, dass irgendwo auf der Welt jemals ein Löwe einen Drachen erlegt hätte“, sagt er schmunzelnd. Personell sieht es allerdings etwas problematisch aus. Lisa Behme, Annika Sonnenberg und Sandra Probst fallen aus, hinter den Einsätzen von Lena Fauteck, Christina Warbruck, Beate Ulrich und Julia Kracik stehen aktuell noch Fragezeichen.

HSG Liebenburg-Salzgitter – SG Adenstedt (Sonntag, 15.30 Uhr). „Es wird ein ganz heißer Tanz, denn die HSG verfügt über einen starken Rückraum und eine sehr kompakte Abwehr. Gegen die robuste, aber nicht unfaire Spielweise der HSG müssen wir voll gegenhalten“, fordert SG-Coach Frank Pfeiffer. Zwar hat die auf Rang drei liegende HSG nur gegen Zweidorf/Bortfeld verloren, „aber wenn alle an ihre Grenzen gehen, sind wir nicht chancenlos“, sagt Pfeiffer und erinnert an die ansprechende Leistung zuletzt gegen den Vizemeister. „Wie gegen Velpke müssen wir mit einer konzentrierten Abwehrleistung viele Ballgewinne erzielen, um dann über schnelle Angriffe zu einfachen Toren zu kommen“, erklärt Pfeiffer, dem nur Anne-Kathrin Hampel fehlt.

Von Lukas Reineke

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