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Sport Regional Puscher auf der Verletztenliste
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23:10 04.09.2012
Hans Puscher fehlt den Wendezellern im Mittelfeld. Er fällt voraussichtlich vier Wochen aus. Quelle: rb

TSV Wendezelle - MTV Gifhorn. „In unserer momentanen Situation ist das Spiel eine Belastung. Es bringt uns keinen Schritt weiter“, stöhnt Wendezelles Trainer Thomas Mainka. Grund für seinen Pessimismus ist die lange Liste an Ausfällen bei ohnehin schon kleinem Kader. Marcel Sachse und Tevfik Arikan haben Urlaub, Torhüter Andreas Mein ist noch rotgesperrt, Matthias Steinborn muss arbeiten und Daniel Heil ist langfristig verletzt.

Und jetzt fällt auch noch Hans Puscher aus. Er hatte sich am Sonntag im Spiel bei der Turner-Reserve in Braunschweig kurz vor Spielende die Schulter ausgekugelt. „Er muss vier Wochen pausieren, falls nicht noch eine Operation notwendig wird.“

„Da bleiben mir noch elf Akteure“, sagt Mainka, der deshalb selbst als Auswechselspieler zur Verfügung steht. „Ich muss außerdem sehen, wen ich aus der Zweiten bekomme. Und die sollen sich auch nicht festspielen.“

Die taktische Marschrichtung des TSV Wendezelle ist klar: Hinten dichtmachen und versuchen, größeren Schaden zu verhindern. Angesichts der Ausfälle besonders im Sturm und Mittelfeld ahnt Mainka vor dieser Partie: „Nach vorn können wir wohl nicht stattfinden.“

Landesligist MTV Gifhorn mit Trainer Willi Feer (Schmedenstedt) und dem Ex-Schwicheldter René Rieger hat diese Saison noch kein Punktspiel verloren und ist klarer Favorit. Allerdings hatten die Wendezeller zuletzt schon den Landesligisten und klaren Favoriten BSV Ölper rausgeworfen.

Feer kennt die Wendezeller jedoch und ist auf deren defensive Spielweise eingestellt: „Wir dürfen nur wenige Konter zulassen und müssen gut organisiert und geduldig sein.“

Vahdet Braunschweig - GW Vallstedt. Vahdet hat in der Bezirksliga alle drei Punktspiele gewonnen. „Die sind stark, aber wir sind motiviert und haben durch den Sieg am Sonntag über Göttingen viel Selbstvertrauen gewonnen“, sagt GW-Trainer Michael Nietz. Er will im Pokalspiel den Akteuren Einsatzzeit geben, die bisher „noch nicht so zum Zuge gekommen sind“. Andere werden zwar auf der Bank sitzen, sollen aber geschont werden: „Tobias Schmidt zum Beispiel. Der hat alle Spiele mitgemacht und auch fast alle Trainingseinheiten“, sagt Nietz.

Auch wenn die Grün-Weißen nicht mit ihrer stärksten Mannschaft auflaufen werden, ist für Nietz klar: „Wir wollen gewinnen.“

mp