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Peiner strampeln erfolgreich in der Nacht durch den Wald

Night-on-Bike-Rennen Peiner strampeln erfolgreich in der Nacht durch den Wald

Tageslicht aus, Abenteuer an – Beim Mountainbike-Rennen „Night on Bike“ mussten die Teilnehmer auch in der Nacht über Waldwege strampeln, im rutschigen Matsch ihre Räder im Griff haben und Anstiege hochkraxeln. Acht Peiner aus der Eulenexpress-Gruppe des RSC Wanderlust fuhren aufs Podium.

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Die Eulenexpress-Fahrer hatten Spaß und Erfolg beim 24-Stunden-Rennen in der Nähe von Wuppertal. Alle fuhren aufs Podium.

Quelle: verein

Peine. Tageslicht aus, Abenteuer an – Beim Mountainbike-Rennen „Night on Bike“ mussten die Teilnehmer auch in der Nacht über Waldwege strampeln, im rutschigen Matsch ihre Räder im Griff haben und Anstiege hochkraxeln. Acht Mountainbike-Sportler aus der Peiner Eulenexpress-Gruppe des RSC Wanderlust trauten sich mit Stirnlampe durch die Dunkelheit und kämpften sich zusammen mit zwei Gastfahrern in zwei Vierer-Teams und einem Zweier-Team aufs Podium des Mountainbike-Marathons.

 

Doch die Peiner Teams meisterten nicht nur den Berg gut. Der Eulenexpress-Herren-Vierer mit Olaf Flechtner, Oliver Hering, Marko Trutschel und Martin Bregnitz hatte offenbar die richtige Taktik gewählt: Die Fahrer wechselten nach jeder 11,1 Kilometer langen Runde. „Die haben richtig Gas gegeben“, lobte Eggert. Das zahlte sich aus: Gleich 42 Runden (rund 460 Kilometer) brachte das Team in die Wertung ein und sicherte sich damit Platz zwei.

32 Runden (355 Kilometer) schaffte das Mixed-Team mit Simone Gutsmann, Timo Gerbing, Marie Peukert und Dietmar Frank. Das bedeutete Bronze.

Sogar den Sieg in der Zweier-Mixed-Wertung strampelten Monika und Frank Eggert im 12-Stunden-Rennen heraus. Im Gesamtfeld der 21 Doppel bedeuteten ihre gefahren 13 Runden immerhin auch noch Platz 8, gleich mehrere Herren-Teams hatten die Peiner trotz zwischenzeitlichen Ketten-Risses hinter sich gelassen. Für das gute Abschneiden hatte Frank Eggert zwei Gründe ausgemacht. Erstens: Die tolle Stimmung an der Strecke. „Da war richtig Party. Sogar Bewohner eines Altenheims wurden an die Strecke gefahren, die haben stundenlang die Teilnehmer mit Wellblechern in der Hand angefeuert.“ Zweitens: Die gute Seele Katrin Grochla. Sie kochte nachts um 1 Uhr noch frischen Milchreis, schenkte Kaffee ein, schmierte Brötchen oder servierte andere Leckereien, die Energie bei den Eulenexpress-Fahrern freisetzte.

Die Gelobte gab das Lob an die Mountainbiker gleich mal zurück: „Was diese Sportler leisten, ist unvorstellbar. Sie sind 24 Stunden im Rennmodus und durchaus noch länger wach. Sie motivieren ihre Teammitglieder bei jedem Fahrerwechsel und helfen sich in allen Belangen. Für mich sind es Helden in einer Lycra-Pelle“, sagte sie.

Begeistert von seinem ersten 24-Stunden-Rennen war auch Timo Gerbing: „Es war wirklich ein rundum gelungenes Event, wofür ich gerne meinen Schlaf geopfert habe und ihn auch gerne wieder opfern werde.“

Von Christian Meyer

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