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Routinier René Bunk erlöst den VfB Peine

Spiel des Tages Routinier René Bunk erlöst den VfB Peine

An dieses Spiel wird sich jeder Spieler erinnern“, kündigte VfB-Trainer Nick Gerull bereits in der PAZ-Vorschau an. Und damit sollte er Recht behalten, denn seine Mannschaft bezwang den MTV Frellstedt vor etwa 250 Zuschauern knapp, aber verdient mit 1:0. Dank des Freistoßtores durch René Bunk machte der VfB den Titelgewinn in der Fußball-Bezirksliga 2 perfekt und kehrt nach 14 Jahren in die Bezirksoberliga zurück.

MTV Frellstedt – VfB Peine 0:1 (0:0). Es dauerte nur wenige Sekunden nach dem Abpfiff, ehe beim VfB-Trainer Nick Gerull die ersten Tränen flossen. „Ich kann in Worten nicht beschreiben, wie groß die Erleichterung ist. Es ist ein überwältigendes Gefühl. Viele hatten uns zwischenzeitlich schon abgeschrieben, doch wir sind zurückgekommen. Diesen Erfolg gönne ich meiner jungen Mannschaft von Herzen!“

Maßgeblichen Anteil daran hatte Peines Mittelfeldroutinier René Bunk, der in der 63. Minute den Ball per Freistoß aus 20 Metern ins obere linke Eck beförderte. Allerdings ging dem Tor des Tages eine umstrittene Entscheidung des Unparteiischen voraus, da er den Freistoß von Steven Allerkamp wenige Sekunden zuvor wegen vermeintlichen Handspiels in der Frellstedter Mauer wiederholen ließ.
Ansonsten aber zeigte der Referee im über weite Strecken fairen Aufeinandertreffen eine souveräne Leistung, wobei es vor allem im ereignisarmen ersten Durchgang auch nur wenig Handlungsbedarf gab. „Wir haben sehr nervös begonnen, entsprechend wenig ist uns in der Anfangsphase auch gelungen“, erklärte Gerull, dessen Team sich vor der Pausen lediglich eine klare Chance erarbeitete. Nach schönem Zuspiel von Hakan Özyurt lief Eduard Zwinger auf den Frellstedter Schlussmann zu, blieb im direkten Duell mit dem MTV-Keeper aber zweiter Sieger (13.).

Harmlos blieben meist auch die Offensivbemühungen der Hausherren. Nur einmal wurde VfB-Keeper Tolga Colakoglu ernsthaft geprüft, als er einen Aufsetzer von Deuse entschärfte (41.). „In der Pause habe ich der Mannschaft dann gesagt, dass wir nicht hektisch werden dürfen und auf unser Tor warten müssen“, sagte Gerull, dessen Vorhersage sich bewahrheiten sollte. Nach der Führung hätte der VfB sogar erhöhen können, doch Martin Bode (65., 75.), Paris Trianttaphillidis (76.) und Volkan Acar (81.) vergaben ihre Chancen.

Dass der VfB für die mangelnde Ausbeute nicht bestraft wurde, lag an der starken Leistung von Libero Benjamin Duda und an Schlussmann Tolga Colakoglu. Letzterer zählte gegen die nach dem Gegentor druckvoller auftretenden Frellstedter erneut zu den wichtigen Stützen im VfB-Team und parierte mehrmals ausgezeichnet. Besonders in der 89. Minute, als der Keeper einen Volleyschuss von Schulze in glänzender Manier abwehrte und somit den Sieg festhielt. „Tolga hat mit seinen Leistungen über die komplette Saison hinweg einen Bärenanteil an unserem Aufstieg“, lobte sein Trainer.

VfB Peine: Colakoglu – B. Duda, Polomski, Otte – Acar, Zwinger (64. M. Duda), Bunk, Allerkamp, Bode – Nguyen (90. Hacke), Özyurt (66. Triantaphillidis).

Tore: 0:1 Bunk (63.)

Lars Lorenz

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