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Pfeil-Festung soll nicht bröckeln

Pfeil-Festung soll nicht bröckeln

Das Duell der beiden Bezirksliga-Absteiger steht auf dem Spielplan der Fußball-Kreisliga. Pfeil Broistedt ist seit Beginn der Saison an der Tabellenspitze, Blumenhagen hat sich auf Rang vier vorgearbeitet. Die Pfeile wollen ihre Festung verteidigen und die Bilanz von fünf Heimsiegen ausbauen, die Germanen hingegen wollen den Spitzenreiter überraschen.

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Darauf ein dreifaches „Grün-Weiß“: Auch Germania Blumenhagen motiviert sich vor jeder Partie im Kreis.

Quelle: Ralf Büchler

FC Pfeil Broistedt – SV Germania Blumenhagen. „Wir versuchen unseren Spielern auch schon im Training zu vermitteln, dass die Gegner, die zu uns kommen, Angst bekommen müssen. Unser Stadion muss eine Festung sein“, sagt Broistedts Trainer Bernd Nixdorff. Bislang ist das den Pfeilen in dieser Kreisliga-Saison optimal gelungen. Von 15 möglichen Zählern holte die Nixdorff-Elf zu Hause alle.

Auswärts hingegen musste sich der Tabellenführer zuletzt zweimal mit einem Punkt begnügen. Am vergangenen Wochenende stand es nach 90 Minuten 2:2 gegen Schwicheldt. „Da haben wir in der ersten Halbzeit kein Fußball gespielt. Meine Mannschaft hat alles vermissen lassen, was damit zu tun hat. Keine Laufbereitschaft, kein Kampf. Da passte gar nichts“, moniert der Coach.

Der zweite Durchgang gefiel dem Trainer dagegen sehr. „Es wäre möglich gewesen, fünf bis sechs Tore zu schießen, aber letztlich müssen wir mit dem Resultat zufrieden sein“, gibt Nixdorff zu. Knüpfen seine Männer aber an die zweite Hälfte an, dann ist auch ein Sieg gegen Blumenhagen drin. Doch Nixdorff warnt vor den Germanen: „Mit Patrick Tschapke haben sie einen überragenden Stürmer in ihren Reihen. Den gilt es auszuschalten“, erklärt der Trainer.

Vier Mal traf der Angreifer zuletzt. Eine ähnlich konsequente Chancenverwertung wünscht sich Nixdorff auch bei seinen Stürmern. Auf einen von ihnen muss der Coach noch eine Weile warten, Sven Bruns wird erst wieder im nächsten Jahr gegen den Ball treten, auch hinter Sascha Nehrig steht noch ein Fragezeichen für das Spitzenspiel. Dennoch: „Wir spielen zu Hause, und wir spielen auf Sieg“, stellt Nixdorff klar.

Drei Siege holten auch die Germanen aus den letzten vier Partien. Lediglich gegen Sonnenberg kam Blumenhagen nicht über eine Nullnummer hinaus. „Wir sind momentan gut drauf, es gibt kaum etwas zu beklagen“, sagt Trainer Hubert Meyer ganz entspannt. Genau so locker wollen die Blumenhagener auch gegen die Pfeile auftreten – und dann überraschen. „Die Favoritenrolle liegt eindeutig bei Broistedt. Für uns gibt es nichts zu verlieren. Unser Saison-Ziel ist die Qualifikation für den Härke-Pokal – und da liegen wir voll im Soll“, betont der Fußball-Lehrer.

Entsprechend selbstbewusst tritt die Germania in der Broistedter Festung an. „Der Gegner interessiert uns nicht. Wir werden unser Spiel spielen“, gibt Meyer die Marschroute für das Spitzenduell aus. Nach dem Abgang von Stürmer Maik Düsterhöf halten einige Teams die Germanen für berechenbarer. Auch Bildung Peine glaubte zu wissen, dass sich das Spiel nun allein auf Torjäger Patrick Tschapke konzentrieren würde. „Das haben wir ja vergangenen Sonntag gesehen, wie berechenbar wir sind“, verweist Meyer auf die vier Tore Tschapkes. „Dass Broistedt ausgeglichener ist, das müssen sie erst noch beweisen“, meint Meyer.

Marian Naase

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