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Robin Pieper springt im Dauerregen zum Landestitel

Leichtathletik Robin Pieper springt im Dauerregen zum Landestitel

Durchgebissen beim miesem Wetter haben sich die Peiner Athleten bei den Leichtathletik-Landesmeisterschaften in Hannover. Robin Pieper gewann Gold im Stabhochsprung der U18.

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Robin Pieper von der LG Peiner Land bei der Landesmeisterschaft.

Quelle: Michael Sack

Lisa-Maria Müller vom MTV Vechelde hatte noch Glück mit dem Wetter, doch tags darauf gingen die Leichtathleten bei den Landesmeisterschaften in Hannover regelgerecht „baden“. Die Konkurrenten im Stabhochsprung nass gemacht hat Robin Pieper von der LG Peiner Land. Auch zwei Bronzemedaillen gingen an Athleten aus dem Landkreis.

Lisa-Marie Müller ging das Rennen über 5000 Meter der Frauen recht couragiert an und wurde mit einer Zeit von 19:30,69 Minuten mit der Bronzemedaille belohnt. Die gleiche Platzierung erreichte Jens Thierse von der LG Peiner Land im Weitsprung der Männer. Gleich im ersten Versuch landete er bei 6,83 Meter in der Grube. Bis zum fünften Versuch hatte er den zweiten Platz sicher, wurde dann jedoch noch von Nicolai Peselmann aus Göttingen übertrumpft. Zum Sieg sprang Altmeister Christoph Stolz vom TV Langen (7,13 Meter).

Steffen Knoblauch, ebenfalls LG Peiner Land, startete in seiner Spezialdisziplin, dem 400-Meter-Hürden-Lauf. Mit neuer persönlicher Bestzeit von 56,52 Sekunden wurde er Vierter. Die Männer-Staffel der LG Peiner Land verpasste über 4 x 100 Meter nur um 1/100-Sekunde in der Zeit von 45,58 Sekunden den 6. Rang. So wurden Jens Thierse, Steffen Knoblauch, Jonas Hoefer und Vincent Mohwinkel Letzter im Finale.

In der Jugendklasse U18 gingen die beiden Meinerser Robin Pieper und Linus Hoefer im Trikot der LG Peiner Land im strömenden Regen im Stabhochsprung an den Start. Überraschend und überaus glücklich wurde Linus Hoefer Landesvizemeister. Die übersprungene Höhe von an diesem Tage nur 2, 80 Meter war dabei zweitrangig. Robin Pieper trotzte dem Regen. „Er bewies, dass man auch bei schlechtem Wetter Spitzenleistungen erbringen kann“, lobte LG-Leiter Hartmut Hoefer. Nachdem er die Anfangshöhe auf Anhieb übersprungen hatte und er schon als Sieger feststand, ließ er die Latte gleich auf 4,60 Meter legen. Diese Höhe überquerte er im zweiten Versuch. Selbst die 4,80 Meter wären drin gewesen, „hätte er die Latte mit seinem vor Nässe triefenden Hemd nicht heruntergestreift“, schilderte Hoefer, der Piepers Wettkampf als guten Test für die Deutsche Meisterschaft Ende Juli in Mönchengladbach-Rheydt.

Siebte von 13 regenfesten Hochspringerinnen, die bei dem Dauerregen alle frustriert unter ihren Leistungen blieben, wurde die Edemisserin Rebecca Sack in der U18. Über 1,53 Meter sprang die Athletin der LG Braunschweig, die ihren Anlauf verlängert hatte, um beim Absprung eine höhere Geschwindigkeit zu haben. Sie ist mutig und schnell angelaufen, aber mit der Umsetzung in der Höhe hat es noch nicht so geklappt“, schilderte ihre Mutter Susanne Sack.

hoe

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