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Rüger tröstet sich mit Nebenrunden-Sieg

Peiner Tennis-Senior Rüger tröstet sich mit Nebenrunden-Sieg

Ein Schwede beendete die Medaillenträume des Peiner Tennisspielers Fritz-Jürgen Rüger bei der internationalen Senioren-Europameisterschaft. In Pörtschach in Österreich unterlag der Vater Jahner mit 4:6 und 3:6 im Viertelfinale Sven Pewe. „Der Knackpunkt war mein Aufschlagverlust beim 4:4 im ersten Satz. Pewe hat mit seiner Vorhand im Laufe des Spiels immer mehr Druck gemacht“, erklärte der 76-Jährige die Niederlage.

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Rückhand-Volley: Fritz-Jürgen Rüger trainierte gestern schon wieder fleißig auf der Anlage des MTV Vater Jahn Peine.

Quelle: im

Mit einem glatten 6:3, 6:1-Sieg gegen die Franzosen Henri Meunier und Francis Meurgey startete Rüger hoffnungsvoll in die Doppelkonkurrenz der Altersklasse 75. Gemeinsam mit seinem schweizer Partner Umberto Faccin war er an Position acht gesetzt. Doch genau das wurde den beiden zum Verhängnis, sie trafen nämlich bereits im Viertelfinale auf das Top-Doppel Dick Crawford (USA)/Alan Hocking (Australien) und verloren 3:6, 0:6. „Zwei, drei Spiele mehr hätte ich mir schon gewünscht“, kommentierte Rüger die Zu-Null-Niederlage. Am Ende gab es aber für den Peiner eine kleine Genugtuung: Seine Doppel-Bezwinger wurden auch internationaler Europameister.

Zum Turnier der höchsten Kategorie im Senioren-Tennis zählen auch die Internationalen Österreichischen Meisterschaften, die ebenfalls in Pörtschach ausgetragen wurden. Dort scheiterte Rüger zwar im Mixed und Einzel bereits in der ersten Hauptrunde, tröstete sich aber mit dem Nebenrunden-Sieg im Einzel. Im Finale bezwang er den Deutschen Hallenmeister von 2008, Hans Thälen, mit 7:6 (9:7) und 6:2. „Ich habe verstärkt auf seine Rückhand angegriffen“, begründete Rüger den klaren Erfolg im zweiten Satz.

Ganz dicht vor einem Turniersieg stand Rüger beim Alpen-Adria-Cup in Klagenfurt. Im Doppel zog er mit Hans Jell (Österreich) ins Finale ein. Dort verlor er erneut gegen die Doppelspezialisten Crawford/Hocking. Diesmal hieß es 3:6, 4:6. „In den entscheidenden Situationen hat man gemerkt, dass die beiden häufiger zusammen spielen“, analysierte Rüger. Im Einzel schmetterte sich Rüger bis ins Viertelfinale. In einem wahren Nervenspiel unterlag er dem Polen Josef Bogdanovic 6:7 und 3:6. Vor allem der Tiebreak im ersten Satz war dramatisch. Endstand: 14:12.

Rüger zog ein positives Fazit seiner Österreich-Tour: „Das Miteinander bei Senioren-Turnieren ist einfach schön.“

Christian Meyer

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