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Sport Regional Packendes Derby: SG abschlussstärker
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18:00 05.12.2018
Gewohnt dynamisch setzt sich Annika Sonnenberg (SG Zweidorf/Bortfeld) durch. Anna Bertram (SG Adenstedt) kann sie nicht stoppen. Quelle: hartmut butt
Kreis Peine

Temporeich und spannend war das Nachbarschaftsduell in der Handball-Regionsoberliga der Frauen zwischen der SG Zweidorf/Bortfeld II und der SG Adenstedt. Am Ende setzte sich die SG II durch – dank der größeren Erfahrung. Schlusslicht MSG Vechelde/Woltorf/Lehndorf hingegen kassierte die neunte Niederlage hintereinander.

SG Zweidorf/Bortfeld II – SG Adenstedt 23:21 (16:11). Als SG-Angreiferin Alke Malzahn vier Minuten vor Schluss das 23:18 erzielte, war das Derby entschieden. Es spricht aber für die Adenstedterinnen, dass sie bis zum Schluss kämpften und noch bis auf zwei Tore herankamen. Zweidorf/Borfelds Coach Fabian Kracik gab nach Spielschluss zu, dass er froh gewesen sei, dass die Partie keine fünf Minuten länger dauerte. „Denn dann hätten wir noch verloren“, erklärte Kracik.

Sein Team war gezeichnet von einer kampfbetonten Begegnung, in der erst Annika Sonnenberg verletzt rausmusste und dann auch noch Melanie Essmann. Zu allem Überfluss waren die Gastgeberinnen ohnehin schon mit einem kleinen Kader ins Derby gegangen. „Von den anwesenden Spielerinnen waren noch drei angeschlagen“, erläuterte Kracik.

Dennoch lagen die Bortfelderinnen bis auf eine Ausnahme immer in Führung. Adenstedt glückte bereits nach zwölf Sekunden das 1:0 durch Rückraumspielerin Annika Keul. Den Rückstand wandelte die SG in ein 3:1 um und lag danach ständig mit einem Tor oder zwei Toren vorn. Als sich die Gäste drei Abspielfehler im Angriff erlaubten, zog die SG durch gekonnt vorgetragene Gegenstöße von Lena Fauteck, Annika Sonnenberg und Melanie Essmann von 9:8 auf 12:8 davon – zur Pause führte die Kracik-Sieben sogar mit fünf Toren. „Der Abstand hätte deutlich geringer sein müssen. Aber wir haben zu viele gute Möglichkeiten nicht genutzt“, monierte Adenstedts Coach Frank Pfeiffer.

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild: In der temporeichen Begegnung erspielten sich beide Vertretungen gute Chancen. Die SG nutzte allerdings ihre Möglichkeiten besser, obwohl Adenstedts Torfrau Denise Hickmann einen starken Job machte. Als sich Mitte der zweiten Halbzeit jedoch SG-Angreiferin Annika Sonnenberg verletzte, wurde es dünn auf der SG-Bank. „Ich bin umgeknickt“, sagte Sonnenberg. Doch trotz der dünnen Personaldecke reichte es zum Sieg. „Wir haben mit großer Einsatzbereitschaft den Vorsprung über die Ziellinie gebracht“, freute sich Kracik. Weniger zufrieden war dagegen Frank Pfeiffer. „Denn es war mehr drin für uns.“

Zweidorf/Bortfeld II: Essmann (8), Sonnenberg (5), Lange (3), Malzahn (2/1), Lübke (2), Lehne (2), Fauteck (1).

Adenstedt: A. Bertram (8/5), Zellmann (4), A. Hoffmann (3), Klimke (2), Schulze (2), Keul (1), L. Bertram (1).

MSG Vechelde/Woltorf/LehndorfHSC Ehmen 10:24 (7:12). Jeweils eine lange Torflaute in der ersten und zweiten Halbzeit besiegelte die deutliche Niederlage des Schlusslichtes gegen Ehmen. Zunächst aber gestaltete die MSG die Partie bis zum 3:3 ausgeglichen. Als die Gastgeberinnen aber zehn Minuten ohne Tor blieben, setzte sich Ehmen auf 7:3 ab – und zur Pause lag der HSC mit 13:7 vorn. Als die MSG dann beim Stand von 8:14 das Torewerfen sogar für eine Viertelstunde einstellte, zogen die Gäste auf 21:8 davon – die Entscheidung. Eine gut aufgelegte Torhüterin Emma Fuchs verhinderte eine noch deutlichere Niederlage – unter anderem parierte sie drei von sechs Siebenmetern. „Ein besseres Ergebnis wäre aber durchaus möglich gewesen. Denn wir hatten gute Chancen, haben jedoch mehrmals nur den Pfosten getroffen“, haderte MSG-Sprecherin Annika Behrend.

MSG: Marks (4/1), Berkhoff (2), Opitz (1), Görges (1), Jung (1), Eschemann (1).

Von Hartmut Butt

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