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Sport Regional Routinier André Lau und Kapitän Sascha Knap coachen Equord
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23:00 25.08.2014
Lars Schiller Quelle: rb
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Vorm Abschlusstraining am Freitagabend habe der Vorsitzende ihn zur Seite gebeten und ihm mitgeteilt, dass er nicht länger Trainer in Equord ist. „Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet“, sagt Schiller. Sportlich habe er sich schließlich nichts vorzuwerfen. Den kleinen Verein aus dem 850-Einwohner-Dorf habe er in seinen drei Trainerjahren schließlich in der Kreisliga gehalten. Zufrieden ist Dirk Willuhn trotzdem nicht mit ihm gewesen. Er habe ihm unter anderem diese Gründe für die Entlassung genannt: keine neuen Spieler zu einem Wechsel nach Equord bewegt, keine Vorbereitungsspiele absolviert, während der Vorbereitung eine Woche in den Urlaub gefahren, am jüngsten Sonntag es vorgezogen, als Spieler die Ü40 von Viktoria Woltwiesche zu unterstützen anstatt seine eigene Mannschaft zu coachen. Schiller war ob der seiner Ansicht nach teils hanebüchenen Vorwürfe erstaunt, und gibt zu bedenken, dass es sich um Amateur-Fußball in der Kreisliga handelt.

Aus Mannschaftskreisen heißt es, dass das Team mit der Entlassung des Coaches nicht einverstanden sei. Sportlich und menschlich habe es keinerlei Probleme mit oder Kritik an Lars Schiller gegeben. Diesen Eindruck bestätigte auch der Gefeuerte: „Als ich den Spielern die Entscheidung des Vorsitzenden mitgeteilt habe, haben sie so geguckt, als sei ich gerade vom Himmel gefallen.“

Schiller bedauert, dass sein Engagement in Equord nun Knall auf Fall beendet ist, es sei schließlich nach dem TSV Hohenhameln seine längste Vereinsstation im Herrenbereich gewesen. „Aber wenn der 1. Vorsitzende so eine Entscheidung trifft, habe ich sie zu akzeptieren. Ich hoffe nur, dass die Mannschaft keinen Knacks kriegt. Was mir allerdings übel aufstößt ist die Art und Weise und der Zeitpunkt. Das ist für mich nicht nachvollziehbar. Die Entlassung spiegelt für mich aber auch die egoistische und diktatorische Vorgehensweise des Vorsitzenden im Verein wieder“, sagt Schiller.

Dirk Willuhn bestätigte die Gründe, die seiner Ansicht nach zur Entlassung geführt haben. Weiter wollte er sich zu dem Thema nicht äußern. „Ich möchte keine schmutzige Wäsche waschen. An der Diskussion beteilige ich mich nicht und werde mich auch gegen die Vorwürfe nicht wehren, weil so etwas unter meiner Würde ist“, sagte er. André Lau und Sascha Knap sollen nun das Team vorerst betreuen. „Wir bemühen uns, bis zur Winterpause einen neuen Trainer zu installieren“, sagte der Klub-Chef.

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