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Rüger gewinnt EM-Silber

Tennis Rüger gewinnt EM-Silber

Zwei Monate vor seinem 80. Geburtstag hat sich der Jahner Tennis-Spieler Fritz-Jürgen Rüger mit der Silbermedaille bei den Europameisterschaften der Senioren beschenkt.

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Fritz-Jürgen Rüger vom MTV Vater Jahn Peine.

Im Doppel zog er im österreichischen Pörtschach ins Finale ein. Ohnehin lief es für den 79-Jährigen gut bei drei internationalen Turnieren in Österreich.

Beim Alpe-Adria-Cup in Klagenfurt warf Rüger in der zweiten Runde den an Position eins gesetzten Hans Jell raus. Mit 7:6 kämpfte Rüger den Österreicher im ersten Satz nieder. Beim Stand von 0:3 im zweiten Satz gab Jell auf. „Er hatte vor einigen Monaten eine OP und war noch nicht wieder richtig fit“, erläuterte Rüger. Im Halbfinale fegte der Peiner den Italiener Rino Sala glatt mit 6:1, 6:1 vom Sandplatz. „Da lief einfach alles“, freute sich Rüger. Doch gegen den Australier Bert Barwick war der Jahner im Finale chancenlos, unterlag 2:6, 1:6. „Bert hat ganz hervorragende Stops mit der Rückhand gespielt“, erkannte Rüger die Niederlage gegen den Weltranglisten-Vierten an.

Bei der stark besetzten Europameisterschaft in Pörtschach sollten sich die beiden wieder gegenüberstehen. Rüger zog mit einem klaren 6:1, 6:0 gegen den Schweizer Fernand Gillieron ins Viertelfinale ein. Und dort lieferte er sich mit dem Australier Barwick einen Drei-Stunden-Kampf. Beim Stand von 5:4 im ersten Satz vergab Rüger einen Satzball. „Doch mein Rückhand-Schlag die Linie entlang ist zehn Zentimeter im Aus gelandet“, ärgerte sich Rüger, der den ersten Durchgang noch 6:7 verlor. Im zweiten Satz drehte er den Spieß um, gewann im Tie-Break. „Ich habe ihm nicht mehr so viel Gelegenheit zu seiner starken Rückhand gegeben“, erklärte Rüger sein Erfolgsrezept. Doch im dritten Satz ließ die Konzentration nach, der Peiner unterlag dem späteren Sieger 1:6. „Danach war ich richtig kaputt.“

Im Doppel lief es noch besser. Rüger spielte mit dem Deutschen Ewald Przewloka (Euskirchener TC) und zog nach einem 6:4,7:6-Krimi gegen Francis Meurgey (Frankreich) und Hugh Stewart (USA) ins Finale ein. Dort lieferten sie sich ein Duell auf Augenhöhe mit den Turnier-Mitfavoriten Imre Halmos (Ungarn) und Sven Pewe (Schweden). Nach 4:6 und 6:3 verloren die beiden Deutschen im Matchtiebreak mit 6:10. „Wir freuten uns trotzdem über die Vize-Europameisterschaft“, sagte Rüger.

Ebenfalls in Pörtschach trat Rüger zu den internationalen Österreischen Meisterschaften an. Durch einen 3:6, 6:2, 6:0-Sieg über den Engländer Paul Drane erreichte der Rechtshänder zumindest den dritten Platz. „Paul Drane war in der ITF-Rangliste 15 Plätze vor mir“, freute sich Rüger über seinen guten Auftritt. Und es lag sogar mehr drin. Doch der Jahner verlor knapp mit 6:7, 4:6 gegen den Polen Jozef Bodanowicz. „Im ersten Durchgang hatte ich einen Satzball vergeben.“

In der ITF-Rangliste liegt Rüger derzeit auf Rang 33.

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