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Sport Regional Robin von Zweydorff holt mit Rekord den Deutschen Meistertitel
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16:00 17.03.2018
Robin von Zweidorff bei den Deutschen Meisterschaften auf der Drückerbank – und nach der Siegerehrung mit Freundin Inessa. Quelle: privat
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Eilenburg

Den bisherigen Rekord hatte er 2008 bei der Weltmeisterschaft mit 260 Kilo aufgestellt.

Ein paarmal hatte von Zweydorff, der vor kurzem von Peine nach Wolfsburg gezogen ist, Glück im Zusammenhang mit dem Wettkampf. Erst erwischte ihn ein Infekt mit Fieber, sodass seine Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft bis zum letzten Tag fraglich war. Dann musste er es schaffen, die Grenze von 90 Kilo Körpergewicht einzuhalten. Zwei Wochen vorher begann er mit dem Herunterhungern, eine Woche vorher hatte er dennoch wieder 93 Kilo drauf. Am Tag vor dem Wettkampf trank er nichts mehr, weil abends das offizielle Wiegen war. Er verdrückte auch nur ein paar Reiswaffeln – und errang seinen ersten Sieg: Die Waage zeigte 89,9 Kilo an. Wäre er nur 200 Gramm schwerer gewesen, hätte er in der 100-Kilo-Klasse starten müssen.

Und dann traf er bei der Veranstaltung seinen alten Freund René Berndt. „Ich hatte ihn seit 20 Jahren nicht mehr gesehen“, sagt von Zweydorff. Da von Zweydorffs Betreuer Wolfgang Becker, der mit ihm die gesamte schweißtreibende Vorbereitung durchgestanden hatte, nicht dabei sein konnte, übernahm Berndt an diesem Tag dessen Job. Das hatten beide zuvor über Facebook vereinbart.

„Renés Entscheidung, das Gewicht für den deutschen Rekord bereits im zweiten Versuch aufzulegen, war goldrichtig“, freut sich der Athlet vom Team Body Society Wolfsburg. Im ersten Versuch hatte er 250 Kilo locker geschafft. Vorher hatte Berndt noch mitgeholfen, dem alten Kumpel das superenge Drückershirt anzuziehen.

Nachdem von Zweydorffs 260,5-Kilo-Versuch gültig war und er die Hantelstange abgelegt hatte, sprang er jubelnd in die Luft und bekam von Freundin Inessa einen Kuss. „Sie hat mir die Nervosität vor dem Wettkampf genommen“, bedankte er sich. Denn obwohl er schon achtmal Deutscher Meister und dreimal Weltmeister geworden war, seien seine Nerven ziemlich angespannt gewesen.

Dass beim dritten Versuch die Rekordsteigerung auf 265 Kilo ganz knapp misslang – geschenkt! Dafür gewann der 38-Jährige noch den Titel in der Relativwertung als „Champion aller Gewichtsklassen“. Hierbei zählt das gehobene Gewicht im Verhältnis zum Körpergewicht.

Im April will von Zweydorff die Einladung zu einem Show-Bankdrücken auf der Fitness-Messe FIBO in Köln wahrnehmen, und dann seine Freundin unterstützen, die im Mai zum ersten Mal beim Posingwettbewerb in der Bikini-Fitness-Klasse der IFBB (International Federation of Bodybuilding and Fitness) in Berlin starten will.

Am 19. Mai veranstaltet er erstmals selbst einen Wettkampf, den „1. Body Society Benchpress Cup“ in Braunschweig. „Jeder der Lust und Laune hat, soll dabei sein eigenes Körpergewicht so oft wie möglich drücken. Bei Frauen ist es das halbe Körpergewicht“, erläutert von Zweydorff, der im Oktober in der Slowakei versuchen will, seinen vierten WM-Titel zu holen.

Anmeldungen für den Jedermann-Wettbewerb sind möglich über die Mail-Adresse benchpresscup@gmail.com

Von Matthias Press

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