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Patzer am Barren kosten eine Medaille

Turnen Patzer am Barren kosten eine Medaille

Weiterhin auf Erfolgskurs befindet sich Johanna Niebuhr: Die zehnjährige Vöhrumerin vertrat mit drei weiteren Turnerinnen den niedersächsischen Landesverband beim Deutschland-Pokal-Wettbewerb in Grünstadt – am Ende sprang für das Quartett Rang fünf heraus.

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Johanna Niebuhr landete mit der Landesauswahl beim Deutschland-Pokal auf Rang fünf.

Quelle: Katrin Hoffmann

Vöhrum. Weiterhin auf Erfolgskurs befindet sich Johanna Niebuhr: Die zehnjährige Vöhrumerin vertrat mit drei weiteren Turnerinnen den niedersächsischen Landesverband beim Deutschland-Pokal-Wettbewerb in Grünstadt – am Ende sprang für das Quartett der fünfte Rang heraus.

Gleich zum Auftakt demonstrierte die Vöhrumerin ihre Klasse, denn beim Sprung holte Johanna die höchste Wertung ihres Teams. Doch anschließend folgte am Stufenbarren das Desaster, mussten doch gleich alle vier Turnerinnen aus Niedersachsen zum Teil mehrmals das Gerät verlassen. Auch Johanna gelang es nicht, die schwere Übung mit Riesenfelge, Handständen auf den Holmen und Strecksalto-Abgang durchzuturnen.

Doch das Team ließ sich von diesem Rückschlag nicht irritieren und fing sich schnell wieder. Zum ersten Mal schaffte Johanna im Wettkampf die komplette Übung mit Flickflack, Menicelli, Radwende und Bogengang ohne Sturz – und das gab nicht nur ihr, sondern auch ihren Teamkameradinnen Zuversicht und Sicherheit für die anderen Übungen.

Folge: Die Team-Wertungen in den Disziplinen Balken und Boden lagen auf dem Niveau der späteren Siegerinnen aus Schwaben. Doch der Punktverlust am Stufenbarren verhinderte einen vorderen Platz, so dass sich die Mädels mit Platz fünf begnügen mussten.

„Wenn sie am Barren so gut geturnt hätten wie an den anderen drei Geräten, hätte es für eine Medaille gereicht. Toll war aber, dass das Team sich nach der desolaten Barrenleistung nicht aufgegeben hat und an den danach folgenden Geräten sehr gute Leistungen gezeigt hat“, erklärte Vater und Heimtrainer Jörg Niebuhr. „Die Mädchen haben damit bewiesen, dass sie mit den besten Teams in Deutschland mithalten können.“

Von Katrin Hoffmann

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